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  • Spezialisierung auf Suchterkrankungen und deren Begleiterkrankungen, wie Burnout, Depression, Angststörungen, etc.
  • langjährig bewährtes Therapiekonzept
  • Deutlich überdurchschnittliche Personalbesetzung
  • BAR-zertifiziert durch den Fachverbund Sucht, letztmals 2019
  • Rund um die Uhr ein Arzt im Haus
  • 8 klimatisierte Zimmer und Therapieräume
  • zugelassenes Krankenhaus im Bereich der Entgiftung

Alkoholentzug: Sanft und nachhaltig

Sie interessieren sich für einen Alkoholentzug oder benötigen weiterführende Informationen? Wir begleiten Betroffene und ihre Angehörigen kompetent und diskret in ein suchtfreies Leben und beantworten im Folgenden die wichtigsten Fragen rund um den Alkoholentzug.

My Way Betty Ford Klinik: Trocken in 28 Tagen für Selbstzahler & Privatpatienten

Ein Alkoholentzug in der My Way Betty Ford Klinik kann Ihnen helfen, der Sucht zu entkommen und die Grundlage für einen selbstbestimmten Alltag ohne Alkohol zu legen. Ausschließlich auf die Behandlung von Suchterkrankungen und deren Begleiterkrankungen spezialisiert, bieten wir unseren Patienten ein langjährig bewährtes Behandlungskonzept, ein qualifiziertes und multiprofessionelles Team und ein umfangreiches Therapieangebot. Der Alkoholentzug wird ärztlich unterstützt und durch die Aufarbeitung der psychischen Ursachen, eine umfangreiche Rückfallprävention und ein individuelles Nachsorgekonzept nachhaltig stabilisiert.

Welche Voraussetzungen sind wichtig für eine erfolgreiche Alkoholtherapie?

Der feste Wille, die Alkoholsucht in den Griff zu bekommen und sich professionelle Hilfe zu holen, ist der erste Schritt zum erfolgreichen Alkoholentzug. Aber auch, wenn der Entschluss für eine ambulante oder stationäre Therapie bereits gefasst ist, bestehen oft massive Ängste vor den körperlichen und psychischen Folgen der Alkoholtherapie und die Befürchtung, im Alltag nicht ohne das Suchtmittel zurechtzukommen. Schließlich ist der Weg aus der Sucht oft steinig, von Rückschlägen geprägt, und erfordert immer wieder Unterstützung, Halt und Orientierung. Lassen Sie sich bitte nicht entmutigen! Mit unserer Hilfe können Sie innerhalb von 28 Tagen zur nachhaltigen Abstinenz finden und den Konsum von Alkohol durch alternative Lösungsstrategien ersetzen. Welche Gründe für unsere Klinik sprechen, erfahren Sie hier!

Ab wann ist man überhaupt ein Alkoholiker?

Millionen Menschen weltweit trinken regelmäßig Alkohol, ohne an einer Alkoholabhängigkeit zu leiden; die Übergänge zwischen Konsum und Abhängigkeit verlaufen oft fließend. Einen ersten Anhaltspunkt zur “Alkoholiker-Definition” vermitteln die von der WHO in ihrem Diagnose-Manual ICD-10 festgelegten Kriterien. Demnach besteht immer dann eine Alkoholkrankheit, wenn im vergangenen Jahr mindestens drei der nachfolgenden Punkte auftraten:

  • Craving (Zwanghaftes Verlangen nach Alkohol)
  • Kontrollverlust (Beginn und Ende des Alkoholkonsums lassen sich nicht mehr kontrollieren)
  • Körperliche Entzugserscheinungen bei Reduzierung der Trinkmenge
  • Toleranzentwicklung bei gleichbleibender Konsummenge
  • Ausschließliche gedankliche Fixierung auf Alkohol
  • Fortführung des Trinkens trotz gesundheitlicher Schäden

Mithilfe des von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen AUDIT Tests haben Sie die Möglichkeit, festzustellen, inwiefern diese Kriterien auf Sie zutreffen.

