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  • Spezialisierung auf Suchterkrankungen und deren Begleiterkrankungen, wie Burnout, Depression, Angststörungen, etc.
  • langjährig bewährtes Therapiekonzept
  • Deutlich überdurchschnittliche Personalbesetzung
  • BAR-zertifiziert durch den Fachverbund Sucht, letztmals 2020
  • Rund um die Uhr ein Arzt im Haus
  • 45 Einzelzimmer, 8 davon klimatisiert
  • zugelassenes Krankenhaus im Bereich der Entgiftung
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Außenansicht der MyWayBettyFord Klinik

Suchtklinik Alkohol: Die richtige Klinik als Erfolgsfaktor für den Entzug

Die Wahl der richtigen Fachklinik spielt für den Erfolg und die Nachhaltigkeit eines Alkoholentzugs eine große Rolle. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Alkoholsucht, sondern auch für alle anderen substanzgebundenen Süchte. Dennoch gehen viele Betroffene den einfachsten Weg und wählen eine wohnortnahe Einrichtung, versuchen einen Alkoholentzug zu Hause oder ambulant mit Unterstützung des Hausarztes. Ebenso kommt die Auseinandersetzung mit den psychischen Suchtursachen vielfach zu kurz; ein fataler Fehler, der innerhalb kürzester Zeit zu Rückfällen führen kann und oft die Motivation für einen weiteren Entzug nimmt. Umso wichtiger ist es, nicht die erstbeste Entzugsmöglichkeit zu wählen, sondern im ersten Schritt eine ehrliche und gründliche Bestandsaufnahme der Ist-Situation vorzunehmen.

Welche Fragen sind entscheidend für die Wahl einer Suchtklinik Alkohol?

Bevor die Entscheidung für eine bestimmte Suchtklinik Alkohol fällt, gilt es, sich mit der eigenen Situation detailliert auseinanderzusetzen. Wichtige Fragen in diesem Zusammenhang sind:

  • Wie hoch ist die Motivation vom Suchtmittel loszukommen?
  • Leide ich unter Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen oder verursachen diese gar den Konsum?
  • Betreibe ich einen Mischkonsum mit anderen Suchtstoffen?
  • Bestehen Probleme mit den Angehörigen, die während der Therapie bearbeitet werden sollten?
  • Welche Vorteile kann mir eine stationäre Therapie bringen?
  • Möchte ich in öffentlichen Einrichtungen oder einer privaten Klinik entziehen?
  • Wie wichtig ist es mir, den Entzug anonym durchführen zu können?

Nach der ehrlichen und wahrheitsgemäßen Beantwortung der Fragen sollten Sie das Angebot mehrerer passender Kliniken miteinander vergleichen, überlegen welche Klinik am ehesten die von Ihnen gewünschten Therapieinhalte anbietet und sich vor Ort selbst ein Bild von der jeweiligen Einrichtung machen.

Warum sollten in einer Suchtklinik Alkohol auch alkoholbedingte Begleiterkrankungen therapiert werden?

Suchtklinik Alkohol: Therapie alkoholbedingter BegleiterkrankungenAlkohol greift ebenso wie psychotrope Medikamente oder illegale Drogen massiv in den Neurotransmitter-Stoffwechsel des zentralen Nervensystems ein und hebt dort die körpereigene Regulierung der Botenstoffe auf. Verbunden mit dieser Wirkung, kommt es bei vielen Alkoholkranken zu psychischen Begleiterkrankungen (Komorbiditäten) wie Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, Burnout oder Schmerzstörungen. Die jeweiligen Erkrankungen und die Alkoholsucht bedingen sich dabei gegenseitig. So verstärkt sich bei einer Depression durch das Absinken des Serotoninspiegels die negative Stimmung, so dass die betroffenen Personen erneut zur Flasche greifen, um sich besser zu fühlen. Daher ist es wichtig, eine Klinik zu wählen, in der Komorbiditäten gemeinsam mit der Abhängigkeit behandelt werden, andernfalls kann es nach dem Entzug zu Rückfällen kommen.

