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Alkoholiker-Typen: Phasen und Formen des Alkoholismus

Laut dem Diagnose-Manual ICD-10 der WHO ist die Alkoholabhängigkeit eine Krankheit, die einer gezielten, professionellen Behandlung bedarf. Dies war allerdings nicht immer so. So gilt der schwedische Mediziner Magnus Huss als einer der ersten, der die Alkoholsucht im Jahr 1849 als eigenständige Krankheit ausführlich beschrieben hat. Trotzdem dauerte es weitere hundert Jahre bis der Physiologe Elvin Morton Jellinek eine umfassende Untersuchung zu diesem Thema durchführte. Noch heute sind die Alkoholiker-Typen und das Phasenmodell von Jellinek bekannt. Zwar werden beide als Werkzeuge in der Diagnostik nur noch selten bzw. nur eingeschränkt eingesetzt, nichtsdestotrotz können die Klassifizierung nach Alkoholismus-Typen oder Phasen des Alkoholismus Menschen mit einem riskanten Alkoholkonsum bei einer möglichen Selbstdiagnose helfen.

Welche Alkoholiker-Typen gibt es?

Suchtkompendium: Alkoholiker-TypenDer US-Mediziner Jellinek gilt als der weltweit bekannteste Experte rund um das Thema Alkohol und untersuchte das Wesen des Alkoholismus über viele Jahre hinweg im Auftrag der WHO. Im Zuge seiner Forschungen identifizierte er eine Reihe verschiedener Alkoholiker-Typen, die sich jeweils durch individuelle Merkmale auszeichnen. Mittlerweile sind sich Experten allerdings darüber einig, dass dieses Klassifikationsschema zu stark vereinfachend ist und Menschen mit einer Alkoholkrankheit nicht immer pauschal einer dieser Gruppen zugeordnet werden können. Deshalb werden heute viele weitere Kriterien herangezogen, um eine Alkoholsucht zu diagnostizieren und die passende Behandlungsmethode auszuwählen. Dennoch können die Alkoholiker-Typen nach Jellinek bei einer groben Einordnung unterstützend herangezogen werden.

Alpha-Trinker

Der Alpha-Trinker wird auch als Erleichterungstrinker bezeichnet. Er leidet weder unter einer körperlichen noch unter einer psychischen Abhängigkeit, sondern gönnt sich vorzugsweise in stressigen Zeiten gern mal das eine oder andere Gläschen Alkohol. Der Alpha-Typ nutzt das Rauschmittel vorwiegend, um Stress abzubauen und sich entspannen zu können. Meist trinkt er nur so viel, dass er nicht die Kontrolle verliert und jederzeit mit dem Alkoholkonsum aufhören kann. Es liegt auf der Hand, dass eine Person, die Alkohol zum Stressabbau zu sich nimmt, besonders gefährdet ist, im späteren Verlauf eine Sucht zu entwickeln.

Beta-Trinker

Der Beta-Trinker ist meist ebenfalls noch nicht von einer Alkoholabhängigkeit betroffen, weil er weder körperliche noch psychische Abhängigkeitssymptome vorweist. Er ist der sogenannte Gesellschaftstrinker und konsumiert Alkohol am liebsten zu gesellschaftlichen Anlässen. Dabei genehmigt sich der Beta-Typ hin und wieder auch mal ein Gläschen zu viel bis hin zum Vollrausch. Er kann sein Trinkverhalten jedoch kontrollieren.

Gamma-Trinker

Der Gamma-Typ ist auch als Rauschtrinker bekannt, der gern in Gesellschaft, notfalls aber auch allein, so viel Alkohol trinkt, bis er vollends betrunken ist. Auffällig ist beim Gamma-Trinker der Kontrollverlust, denn obwohl er bemerkt, dass er eigentlich bereits genug getrunken hat, kann er sich nicht beherrschen und konsumiert immer weiter. Bei diesem Trinker-Typ liegt bereits eine Alkoholabhängigkeit vor, wenngleich immer wieder auch längere abstinente Phasen eingehalten werden.