Selbsttest Alkoholabhängigkeit

AUDIT (Alcohol Use Disorders Identification Test Babor et al., 2001)

1. Wie oft nehmen Sie ein alkoholisches Getränk zu sich?

2. Wenn Sie alkoholische Getränke zu sich nehmen, wieviel trinken Sie dann typischerweise an einem Tag?

(Hinweis: 1 Glas Alkohol entspricht 0,33 Liter Bier, 0,25 Liter Wein oder Sekt, 0,02 Liter Spirituosen)

3. Wie oft trinken Sie 6 oder mehr Gläser Alkohol bei einer Gelegenheit?

4. Wie oft haben Sie in den letzten 12 Monaten erlebt, dass Sie nicht mehr mit dem Trinken aufhören konnten, nachdem Sie einmal begonnen hatten?

5. Wie oft passierte es in den letzten 12 Monaten, dass Sie wegen des Trinkens Erwartungen, die man normalerweise an Sie hat, nicht mehr erfüllen konnten?

6. Wie oft brauchten Sie während der letzten 12 Monate am Morgen ein alkoholisches Getränk, um sich nach einem Abend mit viel Alkoholgenuss wieder fit zu fühlen?

7. Wie oft hatten Sie während der letzten 12 Monate wegen Ihrer Trink- gewohnheiten Schuldgefühle oder Gewissensbisse?

8. Wie oft haben Sie sich während der letzten 12 Monate nicht mehr an den vorangegangenen Abend erinnern können, weil Sie getrunken hatten?

9. Haben Sie sich oder eine andere Person unter Alkoholeinfluss schon einmal verletzt?

10. Hat ein Verwandter, Freund oder auch ein Arzt schon einmal Bedenken wegen Ihres Trinkverhaltens geäußert oder vorgeschlagen, dass Sie Ihren Alkoholkonsum einschränken?

Ihre Gesamtpunktzahl hat einen Summenwert von

Dieser Selbsttest dient einer ersten groben Einschätzung der eigenen Trinkgewohnheiten. Ein Summenwert von 8 oder mehr Punkten gilt als Hinweis für ein problematischen Alkoholkonsum. Wir empfehlen Ihnen, sich mit ihrem Hausarzt oder mit einer Alkoholberatung in Verbindung zu setzen.

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Wann sollte eine Alkoholismus-Therapie durchgeführt werden?

Für einen qualifizierten Alkoholentzug ist es nie zu spät. Er kann im Anfangsstadium der Krankheit ebenso durchgeführt werden wie bei einer langjährigen Abhängigkeit. Dennoch gilt, je früher Sie entziehen, desto besser ist es für Ihre Gesundheit. Neben den genannten Diagnosekriterien, einem schlechten gesundheitlichen Allgemeinzustand, sozialen Ursachen und der Möglichkeit der Behandlung von Folgeerkrankungen gibt es noch einen ganz entscheidenden Grund, um mit einer Alkoholismus-Therapie zu beginnen. Sie selbst haben das Gefühl, dass es so nicht weitergeht und dass Sie Ihr Leben verändern möchten. Die Grundvoraussetzung für den Erfolg der Therapie ist schließlich die Erkenntnis, dass Sie an einem Alkoholproblem leiden und professionelle Hilfe benötigen. Nur dann ist die Abstinenzmotivation in der Regel groß genug, um den körperlichen Entzug und die psychische Entwöhnung auch erfolgreich durchzuhalten.

Ist ein Alkoholentzug zu Hause sinnvoll?