Weshalb sollte eine Suchtklinik für Alkohol ebenso Mehrfachabhängigkeiten behandeln?

In vielen Fällen wird Alkohol gemeinsam mit anderen psychotropen Substanzen konsumiert: Sei es absichtlich zu Rausch- oder Entspannungszwecken wie bei Kokain und Alkohol oder Nikotin und Alkohol oder unabsichtlich in Kombination mit bestimmten Medikamenten beispielsweise bei Tavor und Alkohol. In einem solchen Fall besteht – unabhängig von der Art des Mischkonsums – die Gefahr einer Mehrfachabhängigkeit bzw. Suchtverlagerung. Darüber hinaus verstärken sich viele Suchtmittel gegenseitig, was besonders bei dämpfender Wirkung (z. B. Alkohol und Benzodiazepine) zu komatösen Zuständen führen kann. Ebenfalls muss die Entwicklung einer Kreuztoleranz in Betracht gezogen werden, bei der der zusätzliche Alkoholkonsum eine frühzeitige Gewöhnung und eine damit verbundene Dosissteigerung fördert. Daher erfordert jede Art des multiplen Substanzgebrauches eine gleichzeitige Behandlung aller Abhängigkeiten, so dass eine reine Alkoholentzugsklinik nur bedingt eine gute Wahl ist. Dasselbe gilt für Fachkliniken, die neben Suchterkrankungen zahlreiche weitere Indikationen behandeln. Durch das breite Behandlungsspektrum liegt es auf der Hand, dass sich das Fachwissen auf viele Erkrankungen fokussiert und nicht so zielgerichtet sein kann, wie in einer Einrichtung, die ausschließlich auf die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen spezialisiert ist.

Warum ist eine Angehörigenarbeit in einer Alkoholsucht-Klinik so wichtig?

Eine Alkoholsucht betrifft wie alle anderen Abhängigkeitserkrankungen immer das Leben der gesamten Familie; angefangen vom Partner / Partnerin über die gemeinsamen Kinder bis hin zu den Eltern (bei Jugendlichen). Vielfach bilden sich Strukturen heraus, welche den Konsum von Alkohol oder anderen Drogen sogar noch triggern, ohne dass es den Betroffenen überhaupt bewusst ist. Um eine langfristige Abstinenz zu sichern und destruktive Verhaltensmuster “auszuhebeln”, muss deswegen immer das soziale Umfeld in den Entzug einbezogen werden. Die Beantwortung vieler Angehörigenfragen, wie zum Beispiel „Muss ich auf Alkohol zu Hause verzichten oder kann ich selbst weiter Alkohol trinken?“ ist für eine erfolgreiche Therapie sehr wichtig. In vielen Kliniken besteht unter therapeutischer Leitung die Möglichkeit gemeinsamer Gespräche zwischen Patienten und Angehörigen und / oder eine separate Angehörigenberatung bzw. Angehörigenseminare.

Wieso ist ein stationärer Alkoholentzug meist erfolgversprechender als eine ambulante Therapie?

Ein ambulanter Entzug bzw. kalter Entzug ist gefährlich, da das Auftreten von Krampfanfällen lebensgefährlich sein kann. Bei einem stationären Alkoholentzug in einer Suchtklinik für Alkohol befindet sich der Patient unter permanenter ärztlicher Überwachung und kann im Falle von Komplikationen beim Entzugssyndrom sofort fachgerecht behandelt werden. Auch die stationäre Entwöhnung (Rehabilitation) in einer Fachklinik verläuft intensiver als eine ambulante Therapie. Dies liegt u. a. an deutlich häufigeren und individuelleren Gesprächsterminen und am gemeinsamen Austausch mit Rehabilitanden in vergleichbarer Situation.

