Wirkung von Alkohol

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Aktualisiert am: 23.02.2026
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Wissen kompakt: Wirkung von Alkohol

Diese Kurzfassung bietet eine schnelle Orientierung zum Thema.

  • Alkohol (Ethanol) ist eine psychoaktive Substanz. Sie verändert Gehirnfunktionen und kann kurzfristig Entspannung, Enthemmung und Euphorie auslösen. Gleichzeitig sinken Aufmerksamkeit, Reaktionszeit und Koordination.
  • Ethanol ist auch ein Zellgift. Durch fortgesetzten Alkoholkonsum steigen die Risiken für Schäden an Leber, Gehirn, Herz-Kreislauf- und Verdauungssystem.
  • Das Trinken von viel Alkohol innerhalb kurzer Zeit kann zu einer Alkoholvergiftung führen. Mögliche Folgen sind Erbrechen, Bewusstlosigkeit, gefährliche Atemstörungen und akute Lebensgefahr.
  • Schon geringe Mengen können das Krebsrisiko erhöhen. Je mehr und je häufiger Alkohol konsumiert wird, desto größer ist das Risiko. Es gibt keine nachweislich risikofreie Menge.
  • Wenn der Alkoholspiegel im Blut fällt, verkehren sich die kurzfristigen positiven Effekte meist ins Gegenteil: Oft treten Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Angst und schlechter Schlaf auf.
  • Wer häufig Alkohol trinkt, ist stärker gefährdet, eine Abhängigkeit zu entwickeln.
  • Besonders schädlich ist Alkohol für Kinder und Jugendliche, Schwangere und ungeborene Kinder sowie Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Personen und solche, die Medikamente einnehmen.
Inhalt

    Wie wird Alkohol vom Körper aufgenommen?

    Die meisten Menschen nehmen Alkohol über Getränke wie Bier, Wein, Sekt, Likör oder Spirituosen zu sich. Ein sehr kleiner Teil des Ethanols kann bereits über die Schleimhäute im Mund aufgenommen werden. Der Hauptweg führt aber über den Magen und besonders über den Dünndarm ins Blut.

    Wie schnell wirkt Alkohol im Körper?

    Wie schnell und wie stark die Blutalkoholkonzentration ansteigt, die in Promille angegeben wird, hängt von vielen Faktoren ab. Einige lassen sich beeinflussen, andere nicht. Wer Alkohol trinkt, sollte die wichtigsten Einflussfaktoren kennen. So lassen sich Risiken besser einschätzen.

    Beeinflussbare Faktoren

    Alkoholgehalt und Art des Getränks, Trinkmenge, Trinktempo und der Füllungszustand des Magens beeinflussen, wie schnell Alkohol in den Dünndarm gelangt und dort aufgenommen wird.1

    • Auf nüchternen Magen gelangt Alkohol rasch in den Dünndarm und wird dort schnell aufgenommen. Nach einer Mahlzeit verläuft der Prozess langsamer.
    • Getränke mit einem Alkoholgehalt von 20–30 %, z. B. Sherry, werden oft schneller aufgenommen als solche mit niedrigeren oder höheren Konzentrationen. Sehr hochprozentige Spirituosen können die Magenentleerung und damit die Aufnahme verzögern.2
    • Kohlensäurehaltige Getränke können die Aufnahme beschleunigen.
    Nicht beeinflussbare Faktoren

    Auch körperliche Voraussetzungen spielen eine Rolle. Dazu zählen unter anderem Körpergewicht, Körperzusammensetzung und Geschlecht.

    • Körpergröße und Körperbau: Kleinere und leichtere Personen haben bei gleicher Alkoholmenge tendenziell höhere Blutalkoholwerte. Auch ein größerer Körperfettanteil kann die Werte erhöhen, weil Ethanol sich vor allem im Körperwasser verteilt und Fettgewebe wenig Wasser enthält.
    • Geschlecht: Frauen erreichen bei gleicher Alkoholmenge im Durchschnitt höhere Blutalkoholwerte als Männer, weil ihr Körperwasseranteil geringer ist. Zusätzlich kann der First-pass-Abbau im Magen bei Frauen geringer ausfallen.3
    • Medikamente: Manche Medikamente können die Aufnahme indirekt beeinflussen, vor allem über Magenfunktion und First-pass-Abbau. Zudem kann Alkohol die Nebenwirkungen und die Wirksamkeit von Medikamenten verstärken, abschwächen oder verändern.