Ein Alkoholentzug zu Hause kann als kalter Entzug in eigener Verantwortung durchgeführt werden oder als ärztlich begleiteter ambulanter Entzug. Beide Varianten sind für Menschen mit einem Alkoholproblem nicht zu empfehlen und in der Regel nicht nachhaltig von Erfolg gekrönt. So kann der kalte Entzug ohne medikamentöse Unterstützung zu lebensgefährlichen Entzugserscheinungen und schlimmstenfalls zum Tod führen und sollte daher auf keinen Fall in Erwägung gezogen werden. Beim ambulanten Entzug suchen die Betroffenen in der Regel täglich den behandelnden Arzt auf und erhalten Medikamente zur Linderung der Entzugssymptome. Trotz ärztlicher Aufsicht sind sie bei möglichen Komplikationen zunächst auf sich allein gestellt, eine klinische Überwachung der Vitalfunktionen fehlt komplett. Darüber hinaus kann das persönliche Umfeld die gewohnten Trinkmuster begünstigen und die Angehörigen müssen den Entzug zu 100 Prozent mittragen; andernfalls gestaltet sich das Durchhalten als sehr schwierig. Die beste und sicherste Art zu entziehen, ist daher auf jeden Fall ein stationärer Alkoholentzug.

Aus welchen Phasen besteht ein Alkoholentzug?

Die Alkoholkrankheit gehört deutschlandweit zu den am meisten verbreiteten Abhängigkeiten; etwa 70.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen übermäßigem Alkoholkonsums. Für viele Alkoholiker ist ein professioneller Alkoholentzug, oder auch Alkoholtherapie, meist die einzige Möglichkeit, ihrer Sucht zu entkommen und ein immens wichtiger Schritt in eine bessere, alkoholfreie Zukunft. Der Weg aus der Alkoholabhängigkeit ist schwierig und erfolgt in mehreren Schritten.

So durchläuft der Alkoholkranke in der Überwindung seiner Ambivalenz verschiedene Phasen. Je nach Mensch sind diese unterschiedlich ausgeprägt, beinhalten jedoch immer die Vorahnung, die Einsicht des Problems, die Absicht vom Trinken loszukommen, eine konkrete Handlung und die Stabilisierung der Alkohol-Abstinenz. Der gesamte Prozess wird vielfach durch Rückfälle unterbrochen, die den Abhängigen jedoch nicht entmutigen sollten. Sie können wichtige Meilensteine in Richtung Abstinenz darstellen.

Motivationsphase

Die Einsicht der Alkoholsucht und die Suche nach Unterstützung sind die ersten schwierigen Schritte zu einem Leben ohne Alkohol. Wer selbst Suchtanzeichen bemerkt, kann eine mögliche Alkoholabhängigkeit durch einen Besuch beim Hausarzt oder einer Suchtberatungsstelle feststellen lassen. Dort ist in der Regel durch Fragen zum Trinkverhalten, beim Hausarzt durch eine körperliche- und Labordiagnostik (z. B. Gamma-GT, MCV, CDT) oder eine kurze Psychodiagnostik (Audit, Audit- C) eine Diagnosestellung möglich. Sodann wird der behandelnde Mediziner oder Therapeut den Betroffenen mit den Untersuchungsergebnissen konfrontieren und entsprechende Empfehlungen aussprechen. So kann der weitere Umgang mit dem übermäßigen Alkoholkonsum, zum Beispiel die Wahl einer passenden Alkoholtherapie oder die Einweisung in ein Krankenhaus oder eine Entzugsklinik, besprochen und eingeleitet werden.

Aus der Erfahrung heraus entscheiden sich viele Alkoholkranke frühestens nach einem langen Prozess zu einer Alkoholismus-Therapie. Erst, wenn Körper und Psyche stark angegriffen oder alle gesellschaftlichen Kontakte weggebrochen sind, kommt eine Abstinenz für sie überhaupt in Frage. Auslöser für einen Alkoholentzug können im Sinne erlebter oder drohender Konsequenzen neben körperlichen und psychosomatischen Erkrankungen zum Beispiel Führerschein- oder Jobverlust, Therapieauflagen, Trennung des Partners oder drohender Kindesentzug sein.