Der räumliche Abstand von zu Hause wirkt sich ebenfalls günstig auf den Entzugsverlauf aus. Zum einen kann sich der Suchtkranke ungestört vom Alltag auf die Behandlung konzentrieren; zum anderen wird er nicht mehr seinen persönlichen Suchttriggern ausgesetzt. Dazu zählen beispielsweise Stress und Sorgen am Arbeitsplatz, destruktive Muster im Familiengefüge und trinkfreudige Freunde.

Was ist der Unterschied zwischen einem Alkoholentzug in öffentlichen und privaten Kliniken?

Eine reine Suchtklinik für Alkoholkranke gibt es im öffentlichen Bereich nicht. Hier findet die Entgiftung in einem allgemeinen Krankenhaus oder einer Psychiatrie statt und fällt in den Zuständigkeitsbereich der Krankenkasse. Die Reha-Maßnahmen zur Entwöhnung, in denen die psychische Alkoholabhängigkeit behandelt wird, wird in einer auf Sucht spezialisierten Rehaklinik durchgeführt und gehört zu den Leistungen der Deutschen Rentenversicherung. Beide Maßnahmen verlaufen zeitlich versetzt. In der Zeit dazwischen besteht aufgrund der nach wie vor bestehenden psychischen Abhängigkeit ein hohes Rückfallrisiko.

Eine private Suchtklinik Alkohol führt die Entzugsbehandlung der Alkoholabhängigkeit ganzheitlich durch, d. h. die Therapie der körperlichen und psychischen Abhängigkeit erfolgt ohne Verzögerung in einem einzigen Behandlungsschritt. Suchtkranke Männer und Frauen profitieren dadurch von einem schnelleren Entzug, denselben Ärzten, einem Bezugstherapeuten und einer intensiveren und individuelleren psychotherapeutischen Behandlung.

Wie verläuft ein anonymer Entzug in einer Suchtklinik Alkohol?

Obwohl die Alkoholabhängigkeit seit 1968 als Krankheit anerkannt ist, ist sie bei vielen Menschen nach wie vor stigmatisiert und mit einem schlechten Image verbunden. Daher ist es nachvollziehbar, dass viele Suchtkranke das Bekanntwerden eines Entzugs im Kollegen- und Bekanntenkreis verheimlichen möchten. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie als sogenannte “funktionierende Alkoholiker” ihre Erkrankung bisher erfolgreich verbergen konnten. Um diese Problematik zu umgehen, gibt es in einigen privaten Fachkliniken die Möglichkeit eines anonymen Alkoholentzugs, bei dem die Betroffenen unter einem Aliasnamen aufgenommen werden. Auch innerhalb der psychotherapeutischen Gruppenarbeit ist es möglich, das Pseudonym zu nutzen, so dass nur ein geringer Anteil an Personen den tatsächlichen Namen des Entziehenden erfährt.

My Way Betty Ford Klinik: Ihre Suchtklinik für Alkohol und andere Abhängigkeiten

Als private Suchtklinik Alkohol in Bad Brückenau haben wir uns ausschließlich auf die Behandlung von Suchterkrankungen spezialisiert und behandeln alle stoffgebundenen Süchte inklusive ihrer Begleiterkrankungen. Dazu gehören die Alkoholsucht, die Abhängigkeit von suchterzeugenden medizinischen Wirkstoffen und die Sucht nach Drogen. Unser ganzheitliches Behandlungsmodell (Entgiftung und Entwöhnung) hat sich bereits seit Jahren erfolgreich bewährt, zeichnet sich aus durch eine umfangreiche psychotherapeutische Betreuung und wurde als einziges privates Therapiekonzept von Fachverband Sucht nach BAR-Kriterien zertifiziert. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und ermöglichen auf Anfrage einen Besichtigungstermin in unserer Suchtklinik für Alkohol.

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Wissenschaftlicher Beirat

  • Unabhängige Beratung durch namhafte Mediziner der Suchtmedizin und Psychotherapie
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