Wie viel Alkohol ist okay?

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Aktualisiert am: 06.02.2026
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Wichtiges in 30 Sek.

  • Bis zum Jahr 2024 empfahl man Frauen, nicht mehr als 12 Gramm Alkohol pro Tag zu konsumieren. Für Männer lag die maximale Menge bei 24 Gramm.
  • Umfassende Studien haben allerdings gezeigt, dass es keinen unbedenklichen Alkoholkonsum gibt. Schon kleine Mengen erhöhen das Risiko für organische Schäden, Krebs und psychische Erkrankungen.
  • Gesunde Erwachsene, die auf Alkoholgenuss nicht verzichten möchten, wird empfohlen, weniger als 27 Gramm Alkohol pro Woche zu konsumieren, was 1–2 kleinen Gläsern entspricht, um das Risiko für negative Gesundheitsfolgen so gering wie möglich zu halten.
  • Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende sowie Menschen mit Vorerkrankungen und solche, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten grundsätzlich nichts Alkoholisches konsumieren.
  • Am sichersten für die Gesundheit ist es, komplett auf Alkoholhaltiges zu verzichten.
  • Wenn Reduktion oder Verzicht alleine nicht gelingt, sind Beratung und Behandlung sinnvoll.
Inhalt

    Ein kleines Gläschen Wein pro Tag ist okay, oder?

    Viele kennen das: Hohe Belastungen in verschiedenen Lebensbereichen, Konflikte, Krankheiten, Schicksalsschläge, finanzielle Sorgen etc. können es schwer machen, sich zu entspannen. Nicht wenige greifen in solchen Phasen zum leicht verfügbaren „Tröster“ Alkohol, der die Gefühle zumindest kurzfristig betäubt und ein wohliges Gefühl gibt. Bei manchem wird das Feierabendbier oder das Gläschen Wein nach einem stressigen Tag schnell zur Gewohnheit, um wieder runterzukommen. Was vielen nicht bewusst ist: Wer täglich ein kleines Glas Wein konsumiert oder eine kleine Flasche Bier oder sechs Schnäpse, zeigt bereits einen riskanten Alkoholkonsum. Das bedeutet: Hier drohen ernsthafte gesundheitliche Folgen.

    Gibt es eine empfohlene „sichere“ Alkoholmenge pro Tag?

    Nein, die gibt es nicht, auch wenn man in der älteren Literatur oder im Internet bisweilen noch die Grenzwerte für unbedenklichen / risikoarmen täglichen Alkoholkonsum von 12 Gramm für Frauen und 24 Gramm für Männer findet. Forschungsergebnisse zeigen, dass die bisherigen Empfehlungen zu risikoarmen Trinkmengen nicht haltbar sind.1 Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine neue Einstufung vorgenommen. An ihr können sich alle orientieren, die ungeachtet der schädigenden Auswirkungen nicht auf Alkoholgenuss verzichten möchten.2, 3

    Risikofreier Konsum

    Da es keine sichere Alkoholmenge gibt, ist nur der vollständige Verzicht auf Alkohol risikofrei. Die Frage: „Wie viel Alkohol ist okay?“, kann man also wie folgt beantworten: „Wer negative Gesundheitsfolgen durch Alkohol vermeiden möchte, sollte seinen Alkoholgenuss beenden. Wer sein Risiko geringhalten möchte, sollte sich an die Empfehlungen der DGE halten.“

    Risikoarmer Alkoholgenuss

    Für erwachsene Frauen wie für Männer gelten folgende Alkoholmengen pro Woche als risikoarm im Hinblick auf mögliche negative Gesundheitsfolgen:

    • 1–2 kleine Gläser Wein / max. 280 ml (Alkoholgehalt 12 % vol) oder
    • 1–2 kleine Flaschen Bier / max. 660 ml (Alkoholgehalt 5 % vol) oder
    • 2–4 Gläser Spirituosen / max. 80 ml (Alkoholgehalt 38 % vol)

    Diese Empfehlung gilt grundsätzlich nicht für Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Personen, die Medikamente einnehmen.

    Moderates Risiko

    Bei den nachfolgenden wöchentlich Alkoholmengen geht man von einem moderaten Gesundheitsrisiko aus. Allerdings sollte man sogenanntes Rauschtrinken, das heißt den Konsum von mehr als 4–5 Getränken pro Trinkanlass, vermeiden, da hiermit ein höheres Sterberisiko einhergeht als mit gelegentlichem Konsum.