Entgiftungsphase

Die Dauer der Alkoholentgiftung richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen, die im Rahmen einer umfangreichen Aufnahmeuntersuchung ermittelt werden. Die Diagnostik umfasst u. a. den Bereich der Inneren Medizin, diverse Funktionstests, Labordiagnostik, Ultraschall- und EKG- Untersuchungen.

Während der Alkoholentgiftung wird der Gesundheitszustand des Alkoholsüchtigen von den Ärzten engmaschig kontrolliert, so dass bei eventuellen Komplikationen oder starken Entzugserscheinungen sofort eingegriffen werden kann. In den meisten Krankenhäusern wird die Schwere der Entzugssymptome und der daraus resultierende Behandlungsbedarf nach der Alkohol-Entzugs-Skala (AES) beurteilt. Um die Entzugserscheinungen zu lindern, wird die Entzugsphase üblicherweise durch Medikamente unterstützt.

Direkt an die Entgiftung sollte sich eine weiterführende ambulante oder stationäre Entwöhnungstherapie in einer öffentlichen Einrichtung oder einer privaten Entzugsklinik anschließen, damit der Alkoholkranke aufgrund seiner nach wie vor bestehenden psychischen Abhängigkeit nicht rückfällig wird. Erfolgt der Entzug über die Deutsche Rentenversicherung ist außer beim Nahtlosverfahren allerdings mit langen Wartezeiten zu rechnen.

Bei einer direkt anschließenden Alkoholentwöhnung wie in der My Way Betty Ford Klinik werden gemeinsam mit dem Patienten bereits während der Aufnahmeuntersuchung ein individueller Therapieplan und die Therapieziele erarbeitet. Ebenso wird festgelegt, wann die Therapieziele erreicht sind. Nach dem Aufbau einer tragfähigen therapeutischen Beziehung wird der Entzug mit 5 Einzel- und 5 Gruppentherapien pro Woche psychologisch begleitet. Besprochen werden in der Regel der Entgiftungsprozess und die damit zusammenhängenden Begleitumstände. Dabei werden insbesondere die Abhängigkeitsursachen analysiert und eruiert, weshalb der Alkoholkranke das Suchtmittel bisher benötigt hat und wie er den Alkoholkonsum durch eigenes Dazutun aufrechterhält.

Anschließend an diese erste Entgiftungs- und Analysephase findet eine körperliche und mentale Stabilisierungsphase statt. Dabei werden letzte Entzugserscheinungen überwacht und in Rahmen der Einzeltherapie die auslösenden psychischen und psychosozialen Gründe (Biografie, Alltag, Familie, Arbeit, etc.) erörtert. Der bisherige Lebensstil wird unter Beachtung ungelöster Konflikte und blockierter Ich-Autonomie und Selbstentwicklung reflektiert. Erste Lösungsmöglichkeiten werden mit dem Entzugspatienten besprochen. Ebenso werden seine Ressourcen und seine Selbstwirksamkeit gefördert.

Entwöhnungsphase

Der nächste Schritt des Alkoholentzugs befasst sich mit der Alkoholentwöhnung. In dieser Phase ist die körperliche Abhängigkeit überwunden, eine seelische Abhängigkeit vom Suchtmittel besteht jedoch weiterhin. In der Regel beginnt nun im Rahmen einer längerfristigen Reha-Maßnahme die sogenannte Entwöhnungsphase, welche meist 3 bis 4 Monate dauert und der bei öffentlichen Einrichtungen häufig eine mehrwöchige Wartezeit vorgelagert ist. Der Betroffene lernt im Rahmen der Alkoholentwöhnung gemeinsam mit Psychologen, wie er in sein vorheriges, suchtfreies Leben zurückkehren und dauerhaft abstinent bleiben kann.