Delta-Trinker

Der Delta-Trinker ist der auch bei vielen Laien bekannte Spiegeltrinker, der unter sehr starken körperlichen Symptomen einer Abhängigkeit leidet. Seine Alkoholsucht ist so stark ausgeprägt, dass er physische Schmerzen und Entzugserscheinungen erleidet, wenn er keine ausreichende Menge an Alkohol im Blut hat. Deshalb trinkt der Delta-Typ regelmäßig und konstant, um den Pegel zu halten. Kontrolle über das eigene Trinkverhalten oder die Fähigkeit abstinente Phasen zu überstehen, existieren bei diesem Süchtigen nicht mehr.

Epsilon-Trinker

Der Epsilon-Trinker ist ebenfalls immens von einer Alkoholkrankheit betroffen. Er durchlebt zwar immer wieder auch längere Phasen, in denen er nicht trinkt, jedoch überkommt ihn genauso häufig ein unkontrollierbares Verlangen nach Alkohol, dem er nachgibt. Dann trinkt der Epsilon-Trinker ohne an die Konsequenzen zu denken und verbringt mehrere Tage im absoluten Vollrausch. Daher wird er auch als Quartalstrinker bezeichnet.

Welche Formen des Alkoholismus gibt es?

Die Alkoholismus-Typen nach Jellinek sind nicht das einzige Hilfsmittel, das Betroffene heranziehen können, um ihr eigenes Trinkverhalten einzuordnen. Der Mediziner hat außerdem ein Modell entwickelt, das die Alkoholabhängigkeit in verschiedene Phasen unterteilt. Diese Phasen des Alkoholismus äußern sich anhand verschiedener Symptome bzw. Merkmale, so dass Betroffene relativ gut erkennen können, in welcher Phase sie sich gerade befinden. Allerdings muss auch hier darauf hingewiesen werden, dass dieses Modell Suchtkranken zwar bei der Selbstdiagnose helfen kann, aus therapeutischer Sicht heute aber nicht mehr aktuell ist. Gerade weil die Übergänge zwischen den verschiedenen Phasen fließend sind und Süchtige durchaus auch Symptome an den Tag legen können, die im Widerspruch zum Phasenmodell stehen, ist eine vollständige Klassifizierung oft nicht möglich.

Voralkoholische Phase oder symptomatische Phase

Die voralkoholische Phase nach Jellinek ist dadurch gekennzeichnet, dass in diesem Stadium weder eine psychische noch eine körperliche Alkoholabhängigkeit vorliegen. Der Betroffene hat sein Trinken noch vollständig unter Kontrolle. Getrunken wird Alkohol meist zu gesellschaftlichen Anlässen, weil es “dazu gehört”, oder als Problemlöser in Zeiten seelischer Belastungen. Alkoholische Getränke sind nicht Teil des Alltags, sondern werden beispielsweise am Wochenende oder im Urlaub konsumiert.

In diesem Stadium der Krankheit kann sich der Alkoholkonsum funktionalisieren. Das bedeutet, dass alkoholische Getränke nach und nach zunehmend häufiger aufgrund ihrer Wirkung konsumiert werden. Betroffene suchen dann immer öfter nach Situationen, in denen sie problemlos trinken können, oder nutzen Alkohol, um bestimmte Stimmungen hervorzurufen oder zu verstärken. Spielt sich hierbei eine gewisse Routine ein, neigen sie dazu, die positive Alkohol-Erfahrung immer intensiver auszukosten. Das bedeutet, dass sowohl die Trinkhäufigkeit als auch die Trinkmenge gesteigert werden. Im fortgeschrittenen Verlauf dieser Phase ist die Verknüpfung zwischen dem Alkoholkonsum und der gewünschten Wirkung bereits so stark verfestigt, dass der Alkohol andere mögliche Lösungswege in problematischen Situationen immer weiter verdrängt und am Ende die einzige Lösungsstrategie darstellt. Die Übergänge zur 2. Phase/Prodromalphase sind fließend.