    • bis 5 kleine Gläser Wein / max. 825 ml (Alkoholgehalt 12 % vol) oder
    • bis 6 kleine Flaschen Bier / max. 2 Liter (Alkoholgehalt 5 % vol) oder
    • bis 6 Gläser Spirituosen / max. 250 ml (Alkoholgehalt 38 % vol)
    Riskanter Alkoholkonsum

    Wer von montags bis freitags ein kleines Feierabendbier trinkt und am Wochenende in geselliger Runde noch zwei weitere kleine Bierchen genießt, überschreitet bereits die Grenze des moderaten Konsums mit maximal 2 Litern Bier pro Woche. Damit steigt das Risiko für negative Gesundheitsfolgen, die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung und letztlich auch das vorzeitige Sterberisiko. Folgende Mengen werden als riskanter Alkoholkonsum eingestuft:

    • mehr als 5 kleine Gläser Wein / mehr als 825 ml (Alkoholgehalt 12 % vol) oder
    • mehr als 6 kleine Flaschen Bier / mehr als 2 Liter (Alkoholgehalt 5 % vol) oder
    • mehr als 6 Gläser Spirituosen / mehr als 250 ml (Alkoholgehalt 38 % vol)

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    Was passiert im Körper, wenn ich Alkohol trinke?

    Alkohol (Ethanol) wird vor allem über Magen und Dünndarm aufgenommen und verteilt sich über das Blut im ganzen Körper.

    • Im Gehirn beeinflusst Ethanol mehrere Neurotransmitter-Systeme und Botenstoffe, unter anderem GABA, Glutamat und Dopamin. Deshalb fühlen sich viele nach dem Alkoholgenuss kurzfristig entspannter oder enthemmter, werden redseliger oder reagieren langsamer.
    • Ethanol wirkt sich auch auf den Wasserhaushalt aus, indem es u. a. die Ausschüttung des antidiuretischen Hormons (ADH) hemmt. Wer Alkoholisches trinkt, hat deshalb oft einen stärkeren Harndrang. Der Flüssigkeitsverlust kann wiederum zur Dehydrierung beitragen, die Durst verstärkt und Kopfschmerzen begünstigen kann. Auch der Schlaf wird häufig unruhiger, obwohl manche schneller einschlafen.

    Kaffee, frische Luft oder eine kalte Dusche machen übrigens nicht nüchtern, sie machen höchstens wacher, denn der Abbau von Ethanol erfolgt überwiegend in der Leber und braucht Zeit.

    Wie schnell baut der Körper Alkohol ab?

    Wie schnell der Körper Ethanol abbaut, ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt unter anderem von Körpergewicht, Körperzusammensetzung, Alter, biologischem Geschlecht, Leberfunktion, eingenommenen Medikamenten, Mageninhalt sowie individuellen Stoffwechseleigenschaften ab. Die folgenden Werte sind nur statistische Orientierungen und eignen sich nicht, um sicher zu entscheiden, ob beispielsweise die Teilnahme am Straßenverkehr unbedenklich ist!

    • Als grober Richtwert gilt, dass der Alkoholgehalt im Blut durchschnittlich nur etwa 0,1 bis 0,2 Promille pro Stunde abnimmt, wobei viele Fachquellen Mittelwerte um 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde angeben.
    • Frauen weisen bei gleicher Trinkmenge aufgrund von Unterschieden in Körperwasser und Enzymaktivität häufig höhere Blutalkoholspiegel auf und bauen im Mittel eher am unteren Rand dieser Spanne ab, sodass sie meist länger eine relevante Alkoholkonzentration im Blut haben als Männer.

    Risiken einschätzen: Ab wann ist Alkohol schädlich?

    Die Fragen: „Wie viel Alkohol ist ok?“ und „Wie viel Alkohol ist unschädlich?“, lassen sich nach heutigem Forschungsstand leicht beantworten: „Es gibt keine risikofreie Alkoholmenge“. Das bedeutet nicht, dass ein einzelnes alkoholisches Getränk bei jeder Person sofort messbare Schäden auslöst. Alter, Vorerkrankungen, Medikamente, Lebergesundheit und Trinkmuster spielen eine große Rolle. Ab und zu ein Gläschen zu trinken, ist in der Regel weniger riskant als regelmäßiger Konsum. Rauschtrinken ist besonders ungünstig.