Unsere Suchtklinik bietet alternativ zu der gerade beschriebenen Methode eine Entwöhnung an, die sich direkt an die Alkoholentgiftung anschließt, so dass eine durchgängige multiprofessionelle Behandlung gewährleistet und die Alkoholtherapie innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen ist. Dabei wird die Tatsache genutzt, dass sich der Suchtkranke durch den vorhergehenden Aufenthalt in unserer Einrichtung seinem Alkoholproblem völlig geöffnet hat. Rückfälle in der Wartezeit, in der sich der Therapiewiderstand des Alkoholkranken möglicherweise wieder erhöht, werden auf diese Weise vermieden. Die Möglichkeit, nahtlos bei demselben Therapeuten weiterarbeiten zu können, fördert im Rahmen einer intensiven Einzeltherapie eine stärkere Auseinandersetzung mit der eigentlichen Problematik. Nach einer definitiven Problemanalyse werden individuelle Ansätze der Konfliktverarbeitung und der Bewältigung erarbeitet.

Im Sinne einer psychoedukativ gestalteten Rückfallprävention wird der Patient in Einzel- und Gruppentherapien auf Rückschläge vorbereitet. Parallel dazu finden auf Patientenwunsch Familien- und/oder Paargespräche statt, in denen einerseits die Begegnung und das Miteinander, andererseits aber auch der konfliktklärende und konstruktive Dialog gefördert werden. Somit kann auch das Umfeld des Patienten die Abstinenz optimal unterstützen und bei Suchtrückfällen eine wertvolle Hilfe sein. Sind diese Beziehungen ursächlich für den Alkoholmissbrauch, ist ein Angehörigengespräch ebenfalls zwingend notwendig.

Sollten bei der Sucht andere Erkrankungen eine Rolle spielen, wie zum Beispiel Depressionen, Angstzustände oder Verhaltensstörungen, werden diese im Rahmen des gesamten Therapieansatzes mitbehandelt. Wenn erforderlich, kann der Aufenthalt in der My Way Betty Ford Klinik verlängert werden, um auch entsprechende zugrundeliegende Problematiken abschließend zu therapieren und nach der Entlassung Abstinenz und Bewältigungskompetenz zu gewährleisten.

Nachsorgephase

Um nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen und einen Rückfall zu erleiden, ist nach einem erfolgreichen Alkoholentzug eine umfangreiche und konsequente ambulante Nachsorge sehr wichtig. Dazu gehört auch die Behandlung psychischer, psychosomatischer und somatischer Komorbiditäten, beispielsweise durch eine ambulante Gesprächstherapie bei einem Nachsorgetherapeuten. In dieser können aufkommendes Suchtverlangen, das Zurechtkommen in der sozialen Umgebung und weitere der Abstinenz dienliche Themen besprochen und bearbeitet werden.

Bei multimorbiden Patienten muss die ärztliche Behandlung psychiatrisch-neurologischer Erkrankungen unbedingt weitergeführt werden. So werden bei Bedarf physikalische Therapien, kombinierte Schmerztherapien, Sport, Bewegung und Entspannungstraining angeboten.

Ein weiterer wichtiger Baustein des Alkoholentzugs sind Selbsthilfegruppen, in denen die Betroffenen Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig Mut zusprechen und Verständnis erfahren können. Die Teilnehmer sprechen hier völlig offen über das Thema Alkohol und die damit verbundenen Probleme, was innerhalb der Familie oder im Freundeskreis nur selten möglich ist. Häufig entstehen auch intensive soziale Kontakte, welche die erste schwierige Zeit nach dem Alkoholentzug deutlich erleichtern können.

Wo kann man einen Alkoholentzug machen?

Prinzipiell kann eine Alkoholentgiftung in jedem Krankenhaus und jeder Psychiatrie stationär durchgeführt werden. Die Suchtrehabilitation (Entwöhnung) findet bei öffentlichen Trägern (in der Regel die Rentenversicherung) in einer Rehaklinik statt und ist außer beim Nahtlosverfahren meist mit einer längeren Wartezeit verbunden, in der ein hohes Rückfallrisiko besteht.