    Wie wird Alkohol vom Körper abgebaut?

    Der Abbau läuft bei vielen Menschen über Stunden relativ gleichmäßig. Kaffee, kalte Duschen oder Sport machen alkoholisierte Menschen oft wacher, beschleunigen den Abbau aber nicht. Ein kleiner Teil des Ethanols wird unverändert ausgeschieden, zum Beispiel über Atemluft, Schweiß und Urin. Über 90 Prozent werden in der Leber abgebaut. Der Abbau vollzieht sich in mehreren Schritten:4

    1. Ethanol wird zuerst durch das Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH) zu Acetaldehyd Acetaldehyd ist ein sehr reaktives und giftiges Zwischenprodukt. Es gilt als krebserregend und DNA-schädigend.
    2. Danach baut Aldehyddehydrogenase (ALDH) Acetaldehyd weiter zu Acetat
    3. Acetat wird anschließend im Stoffwechsel weiterverwertet und letztlich zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser abgebaut.

    Wie wirkt Alkohol auf den menschlichen Organismus?

    Alkohol wirkt gleichzeitig auf Gehirn und Nervensystem, auf Herz und Kreislauf sowie auf Leber und Verdauungsorgane. Kurzfristig kann er Entspannung, Wohlbefinden und Enthemmung auslösen. Schon bei niedrigen Blutalkoholwerten steigt aber das Risiko für Fehleinschätzungen, riskantes Verhalten und Unfälle.

    Gesundheitliche Schäden drohen nicht nur bei ausgeprägtem Alkoholkonsum, sondern auch bei regelmäßigem Alkoholgenuss, wenngleich das Risiko mit der zugeführten Alkoholmenge steigt. Akute Vergiftungen treten vor allem auf, wenn in kurzer Zeit sehr viel Alkohol getrunken wird. Welche Wirkung Alkohol im Körper, für die Psyche und das Verhalten hat, stellen wir im Folgenden vor.

    Wirkung von Alkohol auf das Nervensystem

    Im Gehirn greift Alkohol in mehrere Systeme von Botenstoffen ein, die Stimmung, Stress, Kontrolle und Belohnung beeinflussen.

    • Körpereigene Opioide (Endorphine): Ethanol kann körpereigene Opioidsysteme aktivieren, die angenehme Gefühle verstärken. Bei manchen Menschen reagieren diese Systeme stärker als bei anderen, was zur Entwicklung eines starken Verlangens führen kann.
    • Serotonin (regulierender Botenstoff): Es ist an Stimmung, Impulskontrolle und Angst beteiligt. Ethanol beeinflusst die Signalübertragung in diesem System. Kurzfristig kann er dämpfend wirken. Später, wenn die Wirkung von Alkohol nachlässt, berichten viele eher von Unruhe, gereizter Stimmung oder Angst.
    • GABA (hemmender Botenstoff):Er dämpft die Aktivität von Nervenzellen. Ethanol verstärkt die Wirkung, was zu Entspannung, Schläfrigkeit und verlangsamten Reaktionen führen kann. Bei längerem, häufigem Konsum passt sich das Gehirn an. Es wird weniger empfindlich für die dämpfenden Signale. Wird dann plötzlich nicht mehr getrunken, überwiegt die Erregung. Unruhe, Zittern und Schlafstörungen sind typische Entzugssymptome.
    • Glutamat (anregender Botenstoff):Glutamat ist der wichtigste erregende Botenstoff im Gehirn. Ethanol bremst seine Wirkung, was unter anderem zu Konzentrations- und Gedächtnisproblemen führen kann. Bei chronischem Konsum reagiert das Gehirn mit Gegenregulation und macht das Glutamatsystem empfindlicher. Ein abrupter Konsumstopp kann bei Alkoholabhängigkeit zu ausgeprägter innerer Unruhe, Reizbarkeit und im schlimmsten Fall zu Krampfanfällen führen.
    • Dopamin (Belohnungssystem):Dopamin vermittelt, was als lohnend oder motivierend erlebt wird. Ethanol steigert die Dopaminausschüttung im sogenannten Belohnungssystem, wodurch Trinken als besonders positiv abgespeichert wird. Mit der Zeit genügen schon kleine Alkoholmengen oder auch nur Situationen und Reize, die mit dem Alkoholgenuss verknüpft sind (z. B. bestimmte Orte, Personen), um das Verlangen nach alkoholischen Getränken zu triggern. Diese Veränderungen im Dopaminsystem tragen wesentlich zum Kontrollverlust über den Konsum und Rückfällen bei.
    Wirkung von Alkohol auf das Gehirn