    Regelmäßiger Alkoholkonsum fördert Krebs und weitere Erkrankungen

    Ethanol ist eine psychoaktive Substanz und steht im Zusammenhang mit mehr als 200 Erkrankungen. Dazu zählen unter anderem mehrere Krebsarten, Lebererkrankungen, Bluthochdruck und weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Pankreatitis und Demenz4.

    Beeinflussung psychischer Erkrankungen

    Bei Betroffenen psychischer Erkrankungen kann Alkoholkonsum einen Effekt in beide Richtungen haben: Alkohol kann Depressionen begünstigen, gleichzeitig erhöhen Depressionen das Risiko für eine „Selbstmedikation“ mit Alkohol und bergen damit ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit.

    Unvorhersehbare Wechselwirkungen mit Medikamenten

    Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten in unvorhersehbarer Weise verstärken, abschwächen oder den Abbau von Medikamenten beeinflussen. Daher sollten Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, nichts Alkoholhaltiges konsumieren. Gleiches gilt für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

    Früher Alkoholkonsum ist besonders schädlich

    Früher Konsum kann ungünstige Trinkmuster begünstigen, zum Beispiel regelmäßiges Trinken oder Rauschtrinken. Je früher Menschen beginnen, Alkoholisches zu konsumieren, desto höher ist das Risiko für die Entwicklung eines problematischen Alkoholkonsum oder eine Alkoholabhängigkeit.

    Besonders schädlich ist der Alkoholkonsum während Pubertät und Adoleszenz bis etwa Mitte 20, weil die neuronalen Netzwerke im Gehirn während dieser Zeit grundlegend umgebaut werden. Praktisch heißt das: Je später der Einstieg, desto besser für die langfristige Gesundheit und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Alkoholkonsum zur Gewohnheit oder Bewältigungsstrategie wird.

    Risiko für Ungeborene und Stillkinder

    In Schwangerschaft und Stillzeit sollte konsequent auf Alkohol verzichtet werden, da dieser über die Plazenta bzw. über die Muttermilch direkt in den kindlichen Organismus übergeht und dort schwerwiegende, irreversible Entwicklungsstörungen auslösen kann. Kinder, die durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt wurden, leiden in der Regel ein Leben lang unter den Auswirkungen der Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD).

    Erhöhtes Unfallrisiko durch Alkohol

    Ethanol beeinträchtigt Aufmerksamkeit, Koordination und Reaktionszeit, wodurch das Risiko für Unfälle, Stürze, Ertrinken und andere Verletzungen steigt. Die WHO weist darauf hin, dass das Unfallrisiko bereits bei niedrigen Blutalkoholwerten steigt und ab etwa 0,04 g pro dL deutlich zunimmt.5

    Höhere Gewaltbereitschaft

    Alkohol ist mit Aggression und Gewalt assoziiert und es gibt Hinweise, dass Alkoholkonsum auch den Schweregrad von Gewalt erhöhen kann, unter anderem weil Selbstkontrolle und Konfliktlösung beeinträchtigt werden. Das betrifft körperliche, psychische und sexuelle Gewalt, inklusive Partnerschaftsgewalt. Ein erheblicher Anteil von Gewaltfolgen geht in Europa laut WHO auf Alkoholkonsum zurück.6

    Negative Folgen für Familie und Beruf

    Alkoholfolgen betreffen nicht nur die Person, die trinkt. Einschränkungen von Gesundheit und Leistungsfähigkeit können zu Fehlzeiten, Konflikten, Jobverlust, finanziellen Problemen, sozialer Ausgrenzung und Belastungen im Familienalltag führen und belasten nicht zuletzt auch die Kinder von Familien mit Suchtproblemen.

    Hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Kosten

    Neben individueller Krankheit und Leid entstehen hohe Kosten durch Behandlung, Unfälle, Gewaltfolgen und Produktivitätsverluste. In Deutschland werden die Kosten durch Alkoholkonsum auf jährlich rund 57 Milliarden Euro geschätzt.7

    Alkohol in Maßen – Tipps für den Alltag

    Wichtig ist zunächst, die „Alkohol-Auslöser“ zu kennen, z. B. Feierabend, Stress, Essengehen, soziale Erwartungen. Wenn Sie Ihre individuellen „Alkoholverführer“ kennen, können Sie Alternativen im Alltag bewusster und leichter gestalten.