Alternativ kann der stationäre Entzug in einer privaten Alkoholentzugsklinik wie der My Way Betty Ford Klinik durchgeführt werden, in der die Entgiftungsbehandlung und die Entwöhnung unmittelbar aufeinander folgend durchgeführt werden. Im geschützten Rahmen dieser ganzheitlichen Therapie setzen sich die Suchtkranken mit Hilfe derselben Ärzte und Therapeuten umfassend mit ihrem Problem auseinander, so dass die Erfolgschancen deutlich höher sind als bei einem Entzug in öffentlichen Einrichtungen.

Welche Alkoholentzug-Symptome treten auf?

Menschen, die mit dem Trinken aufgehört haben, leiden an den unterschiedlichsten Alkoholentzug-Symptomen. Obwohl nicht jeder Alkoholkranke dieselben Beschwerden aufweist, sind einige Symptome typisch für einen Alkoholentzug.

Körperliche Entzugssymptome

  • Starkes Schwitzen
  • Zittern (vor allem der Hände)
  • Übelkeit und Kreislaufbeschwerden
  • Krampfanfälle mit Zungenbiss
  • Delirium tremens

Psychische Entzugssymptome

  • Depressionen und Angst
  • Innere Unruhe und Schlafstörungen
  • Gereiztheit und Aggressivität
  • Halluzinationen

Alkoholentzug: Wann ist das Schlimmste vorbei?

Die Alkoholentzug-Dauer ist individuell und hängt u. a. von der Menge und Dauer des Trinkens ab. Die ersten Entzugserscheinungen können schon 4 bis 12 Stunden nach dem letzten Konsum auftreten; der Höhepunkt ist nach rund 24 Stunden erreicht. Nach dem 3. Tag haben Sie meist bereits die heftigsten Entzugserscheinungen hinter sich. Die letzten Symptome klingen spätestens nach 14 bis 21 Tagen ab. Da Sie während der gesamten Entgiftungsbehandlung lindernde Medikamente erhalten, werden auch stark ausgeprägte Entzugserscheinungen abgemildert, so dass das Entzugssyndrom für die meisten unserer Patienten erträglich ist.

Welche Alkoholentzug-Medikamente werden eingesetzt?

Einem stationären Alkoholentzug gehen immer umfassende körperliche Untersuchungen und die Auswertung Ihrer Laborwerte voraus. Auf dieser Grundlage werden individuell die Alkoholentzug-Medikamente festgelegt (warmer Entzug). Bestehende Vorerkrankungen werden berücksichtigt. Häufig eingesetzte Präparate sind Clomethiazol, Diazepam und Clonidin. Wir führen den akuten Alkoholentzug bevorzugt mit Distraneurin Kapseln durch und verabreichen Antiepileptika (z. B. Carbamazepin) zur Anfallsprophylaxe. Gleichzeitig kontrollieren wir engmaschig Kreislauf- und sonstige Funktionsparameter.

Alkoholentzug: Wer zahlt?

Während die Kosten für die Entgiftung und Entwöhnung in öffentlichen Kliniken von der Kranken- bzw. Rentenversicherung übernommen werden, richtet sich das Angebot einer Privatklinik wie der My Way Betty Ford Klinik vorrangig an Privatpatienten und Selbstzahler. Soll der Aufenthalt über eine private Krankenkasse abgerechnet werden, muss die gewählte Einrichtung bestimmten Anforderungen genügen. Diese werden von unserer Suchtklinik alle erfüllt, so dass eine Kostenübernahme grundsätzlich möglich ist. Auch einige wenige gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen freiwillig einen Teil der Kosten. Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei der Beantragung: Sei es privat oder gesetzlich. Erfahren Sie mehr über die Kostenübernahme!

Welche Gründe sprechen für eine Alkoholtherapie in der My Way Betty Ford Klinik?

