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  • Spezialisierung auf Suchterkrankungen und deren Begleiterkrankungen, wie Burnout, Depression, Angststörungen, etc.
  • langjährig bewährtes Therapiekonzept
  • Deutlich überdurchschnittliche Personalbesetzung
  • BAR-zertifiziert durch den Fachverbund Sucht, letztmals 2019
  • Rund um die Uhr ein Arzt im Haus
  • 8 klimatisierte Zimmer und Therapieräume
  • zugelassenes Krankenhaus im Bereich der Entgiftung

Kokain-Entzug: Trotz starkem Suchtdruck aus dem Konsum der Partydroge aussteigen

Kokain-Therapie für Selbstzahler und Privatversicherte

Sie möchten endlich raus aus der Sucht und den unbezwingbaren Suchtdruck überwinden? Sie suchen Hilfe für einen Ihnen nahestehenden Menschen oder möchten sich einfach nur über den Kokainentzug informieren? Bei der My Way Betty Ford Klinik sind Sie auf jeden Fall richtig. Wir helfen Betroffenen, die am Tiefpunkt ihres Lebens angelangt sind, beraten und unterstützen die dazugehörigen Angehörigen und bieten Antworten auf die wichtigsten FAQs rund um den Kokainentzug. Aus langjähriger Erfahrung als Drogenentzugsklinik wissen wir, mit welchen enormen psychischen Herausforderungen der Entzug von Kokain verbunden ist. Vertrauen Sie auf unser Expertenwissen und die Vorteile unserer Einrichtung!

Mit welchen Schwierigkeiten ist ein Kokainentzug verbunden?

Ob als Koks geschnupft, als Crack geraucht oder mit einer Spritze konsumiert: Der Entzug fällt Kokainsüchtigen extrem schwer, demotiviert und macht depressiv. Im Vergleich zu anderen Drogen beeinflusst Kokain sehr stark den für Motivation und Emotionen relevanten Bereich des Vorderhirns (Nucleus accumbens) und beschleunigt die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin. Gleichzeitig wird der Ausstoß des Cannabinoid-Rezeptors 1, kurz CB1 erhöht, der die Hyperaktivität des Gehirns abbremst. Während die beschleunigende Wirkung des Kokains nach einiger Zeit nachlässt, wird CB1 weiterhin ausgeschüttet, was zu mangelnder Energie und einer extremen Antriebslosigkeit führt. Aufgrund dieser spezifischen Wirkung entsteht ein Teufelskreis, in dem der Abhängige meist erneut zur Droge greift, um sich besser und leistungsfähiger zu fühlen. Innerhalb kurzer Zeit werden so immer größere Mengen und höhere Dosen konsumiert und das Risiko von Spät-Folgen erhöht.

Unterbleibt der neuerliche Konsum der Substanz, fühlen die Betroffenen trotz vollständiger Erschöpfung eine innere Unruhe und Anspannung. Um endlich zur Ruhe kommen zu können, werden vielfach Cannabis, Benzodiazepine oder schlimmstenfalls Heroin konsumiert. Auf diese Weise rutschen immer wieder Kokainsüchtige nach und nach in eine Heroinabhängigkeit.

Was passiert im Körper bei einem Kokain-Entzug?

Bei sehr starkem Konsum kann Kokain zwar bis zu 3 Wochen (in der Regel allerdings kürzer) nachweisbar sein, dennoch kann es durch den völlig gestörten Dopamin-Stoffwechsel im zentralen Nervensystem bis zu 10 Wochen dauern, bis Körper und Geist des Suchtkranken wieder im Gleichgewicht sind. Grundsätzlich verläuft der Entzug in drei unterschiedlichen Phasen, die jeweils von starken Depressionen und teilweise auch von Suizidgedanken gekennzeichnet sein können.

Phase 1 – Crash Phase

Die Crash Phase setzt unmittelbar nach Beendigung des Kokain-Konsums ein; die hauptsächlichen Entzugserscheinungen sind Schlafstörungen und eine extreme Müdigkeit. Selbstzweifel und Ängste, ob der Entzug überhaupt gelingen kann, sind vorherrschend.

Phase 2 – Entzugsphase

Auf die Crash Phase folgt die eigentliche Entzugsphase, die bis zu mehreren Wochen andauern kann. Auch hier sind depressive Verstimmungen und Erschöpfung vorherrschend, das starke Verlangen nach der Substanz (Craving) nimmt immens zu. Die Gedanken der Betroffenen kreisen permanent um die Droge und darum, wie sie sich den Stoff am besten beschaffen können. In dieser Phase ist die Rückfallgefahr am größten.

