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  • Spezialisierung auf Suchterkrankungen und deren Begleiterkrankungen, wie Burnout, Depression, Angststörungen, etc.
  • langjährig bewährtes Therapiekonzept
  • Deutlich überdurchschnittliche Personalbesetzung
  • BAR-zertifiziert durch den Fachverbund Sucht, letztmals 2020
  • Rund um die Uhr ein Arzt im Haus
  • 45 Einzelzimmer, 8 davon klimatisiert
  • zugelassenes Krankenhaus im Bereich der Entgiftung
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Außenansicht der MyWayBettyFord Klinik

Angst vor Schmerzen und Entzug – das muss nicht sein

Ein Vorgespräch in einer Suchtklinik gibt wichtige Informationen zum Verlauf einer Suchttherapie

Bad Brückenau, Februar 2015 – „Wenn ich nicht so viel Angst vor dem Entzug gehabt hätte, wäre ich jetzt schon seit 23 Monaten trocken“, sagt Stefan Probst (42). Damals hatte er sich zum ersten Mal in einer Suchtklinik an- und wenige Tage später wieder abgemeldet. „Da lief ein Film in meinem Kopf, Bilder vom Entzug, ich sah mich in der Klinik eingesperrt, unter Medikamente gestellt. Ich hatte viel im Internet gelesen, in Foren gestöbert. Meine Angst ertränkte ich mit noch mehr Alkohol, es war ein verzweifelter Teufelskreis“, erinnert sich Probst. In einem Vorgespräch mit einem Suchtarzt in der My Way Betty Ford Klinik bekannte er sich schließlich zu seinen Ängsten. „Hier bekam ich die Informationen, die ich brauchte, und vor allem wurden mir viele Ängste genommen“, schildert Probst seine Erfahrungen. „Ich weiß inzwischen, dass viele Betroffene Angst vor den körperlichen Symptomen haben. Für mich war das Wichtigste, zu wissen, dass ich während der Therapie dort nicht eingesperrt sein würde. Das Therapiekonzept der Klinik basiert auf der Eigenmotivation der Patienten. Nichts würde ohne mein Einverständnis geschehen und ich konnte während des Aufenthalts jederzeit die Klinik verlassen. Das zu wissen beruhigte mich sehr. Dieses Mal trat ich die Therapie an. Seit 14 Monaten bin ich trocken.“

Die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik begegnen täglich Ängsten vor den Schmerzen und den Begleitumständen eines Entzugs. Damit die Entscheidung für eine Suchttherapie nicht an unausgesprochenen Ängsten scheitert, haben die Therapeuten es sich zur Aufgabe gemacht, über den Themenkomplex Abhängigkeit, Verlauf, Indikatoren und Wege aus der Sucht aufzuklären und die Öffentlichkeit für diese Krankheit zu sensibilisieren.

Stefan Probst ist kein Einzelfall. Viele Abhängige lassen sich von ihren Ängsten von einem Entzug abhalten, obwohl sie die Suchttherapie als einzigen Ausweg erkannt haben. Ihre Versuche, die Abhängigkeit allein zu bewältigen, sind mehrfach gescheitert und haben den letzten Rest des Selbstvertrauens mit sich genommen. Trotzdem schreckt der Gedanke, in einer Therapie eingesperrt oder unter Medikamente gesetzt zu werden, oft mehr als die tägliche Not. Die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik beziehen ihre Patienten von Anfang an in die Therapie mit ein. Sowohl der Verlauf des Entzugs wird gemeinsam besprochen, als auch das Tempo der Substanzreduktion. Die Ärzte greifen hier auf ihre Erfahrungswerte zurück, denn nicht selten haben Patienten zu hohe Erwartungen oder gehen aus Angst vor der Entgiftung zu zögerlich an den Entzug heran. Gerade bei Medikamentenabhängigkeit ist genau abzuwägen, wie viel der Körper aushalten kann und wie groß die einzelnen Schritte sein können.