Mit unserer seit vielen Jahren erprobten Therapie kommen Sie innerhalb von 28 Tagen vom Alkohol los und haben beste Möglichkeiten, bei konsequenter Anwendung der Nachsorgeangebote auch langfristig trocken zu bleiben.

  • Wir bieten Ihnen sowohl die Entgiftung und Entwöhnung vom Alkohol als auch die Behandlung von Begleiterkrankungen wie Depressionen.
  • Wir sind Deutschlands führende Privatklinik, die sich ausschließlich auf die Behandlung von Suchterkrankungen spezialisiert hat.
  • Unser Therapiekonzept ist BAR-zertifiziert. Somit sind wir die einzige private Klinik für Alkoholentzug, die vom Fachverband Sucht regelmäßig in Sachen Qualität überprüft wird.
  • Während Ihrer intensiven vierwöchigen Therapie erhalten Sie von uns die bestmögliche Hilfe für ein suchtfreies Leben in Form von fünf Einzel- und Gruppentherapien pro Woche.
  • Verschwiegenheit und Diskretion werden bei uns großgeschrieben. Sie entscheiden, wer von Ihrer Alkoholismus-Therapie erfährt.
  • Unser familiäres Ambiente und die ruhige Lage im Kurort Bad Brückenau bieten die nötige Ruhe, die Sie zum Erreichen Ihrer Therapieziele benötigen.

Welche Elemente beinhaltet eine Entzugsbehandlung in unserer Klinik?

Grundsätzlich umfasst ein Alkoholentzug in der My Way Betty Ford Klinik folgende Standardelemente:

  1. Ein strukturiertes Wochenprogramm mit
    • Gruppenpsychotherapie und Einzelgesprächen
    • Kreativtherapien wie Kunsttherapie, Musiktherapie und Entspannungstherapie
    • psychoedukativen Gruppen zu Krankheitsverständnis und -akzeptanz
    • Informationsgruppen zu medizinischen Themen und zum Suchthilfesystem
    • körperbezogenen Therapien wie Physiotherapie, Sporttherapie, Entspannungsübungen und Achtsamkeitsmeditation
    • Rückfallvermeidungstraining
    • AngehörigenarbeitNachsorgeplanung, inklusive der Vermittlung eines ambulanten Nachsorgetherapeuten nach erfolgreicher Beendigung der Therapie
  2. Interprofessionelle Patientenbetreuung mit Bezugstherapeutensystem (Arzt, Suchttherapeuten, Psychologen, Pflegepersonal)
  3. Professionelle Behandlung nach neuesten Erkenntnissen mit einer Regelbehandlungsdauer von mindestens vier Wochen

Erfahren Sie mehr über unser Therapiemodell!

Wie geht es nach dem Alkoholentzug in der My Way Betty Ford Klinik weiter?

Patienten der My Way Betty Ford Klinik führen ihren Alkoholentzug in Bad Brückenau durch, haben aber durch ein umfangreiches Netzwerk qualifizierter Nachsorgetherapeuten in zahlreichen deutschen Städten die Möglichkeit, die ambulante Nachsorge bei einem entsprechend geschulten Therapeuten durchzuführen. Somit werden Therapie und Nachsorge optimal aufeinander abgestimmt und sichern eine dauerhafte Abstinenz. Zurzeit besitzt unsere Suchtklinik Kooperationspartner in Aachen, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Nürnberg, München, Stuttgart und Wien. Mehr über Entzug und Nachsorge erfahren Sie unter:

Wir sind für Sie da

Sie haben weitere Fragen zum Alkoholentzug, möchten unsere Einrichtung kennenlernen oder endlich mit dem Trinken aufhören? Auch ein sofortiger akuter Alkoholentzug ist möglich. Wir helfen Ihnen äußerst diskret weiter: Sei es im persönlichen Gespräch, per Mail oder am Telefon. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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