Phase 3 – Löschungsphase / Extinktionsphase

Mit der Zeit schwächt sich die psychische Abhängigkeit etwas ab, der starke Konsumzwang tritt nur noch schubweise auf. Es kommt zu Alpträumen, in denen vergangene Rauscherlebnisse wieder erlebt werden. Nach wie vor ist aber eine intensive psychische Betreuung erforderlich.

Wie ist ein Kokainentzug aufgebaut?

Wie alle Suchttherapien besteht ein Kokainentzug aus drei unterschiedlichen Behandlungsschritten:

  • Entgiftung,
  • Entwöhnung und
  • ambulante Nachsorge.

Entgiftung

Das starke Verlangen nach Kokain und das hohe Ausmaß von Dysphorie und Depression bis hin zum Suizid-Risiko beinhalten eine sehr hohe Rückfallgefahr. Daher sollte die Entgiftung von Kokain ausschließlich stationär und mit medikamentöser Unterstützung erfolgen. Verabreicht werden Benzodiazepine zur Angstlinderung, Antipsychotika zur Abschwächung psychotischer Symptome und Antidepressiva zur Antriebssteigerung.

Entwöhnung

Direkt im Anschluss an die Entgiftung sollte idealerweise eine Entwöhnung erfolgen, die sich psychologisch mit den Suchtauslösern auseinandersetzt und gemeinsam mit den Betroffenen alternative Lösungsstrategien zum Kokainkonsum entwickelt. In einigen Fällen ist die Kokainsucht mit dem erhöhten Konsum von Alkohol verbunden, so dass mit der Drogenabhängigkeit zugleich auch die Alkoholsucht behandelt werden muss. Allerdings sind eine nahtlos ineinander übergehende Entgiftung und Entwöhnung meist nur in Privatkliniken möglich. In öffentlichen Einrichtungen erfolgen Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlung in der Regel zeitlich voneinander getrennt und in unterschiedlichen Kliniken, was mit einer hohen Rückfallgefahr verbunden ist. Auch entsteht eine drei- bis sechswöchige Behandlungspause zwischen Entgiftung und Entwöhnung, weil die Kosten für die Entwöhnungsbehandlung erst beim Kostenträger – in der Regel die Rentenversicherung – beantragt werden müssen.

Nachsorge

Durch das Suchtgedächtnis und die chemischen Besonderheiten der Droge Kokain ist der Kokain-Entzug nur der erste Schritt zur nachhaltigen Abstinenz. Dem Aufenthalt in einer qualifizierten Klinik für Kokainentzug sollte sich daher immer eine umfassende Nachsorge anschließen. Diese erfolgt meist in psychotherapeutischen Gesprächen und durch den Besuch von Selbsthilfegruppen, in denen kritische Alltagssituationen und mögliche Risikofaktoren besprochen und alternative Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Oft hilft dem Suchtkranken bereits das Gefühl, mit seinen Sorgen und Nöten nicht allein dazustehen und diese mit anderen Menschen teilen zu können.

Was hilft beim Kokain-Entzug noch?

Neben der ärztlichen und therapeutischen Behandlung spielt auch das soziale Umfeld eine große Rolle für ein dauerhaftes Leben ohne Abhängigkeit. Daher sollte eine Kokain-Entzugsklinik gewählt werden, in der auf Wunsch des Patienten Ehepartner und enge Familienmitglieder in die Therapie der Kokain-Sucht einbezogen werden, beispielsweise in Paar- und Familiengesprächen. In der My Way Betty Ford Klinik ist zusätzlich die Teilnahme an Angehörigen-Seminaren möglich, in denen die Seminarteilnehmer einen adäquaten und präventiven Umgang mit dem Kokainsüchtigen erlernen und umfangreiche Informationen über die gefährliche Sucht erhalten. Ein weiteres mögliches Thema ist die Rückfallprävention nach dem Kokain-Entzug.

Wie lange dauert ein Kokainentzug?