    Studien zeigen, dass bereits ein regelmäßiger Konsum von ein bis zwei Alkoholeinheiten pro Tag zu Veränderungen des Gehirnvolumens und Veränderungen der grauen und weißen Substanz führen kann. Je mehr Alkohol über längere Zeit getrunken wird, desto ausgeprägter fallen die beobachteten Veränderungen aus. Betroffen sind meist Regionen, die für Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Emotionsverarbeitung relevant sind, zum Beispiel Areale in Stirn und Schläfenlappen.5

    Chronisch hoher Alkoholkonsum kann zu schweren Mangelzuständen führen, besonders zu Thiaminmangel. Dieser kann eine Wernicke-Enzephalopathie auslösen, die einen akuten medizinischen Notfall darstellt. Ohne schnelle Behandlung kann sich daraus ein Korsakow-Syndrom entwickeln, bei dem anhaltende Gedächtnisstörungen und weitere bleibende Schäden drohen.

    Wirkung von Alkohol auf das Herz-Kreislauf-System

    Regelmäßiger Alkoholkonsum kann den Blutdruck und das Risiko für Bluthochdruck steigern sowie Herzrhythmusstörungen begünstigen. Das Risiko für Vorhofflimmern, das u. a. zu Schlaganfällen führen kann, besteht bereits bei moderatem Alkoholkonsum und steigt mit der Trinkmenge.6 Besonders gefährdet sind Personen, die bereits an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden oder entsprechende Risikofaktoren aufweisen.

    Wirkung von Alkohol auf die Leber

    Die Leber ist das wichtigste Organ für den Abbau von Ethanol. Dabei entstehen Zwischenprodukte wie Acetaldehyd und es kommt zu oxidativem Stress. Beides kann Leberzellen schädigen und Entzündungsprozesse fördern. Bei regelmäßigem, über längere Zeit fortgesetztem Alkoholkonsum kann sich eine alkoholbedingte Fettleber entwickeln. Dieses frühe Stadium kann sich bei Alkoholverzicht meist noch bessern. Fortgesetztes Trinken kann zu einer alkoholischen Hepatitis führen und langfristig zu Narbenbildung. Daraus kann sich eine Leberzirrhose entwickeln, eine schwere und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung.

    Wirkung von Alkohol auf das Verdauungssystem

    Ethanol kann die Schleimhaut reizen und Schutzmechanismen der Magenschleimhaut schwächen. Das kann Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Sodbrennen begünstigen und bei längerfristigem Konsum auch das Risiko für chronische Entzündungen. Bei regelmäßigem Konsum großer Alkoholmengen können zusätzlich Motilitätsstörungen, Verdauungsprobleme und eine gestörte Nährstoffaufnahme auftreten. Außerdem steigt das Risiko für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, einschließlich alkoholbedingter Pankreatitis.