    • Konkrete Regeln statt vager Vorsätze
      Legen Sie vorher fest, wann Sie gar nicht trinken möchten, zum Beispiel unter der Woche oder an bestimmten Tagen. Ein klarer Plan schlägt die Willenskraft, besonders in stressigen Phasen.
    • Trinkmenge gering halten, Tempo senken
      Kleineres Glas wählen, langsam trinken, zwischendurch Wasser, keine Trinkspiele, keine Runden, nicht auf nüchternen Magen trinken. Das reduziert Promille-Spitzen und senkt das Risiko, dass aus einem alkoholischen Getränk schnell mehrere werden.
    • Alkoholfreie Optionen aktiv einbauen
      Im Restaurant direkt alkoholfreie Getränke bestellen, zu Hause Alternativen kaltstellen. Was verfügbar ist, wird getrunken. Das klingt banal, ist aber ein starker Hebel.
    • Soziales Umfeld nutzen
      Sagen Sie kurz und freundlich, dass Sie gerade reduzieren oder pausieren. Menschen akzeptieren klare Sätze meist besser als lange Erklärungen. Wenn Ihr Umfeld ständig drängt, ist das ein Hinweis, Grenzen neu zu setzen.

    Ich schaffe es nicht, Alkohol in Maßen zu trinken, was kann ich tun?

    Wenn Sie merken, dass Sie häufig mehr trinken als geplant, dass Pausen schwerfallen oder alkoholische Getränke als Stressventil genutzt werden, sollten Sie sich professionelle Unterstützung suchen. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt oder wenden Sie sich eine anonyme Suchtberatungsstelle.

    Wenn Sie täglich größere Mengen trinken und manifeste Entzugserscheinungen wie Zittern, Kopfschmerzen, Unruhe und andere Entzugserscheinungen bekommen, sobald Sie keinen Alkohol mehr trinken, ist ein medizinisch begleiteter Entzug und eine Aufarbeitung von Suchtursachen und die Entwicklung gesunder Bewältigungsstrategien sinnvoll.

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    Häufige Fragen und Antworten

    Wird in Deutschland besonders viel Alkohol konsumiert?

    Ja. Deutschland gehört bei Thema Alkoholkonsum weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch pro Jahr.8 Ein Grund dafür ist sicherlich, dass Alkoholkonsum fest in der hiesigen Kultur verankert ist, dass Alkohol leicht verfügbar ist und im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr billig.9 Wenn es etwas zu feiern oder zu betrauern gibt, wird dies gerne mit einem Gläschen Sekt, Wein, Bier oder anderen alkoholischen Getränken zelebriert. Reichlich Alkohol wird außerdem während der Faschingszeit, bei öffentlichen Festen wie dem Oktoberfest, Weinfesten, Weihnachtsmärkten etc. ausgeschenkt. Es gibt also viele Gelegenheiten, Alkohol zu trinken.

    Stimmt es, dass Schnaps bei der Verdauung hilft

    Nach einem schweren Essen fühlt sich ein Verdauungsschnaps für manche subjektiv entlastend an, oft weil Wärme, Ritual und Entspannung zusammenkommen. Die verbreitete Behauptung, Schnaps würde die Verdauung beschleunigen, konnte in Studien nicht nachgewiesen werden. Vielmehr kann Alkohol Sodbrennen begünstigen. Wer nach dem Essen ohnehin zu Reflux neigt, handelt sich mit dem Schnaps eher ein zusätzliches Problem ein. Ein Spaziergang hilft der Verdauung nachgewiesenermaßen mehr als ein Verdauungsschnaps. 10

    Hat Rotwein positive Effekte auf die Gesundheit?

    Noch immer hält sich der Mythos, Rotwein sei gut fürs Herz. Das liegt unter anderem daran, dass Rotwein Polyphenole, z. B. Resveratrol, enthält, die eine antioxidative Wirkung haben. Diese Stoffe kommen natürlich in Trauben vor, aber auch in Beeren, Nüssen und Kakao. Es ist also nicht erforderlich, Rotwein zu trinken, um in den Genuss der Antioxidantien zu kommen. Außerdem müsste man, um eine wirksame Menge an Polyphenolen über Rotwein aufzunehmen, so viel trinken, dass die schädlichen und die erwünschten Wirkungen in einem ungünstigen Verhältnis zueinander stünden.11

    Enthalten alkoholfreie Getränke tatsächlich keinen Alkohol mehr?