Prodromalphase

Wenn Betroffene von der voralkoholischen Phase ohne Abhängigkeitssymptome in die Prodromal- oder Anfangsphase übergehen, überschreiten sie in der Regel eine kritische Grenze. Die ersten Auffälligkeiten häufen sich und Alkohol wird nun nicht mehr als Genussmittel wahrgenommen, sondern immer öfter als Problemlöser “gebraucht”. In diesem Stadium der Alkoholkrankheit treten erste gravierende Symptome auf:

  • Gedächtnislücken
  • Gesteigertes Verlangen nach dem Suchtmittel (Craving)
  • Veränderungen im Trinkverhalten sowie im Umgang mit Alkohol

Gedächtnislücken, die umgangssprachlich auch als Filmrisse bezeichnet werden, häufen sich mit zunehmendem Alkoholkonsum und der Betroffene spürt zum ersten Mal, dass sich seine Art des Trinkens von der seiner Mitmenschen unterscheidet. Er muss vermehrt an Alkohol denken und erlebt ein immer größer werdendes Verlangen nach dem Alkoholkonsum. Weil er deswegen Schuldgefühle verspürt und sich vor sozialen Konsequenzen fürchtet, geht er oftmals dazu über, heimlich zu trinken. Außerdem vermeidet er kritische Gespräche über das Thema Alkohol und neigt dazu, sein eigenes Verhalten zu beschönigen. Gleichzeitig lässt er sich dazu hinreißen, immer größere Mengen Alkohol zu konsumieren, weil sich aufgrund des einsetzenden Toleranzeffekts nur noch bei großen Mengen die gewünschte Wirkung einstellt. Er nutzt jede Gelegenheit, Alkohol „legitim“ zu verwenden und animiert auch andere dazu zu trinken, damit er sich seinem Problem nicht stellen muss bzw., um sich und anderen vorzumachen, sein Trinkverhalten sei noch völlig normal.

Kritische Phase

In der kritischen Phase ist der Trinker bereits vollständig abhängig vom Rauschmittel. Ob die körperliche oder die psychische Komponente der Sucht überwiegt, kann individuell verschieden sein. Jedoch ist es dem Alkoholiker in diesem Zustand nur noch begrenzt möglich, den Alkoholkonsum zu kontrollieren. Zwar kommen kürzere abstinente Phasen bisweilen noch vor, das Denken und Handeln des Betroffenen wird aber die meiste Zeit über vom Trinken bestimmt, was zu ersten sozialen Problemen führt. Aufgrund großer Schuld- und Schamgefühle isolieren sich die Betroffenen immer mehr von anderen Menschen. Oftmals ziehen sich die Angehörigen gemeinsam mit dem Alkoholiker sozial zurück, weil sie die Krankheit zu decken versuchen. Im Rahmen einer Co-Abhängigkeit verfestigt sich der erhöhte Alkoholkonsum noch zusätzlich, so dass Familie und enge Freunde psychisch sehr unter der Alkoholsucht leiden.

Der Alkoholiker versucht vermehrt Ausreden bzw. Rechtfertigungen für seinen hohen Alkoholkonsum zu finden, was ihm jedoch zunehmend schwerer fällt. Im Zuge dessen verliert er an Selbstachtung – ein Zustand, den er häufig nur erträgt, indem er noch mehr trinkt. Er geht dazu über, sein Verhalten zu ändern und sich eine Art neues Trinksystem zusammenzustellen. So beschließt er beispielsweise nur noch in den Abendstunden zu trinken oder sich auf eine einzige Alkoholsorte zu beschränken. Soziale Kontakte werden im Verlauf der Abhängigkeit kontinuierlich reduziert und es kommt zur Vernachlässigung bisheriger Interessen.