    Wirkung von Alkohol auf die Psyche

    Regelmäßiger, ausgeprägter Alkoholkonsum, Alkoholmissbrauch und psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angsterkrankungen stehen in engem Zusammenhang. Einerseits wird Alkohol von vielen bei seelischen Belastungen als kurzfristige Bewältigungsstrategie genutzt, um Anspannung zu lindern oder Gefühle zu betäuben – langfristig steigt dadurch das Risiko, dass sich ein problematisches Trinkmuster entwickelt. Andererseits kann problematischer Alkoholkonsum depressive Symptome begünstigen bzw. verstärken.

    Wirkung von Alkohol auf das Verhalten

    Alkoholkonsum hat bekanntermaßen auch Auswirkungen auf das Verhalten: In der Regel sinken Hemmungen, Aufmerksamkeit und Selbstkontrolle, während die Impulsivität zunimmt. Dadurch werden Risiken häufiger unterschätzt, und Konflikte können schneller eskalieren.

    Wie entsteht ein Kater?

    Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit, der sogenannte „Kater“, gehören für viele zu den typischen Beschwerden nach exzessivem Alkoholkonsum. Die Entstehung ist nicht vollständig geklärt, wahrscheinlich wirken mehrere Faktoren zusammen. Dazu zählen Dehydratation, Reizung von Magen und Darm, gestörter Schlaf, Entzündungsreaktionen sowie toxische Stoffwechselprodukte und Begleitstoffe in manchen alkoholischen Getränken.7

    Flüssigkeitsverlust und Durst

    Ethanol hemmt das antidiuretische Hormon Vasopressin. Dadurch scheiden die Nieren mehr Wasser aus. Eine leichte Dehydratation kann Durst, Müdigkeit und Kopfschmerzen begünstigen. Außerdem kann es zu Elektrolytverschiebungen kommen.

    Beeinträchtigung der Verdauung

    Alkohol kann die Magenschleimhaut direkt reizen und die Säurefreisetzung beeinflussen. Damit können Übelkeit, Magenschmerzen und Unwohlsein, aber auch Durchfall oder Bauchschmerzen einhergehen.

    Schlafstörungen

    Alkohol macht oft schneller schläfrig, stört aber die Schlafqualität. Schlaf wird fragmentierter und weniger erholsam. Das verstärkt Müdigkeit und Konzentrationsprobleme am nächsten Tag.

    Stoffwechsel und Blutzucker

    Alkohol kann die Glukoseneubildung in der Leber bremsen und so Unterzucker begünstigen, besonders beim Konsum auf nüchternen Magen oder bei bestimmten Risiken (zum Beispiel Diabetes). Niedrige Blutzuckerwerte tragen zu Schwäche, Zittrigkeit und Heißhunger bei.

    Acetaldehyd und Entzündungen

    Beim Alkoholabbau entsteht Acetaldehyd, ein toxisches Zwischenprodukt. Es wird zwar normalerweise rasch abgebaut, kann aber Entzündungsprozesse und Gewebereizung begünstigen und damit zum Krankheitsgefühl beitragen.

    Begleitstoffe in alkoholischen Getränken

    Fuselalkohole und weitere Nebenprodukte des natürlichen Gärungsprozesses stehen im Verdacht, Katerbeschwerden zu verstärken.

    Was sind langfristig negative Auswirkungen von Alkohol?

    Wer des Öfteren größere Mengen Bier, Wein, Spirituosen oder andere alkoholhaltige Getränke konsumiert, erhöht sein Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen. Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Weltgesundheitsorganisation ist Alkoholkonsum an der Entstehung von über 200 Krankheiten und weiteren Gesundheitsstörungen beteiligt.8 Mit steigender Trinkmenge und Trinkhäufigkeit steigt die Wahrscheinlichkeit bleibender Schäden.9 Zu den langfristigen Folgen zählen unter anderem:​

    • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, zum Beispiel Pankreatitis
    • Entzündungen der Magenschleimhaut und andere chronische Magen-Darm-Beschwerden
    • Lebererkrankungen wie Fettleber, alkoholische Hepatitis und Leberzirrhose
    • Krebserkrankungen, besonders in Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Leber, Darm und an der weiblichen Brust. Die Studienlage deutet darauf hin, dass auch Bauchspeicheldrüsenkrebs, Prostatakrebs und Melanome durch Alkoholkonsum begünstigt werden könnten.10
    • Bluthochdruck und weitere Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems
    • Psychische Störungen und Folgen wie Alkoholabhängigkeit, depressive Symptome und Angst. Außerdem steigt bei problematischem Konsum das Risiko für Selbstverletzung und Suizid.
    2 Personen halten Hände

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    Wer reagiert besonders empfindlich auf Alkohol?