Wie bereits erwähnt, muss beim Kokain-Entzug von einer längeren Entzugsdauer ausgegangen werden als beispielsweise bei einer Alkoholsucht. Besteht ein Mischkonsum mit Alkohol, müssen beide Abhängigkeiten zeitgleich behandelt werden. Es liegt auf der Hand, dass die Therapie einer Mehrfachabhängigkeit oder die Behandlung von Begleiterkrankungen den Entzug des “weißen Pulvers” zusätzlich verlängern können. Auch nach dem Abschluss der drei Entzugsphasen ist die Rückfallgefahr durch das ausgeprägte Verlangen und die Erinnerung an die Euphorie und den ultimativen Kick durch Kokain äußerst hoch. Wer möchte schließlich nicht ein absolutes Stimmungshoch erleben, gepaart mit dem Gefühl von Intelligenz, Beredsamkeit und Kreativität? Je länger die Abstinenz erfolgreich gelebt wird, desto mehr gerät allerdings das Verlangen in den Hintergrund, so dass auch Kokainsüchtige mit einer langjährigen Abhängigkeit mittels professioneller Hilfe den Weg in ein drogenfreies Leben schaffen können.

Kokainsucht Entzug: Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten für die Behandlung einer Kokainabhängigkeit werden bei einem Aufenthalt in öffentlichen Einrichtungen von der Krankenkasse (Entgiftung) und der Rentenversicherung (Suchrehabilitation) übernommen. Darüber hinaus besteht für Selbstzahler und Privatpatienten die Möglichkeit, die Kosten für den Entzug aus eigener Tasche zu begleichen. Sollten die Kosten über die private Krankenversicherung abgerechnet werden, empfiehlt es sich, zur Klärung der Formalien bereits im Vorfeld den Kontakt zur gewählten Klinik zu suchen.

Wie läuft eine Kokainsucht-Behandlung in der My Way Betty Ford Klinik ab?

Neben der körperlichen Entgiftung behandeln wir unsere Patienten mit je 5 Einzel- und Gruppentherapien pro Woche nachhaltig und engmaschig. Dabei erarbeiten wir gemeinsam mit dem Konsumenten die Entstehungsgeschichte seiner Kokainsucht und den darauf basierenden Konsum-Mechanismus und entwickeln alternative Verhaltensstrategien und Lösungsansätze für mögliche Probleme. Begleiterkrankungen wie Depressionen können zeitgleich medikamentös eingestellt werden. Ebenso stärken wir den Konsumenten gemäß aktuellen psychotherapeutischen Leitlinien gegen mögliche Rückfälle. Dabei wenden wir insbesondere kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren unter Bearbeitung zugrunde liegender Reiz-Reaktions-Muster an. Auf diese Weise lernen die Suchtkranken, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und der Droge keine Macht mehr über sich zu geben.

Was spricht noch für einen Kokain-Entzug in der My Way Betty Ford Klinik?

  • Auf Suchterkrankungen spezialisiertes Behandlungsteam
  • Langjährig bewährtes Therapiekonzept
  • Nur geringe Entzugssymptome durch sanften Entzug
  • Äußerste Diskretion durch Aliasnamen
  • Überdurchschnittliche Personalbesetzung
  • Maßgeschneiderte Therapiepläne
  • Idyllische Lage & hoher Komfort

Weitere Informationen über den Kokain-Entzug der My Way Betty Ford Klinik erhalten Sie im persönlichen Gespräch mit den Drogen-Spezialisten unserer Suchtklinik. Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

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Was ehemalige Patienten über uns sagen

"[...] Der gesamte Aufenthalt hat mich sehr zufriedengestellt. Dem Alkoholproblem wurde offen entgegen gewirkt. Die sehr erfahrenen Therapeuten und Ärzte haben mir sehr geholfen. Der Aufenthalt in der Klinik war sehr positiv. [...]"
"[...] Die Betty Ford Klinik hat mir entscheidend geholfen meine Alkoholsucht hinter mir zu lassen. Vom Hausmeister bis hin zur Pflege und Verwaltung hat jeder dazu beigetragen, dass ich sehr positiv gestimmt die Klinik verlassen habe. [...]"

Die Therapieformen unserer Entzugsklinik
haben sich weltweit bewährt

Wir wenden in unserer Sucht- und Entzugsklinik eine Therapieform an, die sich bereits unzählige Male auf der ganzen Welt bewähren konnte. Dabei handelt es sich um ein Therapiekonzept, das durch eine sehr hohe Anzahl an Einzeltherapien in erster Linie ganzheitlich und individuell orientiert ist und durch viele interessante Zusatzangebote ergänzt wird.





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