    Das kommt darauf an, wie sie gekennzeichnet sind. Wenn auf dem Etikett 0,0 % steht, ist tatsächlich kein Alkohol mehr enthalten. Als alkoholfrei beworbene Getränke dürfen grundsätzlich noch bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten. Mittlerweile gibt es eine breite Palette an nichtalkoholischen Getränken, dazu zählen neben Sekt und Bier auch Spirituosen wie Gin, Whiskey, Rum und Wodka. Wer auf solche Alternativen umsteigt, muss sich keine Gedanken mehr über die Frage machen: „Wie viel Alkohol ist zu viel?“

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      Quellenangaben

      Quellenliste

      1 H.-J. Rumpf et al., “Empfehlungen zum Umgang mit Alkohol,” SUCHT, vol. 70, no. 2, pp. 113–117, Apr. 2024, doi: 10.1024/0939-5911/a000868, https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/0939-5911/a000868 (Datum des Zugriffs: 08.01.2026)

      2 Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): „Am besten null Promille – neues DGE-Positionspapier zu Alkohol“, Pressemitteilung 2024, https://www.dge.de/presse/meldungen/2024/dge-positionspapier-zu-alkohol/ (Datum des Zugriffs: 08.01.2026)

      3 Richter M, Tauer J, Conrad J, Heil E, Kroke A, Virmani K, Watzl B on behalf of the German Nutrition Society (DGE): Alcohol consumption in Germany, health and social consequences and derivation of recommendations for action – Position statement of the German Nutrition Society (DGE).  Ernahrungs Umschau 2024; 71(10): online first + eSupplement, https://www.dge.de//fileadmin/Bilder/wissenschaft/referenzwerte/DGE-Position_Alkohol_EU_2024_10.pdf (Datum des Zugriffs: 08.01.2026)

      4 Zheng, Lingling et al. „Association between alcohol consumption and incidence of dementia in current drinkers: linear and non-linear mendelian randomization analysis“ In: eClinicalMedicine, Volume 76, 102810, October 2024, DOI: https://doi.org/10.1016/j.eclinm.2024.102810, https://www.thelancet.com/journals/eclinm/article/PIIS2589-5370(24)00389-4/fulltext (Datum des Zugriffs: 08.01.2026)

      5 World Health Organization (WHO): „Road traffic injuries“, https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/road-traffic-injuries (Datum des Zugriffs: 08.01.2026)

      6 World Health Organization (WHO): „1 in 3 injury deaths caused by alcohol: WHO/Europe reiterates the harms“, https://www.who.int/europe/news/item/24-12-2025-1-in-3-injury-deaths-caused-by-alcohol–who-europe-reiterates-the-harms (Datum des Zugriffs: 08.01.2026)

      7 Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS): „DHS Jahrbuch Sucht 2025“, https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Jahrbuch_Sucht/JBSucht2025_komplett_WEB.pdf, S. 17 (Datum des Zugriffs: 08.01.2026)

      8 Deutsches Ärzteblatt „Weltgesundheitsorganisation prangert Alkoholkonsum an“, 25. Juni 2024, https://www.aerzteblatt.de/news/weltgesundheitsorganisation-prangert-alkoholkonsum-an-7edec2df-4538-4b6b-ad20-371dbe81b9fe (Datum des Zugriffs: 08.01.2026)

      9 Statista: „So viel kostet Bier in Europa“, https://de.statista.com/infografik/30473/durchschnittspreis-von-05-liter-bier-in-supermaerkten-und-restaurants-in-ausgewaehlten-staedten-europas/, (Letzter Abruf 08.01.2026)

      10 Franke A, Harder H, Orth AK, Zitzmann S, Singer MV.: „Postprandial walking but not consumption of alcoholic digestifs or espresso accelerates gastric emptying in healthy volunteers.“ J Gastrointestin Liver Dis. 2008 Mar;17(1):27-31. PMID: 18392240, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18392240/ (Letzter Abruf 08.01.2026)

      11 Corliss, J.: „Is red wine actually good für your heart?“, 29.01.2020, Harvard Health Publishing, https://www.health.harvard.edu/blog/is-red-wine-good-actually-for-your-heart-2018021913285 (Letzter Abruf 08.01.2026)

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