    Die Wirkung von Alkohol kann von Person zu Person enorm variieren. Verantwortlich dafür sind u. a. Körperzusammensetzung, Stoffwechsel, Alter, Begleiterkrankungen, Medikamente und Lebensphase. Frauen sind im Durchschnitt stärker gefährdet als Männer. Ein zentraler Grund ist, dass sich Ethanol überwiegend im Körperwasser verteilt und Frauen im Mittel weniger Körperwasser pro Kilogramm Körpergewicht haben als Männer. Dadurch erreichen sie bei gleicher Trinkmenge meist höhere Blutalkoholwerte. Besonders empfindlich reagieren außerdem Jugendliche, Schwangere und ihre ungeborenen Kinder sowie ältere Menschen.

    Alkohol-Wirkung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

    Kinder und Jugendliche sind besonders empfindlich, weil ihr Gehirn noch reift. Studien zeigen, dass Rauschtrinken und ausgeprägter Alkoholkonsum bei ihnen mit schlechteren Leistungen bei Lernen, Aufmerksamkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Impulskontrolle und exekutiven Funktionen zusammenhängen.

    Außerdem zeigen Längsschnittstudien Veränderungen der Gehirnentwicklung, zum Beispiel einen schnelleren Rückgang grauer Substanz und einen geringeren Zuwachs weißer Substanz. Tierstudien stützen, dass solche Effekte bis ins Erwachsenenalter anhalten könnten und dass Alkoholgenuss in der Jugend das Belohnungssystem später empfindlicher für Alkohol machen kann.11 Kinder und Jugendliche sollten auch deshalb auf Alkoholhaltiges verzichten, weil ein früher Alkoholkonsum mit einem erhöhten Risiko für späteren problematischen Alkoholkonsum in Verbindung gebracht wird.12

    Alkohol-Wirkung bei Schwangeren und ungeborenen Kindern

    Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist besonders riskant, weil Ethanol über die Plazenta direkt in den Kreislauf des ungeborenen Kindes gelangt. Ethanol kann die Entwicklung des Gehirns und anderer Organe stören und zu dauerhaften körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen sowie Verhaltensstörungen führen.
    Das Spektrum der durch mütterlichen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hervorgerufenen Schädigungen wird unter dem Begriff fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) zusammengefasst. Sie gelten als nicht heilbar, auch wenn eine frühe Förderung die Alltagsbewältigung Betroffener verbessern kann. Schwangeren wird daher ein vollständiger Alkoholverzicht empfohlen.

    Alkohol-Wirkung bei Stillenden und gestillten Kindern

    Alkohol geht in die Muttermilch über. Am sichersten ist es daher, in der Stillzeit auf alkoholhaltige Getränke und Nahrungsmittel zu verzichten. Beim Kind kann Alkohol, je nach aufgenommener Menge, vermehrte Schläfrigkeit, Unruhe oder Schlafstörungen begünstigen. Bei der Stillenden kann der Milchspendereflex und die Milchmenge beeinträchtigt werden.

    Alkohol-Wirkung bei älteren Menschen

    Ältere Menschen vertragen Alkohol oft schlechter als jüngere, da mit zunehmendem Alter der Anteil des Körperwassers in der Regel abnimmt, was rasch zu höheren Alkoholkonzentrationen im Organismus führt. Viele reagieren auch empfindlicher auf die dämpfende Wirkung des Alkohols. Die Beeinträchtigung von Gleichgewicht, Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit kann das Risiko von Stürzen und Unfällen erhöhen. Überdies haben ältere Menschen im Vergleich eine schlechtere Nieren- und Leberfunktion, was den Abbau von Ethanol beeinträchtigt.