Auch in der Familie verändern sich interne Strukturen, was unter anderem daran liegt, dass einige süchtige Trinker in wachsendem Maße durch aggressives Verhalten auffallen. Durch die Folgen der Alkoholsucht werden körperliche Hygiene, Ernährung und gesundheitliche Vorsorge vernachlässigt. Es kommt zu sexuellen Problemen und Störungen, die Scham und Schuldgefühle weiter ansteigen lassen. Auch erste ärztliche Behandlungen in Folge der Alkoholkrankheit werden notwendig, weil beispielsweise Beeinträchtigungen im Herz-Kreislauf-System, Leberwerterhöhungen oder andere Folgen des chronischen Alkoholabusus auftreten. In dieser Phase der Alkoholkrankheit verlieren bereits viele Betroffene ihren Job oder es kommt zur Trennung vom Lebenspartner.

Chronische Phase

Die chronische Phase ist für den Trinker gewissermaßen das Endstadium seiner Krankheit. Er wird nun voll und ganz vom Alkohol beherrscht und ordnet sämtliche anderen Lebensbereiche der Befriedigung seiner Sucht unter. Die psychische sowie die körperliche Abhängigkeit sind auf diesem Level gleichermaßen belastend und durch das Trinken erfährt der Süchtige nun keine emotionale oder seelische Entlastung mehr, sondern lediglich die befriedigende Erleichterung, dass die verschiedenen Entzugssymptome verschwinden. Es ist ihm jetzt nicht mehr möglich, seinen Alkoholkonsum zu kontrollieren oder auch nur phasenweise auf das Rauschmittel zu verzichten. Lässt er den Alkohol dennoch weg, durchlebt er gravierende Entzugserscheinungen. Dazu gehören beispielsweise

  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt (Übelkeit oder Erbrechen)
  • Unkontrollierbares Zittern (Tremor)
  • Schweißausbrüche
  • Angst- und Panikattacken
  • Extrem erhöhte Blutdruck- und Pulswerte

Auch Krampfanfälle, ein Delirium tremens oder andere lebensbedrohliche Folgen für Körper und Geist können sich ausbilden. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es immer wieder Alkoholiker gibt, die trotz des Konsums täglicher großer Mengen Alkohols keine körperlichen Entzugserscheinungen entwickeln. Das heißt aber nicht, dass der Betroffene deswegen „weniger abhängig“ ist. Die meisten Alkoholiker bilden auch depressive Symptome aus. Alkohol im Dauerkonsum ist das größte „Depressivum“, was wir kennen. Während Alkohol zu Beginn des Krankheitsprozesses, Stress und schlechte Stimmung zu erleichtern scheint, verstärkt es diese Symptome am Ende immens.

Schwere Folgeerkrankungen wie das Korsakow-Syndrom, Leber- und andere Organschäden sog. Ösophagusvarizenblutungen (bei schweren Leberschäden bilden sich oftmals neue Gefäßumgehungskreisläufe, diese Gefäße platzen manchmal und führen dann zu massiven und lebensbedrohlichen inneren Blutungen) oder Schlaganfall und Herzinfarkt treten gehäuft auf.

Menschen in diesem Krankheitsstadium leben oftmals sozial vollständig isoliert und suchen höchstens noch die Gesellschaft anderer Abhängiger. Sie vernachlässigen ihre Körperhygiene enorm und erleiden häufig einen kompletten Werteverlust. Entsprechend oft setzen sie sich über gesetzliche und gesellschaftliche Konventionen hinweg, um weiter trinken zu können. Neurologische und internistische Folgeerkrankungen schädigen den Körper derart, bis schlussendlich der totale Zusammenbruch droht. Erfahrungen zufolge sinkt vor allem mit wachsendem Leberschaden die Alkoholtoleranz, so dass schon kleine Mengen genügen, um einen vollständigen Rausch zu erzeugen. Selbstmordgedanken wegen der oben geschilderten depressiven Entwicklung gehören oft zur Tagesordnung, und wenn die Abhängigen sich nicht schnellstmöglich in eine professionelle Therapie begeben, kann die Situation richtig gefährlich und lebensbedrohlich werden.