Viele Abhängige fürchten sich vor den körperlichen Symptomen. Bei den harten Drogen, wie zum Beispiel den Opioiden, steht die Angst vor den körperlichen Schmerzen im Vordergrund. Neben Heroin und Methadon gehören auch viele gängige Schmerzmittel zu den Opioiden, so unter anderem Tilidin, Fentanyl (auch Fentanyl-Pflaster enthalten das Opioid), Tramal und Oxycodon. Bei Benzodiazepinen werden vor allem Herzrasen und Ängste befürchtet. Alkoholabhängige sorgen sich neben den körperlichen Symptomen besonders wegen der psychischen Auswirkungen. Erfahrungsberichte von extremen körperlichen Schmerzen bis hin zu drohendem psychischem Kollaps bei kaltem Entzug kursieren im Internet. Patienten glauben sehr genau zu wissen, welche Entzugssymptome ihnen bevorstehen. Doch mit den Möglichkeiten, die eine betreute Suchttherapie bereithält, um die körperlichen und psychischen Symptome einzudämmen, kennen sie sich kaum aus. Vor allem wissen sie meist nicht, dass sie im Rahmen einer Suchttherapie die Entgiftung – ob mit oder ohne begleitende Medikamente – selbst steuern können. In vielen Fällen muss wegen des Kostendrucks beispielsweise bei einer Benzodiazepin-Abhängigkeit die Dosierung schnell reduziert werden. In der Betty Ford Klinik werden in Absprache mit den Ärzten Ziele vereinbart, die die Patienten während einer Therapie erreichen wollen – und realistischerweise erreichen können. Niemand wird gezwungen oder festgehalten. Gerade an der Betty Ford Klinik ist die Eigenmotivation der Patienten ein essentieller Faktor für das Gelingen der Therapie – und für gelingende Abstinenz mit Lebensqualität nach der Rückkehr in den Alltag. Ziel der Therapeuten der Betty Ford Klinik ist es, für und mit ihren Patienten einen Fortschritt in Richtung Substanzfreiheit zu schaffen, der außerhalb der Klinik stabil bleibt. Nicht jeder Patient kann die jeweilige Substanz auf Anhieb – und binnen vier Wochen – komplett absetzen. In einer Therapie geht es daher auch immer um die Themen, die in die Abhängigkeit geführt haben. Im geschützten Rahmen einer Suchttherapie über diese Themen sprechen zu können, ist für die Patienten eine spürbare Erleichterung. Natürlich sind die körperliche Entgiftung und Entwöhnung wichtig. Entscheidender ist es für die Patienten, während der intensiven therapeutischen Gespräche neues Vertrauen in sich selbst und Mut für die Zukunft zu fassen.

Abschließend sei erwähnt, dass manche Betroffene eine Suchttherapie aus der Angst heraus scheuen, ihre Abhängigkeit könnte bekannt werden. In der Betty Ford Klinik wird nicht nur großen Wert auf Diskretion gelegt, es ist dort auch möglich, sich während des Aufenthalts einen Alias-Namen zuzulegen. Und selbstverständlich ist auch der Name des Patienten in diesem Beispiel geändert.

Klinikprofil:

Die My Way Betty Ford Klinik in Bad Brückenau ist die führende Sucht- und Entzugsklinik in Deutschland. Mit ihrem intensiven, in Deutschland einmaligen Therapieprogramm wendet sich die Klinik an Privatpatienten und Selbstzahler. Für die Patienten stehen 36 Einzelzimmer zur Verfügung. Diskretion ist an der Klinik oberstes Gebot. Das Kompetenzteam der Klinik hat sich dem Ziel verschrieben, ihre Patienten in eine neue Leistungsfähigkeit ohne Suchtmittel zu begleiten. Die Therapeuten verfügen über langjährige Erfahrung in der Suchttherapie und bieten seit Jahren Fortbildungen für weiterbehandelnde Ärzte an. Vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse hat sich die Klinikleitung entschlossen, verstärkt die Aufklärung rund um die Themen Abhängigkeit, Entgiftung und Entzug in der Öffentlichkeit zu unterstützen und für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren. Die My Way Betty Ford Klinik wurde Anfang 2006 eröffnet und erlangte schnell große Bekanntheit in ganz Deutschland.

Adresse:
My Way Betty Ford Klinik® GmbH & Co. KG
Fon: 0800 / 55 747 55
Mail: info@MyWayBettyFord.com
URL: www.MyWayBettyFord.com

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