    Viele ältere Menschen haben chronische Erkrankungen und nehmen regelmäßig Medikamente ein. Alkohol kann deren Wirkung verstärken oder abschwächen und unerwünschte Wechselwirkungen auslösen. Dadurch steigt das Risiko für Komplikationen und ungünstige Krankheitsverläufe.

    Welche Warnzeichen deuten auf riskanten oder problematischen Konsum hin?

    Entscheidend sind nicht allein die Trinkmenge und die Trinkhäufigkeit, sondern auch die Anlässe und Situationen, in denen Alkohol getrunken wird. Kritisch wird es, wenn der Alkoholkonsum zunehmend eine Funktion übernimmt, z. B. zur Beruhigung oder zum Einschlafen. Wer sich in mehreren der folgenden Punkte wiederfindet, sollte sich Unterstützung holen, z. B. durch eine anonyme Beratung bei einer Suchtberatungsstelle, dem Hausarzt oder bei einer spezialisierten Fachklinik.

    • Meine Gedanken drehen sich zunehmend um den Alkoholkonsum.
    • Ich vernachlässige Arbeit, Familie, Interessen und Sozialkontakte zugunsten des Alkoholkonsums.
    • Ich spüre vermehrt oder ständig ein schier unüberwindbares Verlangen danach, Alkoholhaltiges zu trinken.
    • Ich verliere zunehmend die Kontrolle darüber, wann, wie oft und wie viel ich trinke.
    • Ich bemerke, dass ich größere Mengen trinken muss, um die beabsichtigte Wirkung zu erzielen.
    • Wenn ich nicht trinke, fühle ich mich unwohl oder bemerke Symptome wie Zittern, Kopfschmerzen, Unruhe und andere Entzugserscheinungen.
    • Obwohl ich die schädlichen Auswirkungen meines Alkoholkonsums nicht mehr leugnen kann, trinke ich weiter.
    • Ich trinke, um Stress, Sorgen oder Schlafprobleme zu dämpfen, und das wird häufiger.
    • Ich trinke in Situationen, in denen es besonders riskant ist, zum Beispiel vor dem Autofahren, bei der Arbeit mit Maschinen oder nehme zugleich beruhigende Medikamente.
    • Ich habe Erinnerungslücken (Blackouts) nach dem Trinken.
    • Mein Alkoholkonsum führt wiederholt zu Konflikten, Problemen in Arbeit oder Schule oder zu Rückzug von Aktivitäten, die mir früher wichtig waren.

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    Häufig gestellte Fragen zur Wirkung von Alkohol

    Gibt es eine risikofreie Alkoholmenge?

    Nein. Die DGE betont, dass es keine risikofreie Alkoholmenge gibt. Bis zu zwei Standardgläser alkoholhaltiger Getränke pro Woche, was maximal 27 Gramm Alkohol entspricht, gelten als risikoarm im Hinblick auf das Krankheitsrisiko. Dies gilt nur für gesunde, nicht schwangere oder stillende Erwachsene. Die Aufnahme von 27–81 Gramm Ethanol pro Woche, was 3–6 Standardgläsern entspricht, geht mit einem moderaten Risiko einher, mehr als 81 Gramm pro Woche mit einem hohen.13

    Was ist der Unterschied zwischen riskantem Konsum und Abhängigkeit?

    Riskanter Konsum meint Trinkmuster, die das Krankheitsrisiko erhöhen, auch wenn noch keine Abhängigkeit vorliegt. Die DGE beschreibt dafür Wochenmengen von „risikoarm“ bis „hohes Risiko“16. Abhängigkeit im Sinne einer Alkoholgebrauchsstörung wird dagegen über Symptome definiert, zum Beispiel Kontrollverlust, starkes Verlangen, Toleranzentwicklung und Entzugssymptome. Man kann also schon bei vergleichsweise niedrigen Mengen problematische Symptome entwickeln, und umgekehrt kann eine hohe Menge ein erhöhtes gesundheitliches Risiko bedeuten, trotzdem die medizinischen Kriterien für eine Abhängigkeit nicht erfüllt sind. Beides sind gute Gründe, früh hinzuschauen.