Alkoholiker-Typen und mögliche Therapien

Viele Menschen, die regelmäßig und täglich Alkohol konsumieren oder zum Stressabbau trinken, leben in der stetigen Gefahr, in eine Sucht abzurutschen. Da der Alkoholkonsum aber in unserer Gesellschaft anerkannt ist und häufig unkritisch damit umgegangen wird, fällt es den Betroffenen leider leicht, die Augen vor diesem „Pulverfass“ zu verschließen.

Die Ursachen dafür, dass manche Menschen nach Alkohol süchtig werden und andere ihr Leben lang einen unbedenklichen Alkoholkonsum pflegen können, sind vielseitig. Die Phasen des Alkoholismus nach Jellinek und auch seine Alkoholiker-Typen lassen viele individuelle Aspekte außer Acht. Gerade diese sind aber für eine Therapie entscheidend.

Je nachdem, in welcher Phase des Alkoholismus sich die Trinker befinden, erfolgt ein gesonderter Ablauf bei der Behandlung. Insbesondere in der kritischen sowie der chronischen Phase müssen Alkoholiker zunächst eine körperliche Entgiftung durchlaufen, bevor die eigentliche Therapie in Form einer Entwöhnung beginnen kann. Um die durch die körperliche Abhängigkeit ausgelösten Entzugssymptome zu lindern, werden Patienten in dieser Behandlungsphase in der My Way Betty Ford Klinik nicht nur rund um die Uhr pflegerisch, ärztlich und therapeutisch betreut, sondern auch medikamentös unterstützt.

Anschließend geht es in die zweite Phase der stationären Behandlung über, in welcher die Patienten intensiv psychotherapeutisch betreut werden. Auch die häufig mit einer Alkoholsucht verbundenen psychischen Störungen bzw. Erkrankungen (Komorbiditäten) werden mitbehandelt. So findet man bei vielen Patienten auch Depressionen als Auslöser des vermehrten Trinkens. Wie oben beschrieben, verstärkt aber der Alkoholkonsum die bestehende Depression noch weiter. In der My Way Betty Ford Klinik werden diese Depressionen auch fachärztlich medikamentös behandelt.

Insgesamt geht es darum, Zusammenhänge im Verlauf des Lebens zu erkennen, zu verstehen und zu bearbeiten. So kann der Teufelskreislauf der psychischen Abhängigkeit durchbrochen werden. Die Suchterkrankung besteht leider lebenslang, und die Betroffenen werden Zeit ihres Lebens damit zu kämpfen haben. Aber das Verstehen der eigenen Erkrankung, das Ändern eingefahrener Verhaltensmuster und das Behandeln von Komorbiditäten verbessern die Prognose immens. Auch das Einbeziehen des sozialen Umfelds, der Familie, der Freunde, z.B. durch Angehörigengespräche oder Angehörigenseminare, hilft den Patienten dabei, stabilisierende Strukturen aufzubauen, die ihnen die Rückkehr in ein abstinentes Leben erleichtern.
Doch auch ohne den Rückhalt aus der Familie oder dem Freundeskreis ist es möglich, sich aus der Abhängigkeit zu lösen. Wie das geht, erlernen unsere Patienten Schritt für Schritt in der stationären Behandlung. Das Einbetten des Gelernten und anderer stabilisierender Faktoren im Alltag wird in der Klinik vorbereitet.

So ist in unserer Alkoholentzugsklinik bei ausreichender Abstinenzmotivation selbst in der chronischen Phase mit Hilfe unseres professionellen Teams das Erreichen eines längerfristigen, stabilen Lebens ohne Alkohol möglich. Gern liefern wir Ihnen und Ihren Angehörigen weiterführende Informationen über den Alkoholentzug und die Therapieangebote unseres Hauses.

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