    Warum kann Alkohol zu „Blackouts“ führen?

    Ein Blackout heißt, dass neue Erinnerungen nicht zuverlässig gespeichert werden, obwohl die Person wach und ansprechbar sein kann. Ethanol stört vor allem die Gedächtnisbildung, also das Überführen von Erlebtem ins Langzeitgedächtnis. Bei hohen Mengen verstärkt Ethanol hemmende Signalwege und bremst anregende Systeme, die für Lernen und Gedächtnis wichtig sind, unter anderem NMDA-Rezeptoren.14 Je schneller und je mehr getrunken wird, desto größer wird dieses Risiko. Blackouts sind deshalb ein Warnzeichen für eine starke akute Alkohol-Wirkung auf den Körper.

    Hilft Kaffee beim Nüchternwerden?

    Nein. Koffein kann wach machen, aber es senkt nicht den Blutalkoholspiegel. Die entscheidenden Beeinträchtigungen durch Alkohol, zum Beispiel Koordination und Urteilsvermögen, bleiben bestehen. Das kann sogar gefährlich sein, weil man sich wacher fühlt und sich überschätzt. Nüchtern wird man nur mit der Zeit, weil der Körper das Ethanol abbauen muss.15

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      „Erfolgreiche Suchttherapie durch Behandlung der psychischen Grunderkrankung“ – Gesundheitsbote NRW

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      „Bestmöglich den Weg aus der Sucht schaffen“ – Veröffentlichung zum Thema „Frauengesundheit“ als Beilage zur Welt, Juni 2019

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      „Beim Verzicht zählt jeder Tag“ – Focus Online, Januar 2019

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      „Entgiften Sie Ihren Körper: Schluss mit Alkohol, Zigaretten & Co.“ – Gesundes Bayern, November 2018

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      „Wie Stars mit der My Way Betty-Ford-Methode von Drogen loskommen“ – Focus, August 2018

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      „Wo die Promis ihre Süchte bekämpfen: So verläuft die Therapie in der My Way Betty Ford Klinik“ – Stern, August 2018

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      „My Way Betty Ford Klinik setzt auf Diskretion“ – infranken.de, Juli 2013

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      „Suchtklinik für Manager“ – Deutschlandradio, November 2006

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      „Agenda: Trinker in Nadelstreifen“ – Financial Times Deutschland, November 2006

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      Quellenangaben

      Quellenliste

      1 Paton A.: „Alcohol in the body“. BMJ. 2005 Jan 8;330(7482):85-7. doi:10.1136/bmj.330.7482.85. PMID: 15637372; PMCID: PMC543875. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC543875/ (Letzter Abruf 07.01.2026)

      2 Kasicka-Jonderko, A., Jonderko, K., Bożek, M. et al. Potent inhibitory effect of alcoholic beverages upon gastrointestinal passage of food and gallbladder emptying. J Gastroenterol 48, 1311–1323 (2013). https://doi.org/10.1007/s00535-013-0752-y (Letzter Abruf 07.01.2026)

      3 Baraona E, Abittan CS, Dohmen K, Moretti M, Pozzato G, Chayes ZW, Schaefer C, Lieber CS.: „Gender differences in pharmacokinetics of alcohol.“ Alcohol Clin Exp Res. 2001 Apr;25(4):502-7. PMID: 11329488. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11329488/ (Letzter Abruf 07.01.2026)

      4 National Institute on Alcohol, Abuse and Alcoholism: „Alcohol’s Effect’s on Health. Alcohol Metabolism”, Juni 2025, https://www.niaaa.nih.gov/publications/alcohol-metabolism (Letzter Abruf 07.01.2026)

      5 Daviet, R., Aydogan, G., Jagannathan, K. et al.: „Associations between alcohol consumption and gray and white matter volumes in the UK Biobank“. Nat Commun 13, 1175 (2022). https://doi.org/10.1038/s41467-022-28735-5, https://www.nature.com/articles/s41467-022-28735-5 (Letzter Abruf 07.01.2026)

      6 Larsson, S, Drca, N, Wolk, A. Alcohol Consumption and Risk of Atrial Fibrillation: A Prospective Study and Dose-Response Meta-Analysis. JACC. 2014 Jul, 64 (3) 281–289. https://doi.org/10.1016/j.jacc.2014.03.048 (Letzter Abruf 07.01.2026)

      7 National Institute on Alcohol, Abuse and Alcoholism: „Alcohol’s Effect’s on Health. Hangovers”, Dezember 2025, https://www.niaaa.nih.gov/publications/brochures-and-fact-sheets/hangovers (Letzter Abruf 07.01.2026)

      8 Richter M, Tauer J, Conrad J, Heil E, Kroke A, Virmani K, Watzl B on behalf of the German Nutrition Society (DGE): „Alcohol consumption in Germany, health and social consequences and derivation of recommendations for action – Position statement of the German Nutrition Society (DGE)“.  Ernährungs Umschau 2024; 71(10): online first + eSupplement, DOI 10.4455/eu.2024.033, https://www.dge.de//fileadmin/Bilder/wissenschaft/referenzwerte/DGE-Position_Alkohol_EU_2024_10.pdf (Letzter Abruf 07.01.2026)

      9 DGE, Deutsche Gesellschaft für Ernährung: „Am besten null Promille – neues DGE-Positionspapier zu Alkohol“, Presseinformation 2024, https://www.dge.de/presse/meldungen/2024/dge-positionspapier-zu-alkohol/ (Letzter Abruf 07.01.2026)

      10 WHO International Agency for Research on Cancer: „Alcohol consumption and site-specific cancer risk: a comprehensive dose-response meta-analysis“, https://www.iarc.who.int/reference/alcohol-consumption-and-site-specific-cancer-risk-a-comprehensive-dose-response-meta-analysis (Letzter Abruf 07.01.2026)

      11 Lees B, Meredith LR, Kirkland AE, Bryant BE, Squeglia LM.: „Effect of alcohol use on the adolescent brain and behavior“. Pharmacol Biochem Behav. 2020 May;192:172906. doi: 10.1016/j.pbb.2020.172906. Epub 2020 Mar 13. PMID: 32179028; PMCID: PMC7183385, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7183385/ (Letzter Abruf 07.01.2026)

      12 Sjödin L, Raninen J, Larm P. Early drinking onset and subsequent alcohol use in late adolescence: a longitudinal study of drinking patterns. Journal of Adolescent Health. 2024;74(6):1225-1230. doi:10.1016/j.jadohealth.2024.02.014, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1054139X24001046 (Letzter Abruf 07.01.2026)

      13 Richter M et al. a. a. O.

      14 Naik DR, Pina Leblanc C, Tang VM, Sloan ME, Nikolova YS, Pangarov P, Ruocco AC, Shield K, Voineskos D, Blumberger DM, Boileau I, Bozinoff N, Gerretsen P, Vieira E, Melamed OC, Sibille E, Quilty LC, Prevot TD. „GABAergic signaling in alcohol use disorder and withdrawal: pathological involvement and therapeutic potential“. Frontiers in Neural Circuits. 2023;17:1218737. doi:10.3389/fncir.2023.1218737. https://www.frontiersin.org/journals/neural-circuits/articles/10.3389/fncir.2023.1218737/full (Letzter Abruf 07.01.2026)

      15 National Institute on Alcohol, Abuse and Alcoholism: „Alcohol’s Effect’s on Health. The Truth about Holiday Spirits”, Dezember 2025, https://www.niaaa.nih.gov/publications/brochures-and-fact-sheets/truth-about-holiday-spirits (Letzter Abruf 07.01.2026)

      16 Richter M et al. a. a. O.

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