Alkoholismus bei Frauen – Symptome, Ursachen, Hilfe

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Aktualisiert am: 09.01.2026
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Wichtiges in 30 Sek.

  • Jede fünfte Frau in Deutschland konsumiert mindestens drei alkoholische Getränke pro Woche, bei jeder zwölften sind es sechs Getränke und mehr, was als riskanter Konsum gilt.
  • Frauen entwickeln im Vergleich zu Männern bei der gleichen Menge Alkohol schneller organische und psychische Folgeerkrankungen. Stress, Trauma und Rollenerwartungen erhöhen das Suchtrisiko zusätzlich.
  • In der Schwangerschaft ist Alkoholkonsum mit Risiken für Mutter und Kind verbunden. Kinder können schwere geistige und soziale Beeinträchtigungen (FASD) davontragen.
  • Alkoholismus / Alkoholabhängigkeit liegt vor, wenn mindestens drei der Kriterien Suchtdruck, Kontrollverlust, Entzugserscheinungen, Toleranzentwicklung, Fokussierung auf Alkoholkonsum und fortgesetzter Alkoholgenuss trotz Folgeschäden über längere Zeit bestehen.
  • Alkoholabhängigkeit ist gut behandelbar: Wichtig sind frühzeitige Hilfe, multiprofessionelle Therapie, Nachsorge und Unterstützung – auch für Angehörige.
Inhalt

    Was ist Alkoholismus?

    Alkoholismus ist ein Synonym für Alkoholabhängigkeit, Alkoholsucht oder Alkoholkrankheit, das von Medizinern allerdings selten gebraucht wird. Diese verwenden eher die Begriffe „Alkoholabhängigkeit“ oder „alkoholbezogene Störungen“. Nach der von der WHO herausgegebenen Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD‑10) gilt ein Mensch als alkoholabhängig, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien über mindestens einen Monat gleichzeitig vorliegen oder wenn sie sich innerhalb eines Jahres wiederholt zeigen:

    • Ausgeprägtes Verlangen, Alkohol zu trinken (Craving).
    • Verminderte Kontrolleüber Beginn, Menge und Beendigung des Trinkens.
    • Körperliche Entzugserscheinungen, wenn weniger oder gar kein Alkohol getrunken wird (z. B. Zittern, Schwitzen, Unruhe).
    • Toleranzentwicklung: Mit der Zeit wird mehr Alkohol benötigt, um die gleiche Wirkung zu spüren.
    • Einengung des Denkens und Handelns auf den Alkoholkonsum. Andere Interessen und Aktivitäten werden vernachlässigt.
    • Alkoholkonsum wird fortgesetzt, obwohl bereits deutliche gesundheitliche, berufliche, familiäre oder soziale Probleme aufgetreten sind.
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    Was ist „riskanter Alkoholkonsum“ bei Frauen?

    Früher sprach man von einem riskanten Konsum bei Frauen erst ab einer Aufnahme von 12 g Alkohol täglich. Das entspricht in etwa einer kleinen Flasche Bier (0,33 l) oder einem kleinen Glas Wein (0,125 l) pro Tag. Das bedeutet aber nicht, dass der der Alkoholgenuss unterhalb dieser Schwelle risikofrei gewesen wäre. Auch kleinere, regelmäßig getrunkene Mengen erhöhen langfristig das Risiko für Leberzirrhose und andere alkoholbedingte Erkrankungen.1

    Die neuesten Handlungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) weisen entsprechend noch einmal darauf hin, dass Alkoholkonsum grundsätzlich nicht risikofrei ist. Ein moderates Risiko für negative Gesundheitsfolgen besteht bereits ab 27 g Alkohol pro Woche; ab 81 g pro Woche spricht man von riskantem Konsum.2

    Neue Empfehlungen für Männer und Frauen gleich

    Die DGE-Empfehlungen aus dem Jahr 2024 orientieren sich an der Bewertung des Risikos negativer Gesundheitsfolgen durch Alkoholkonsum. Diese stützen sich auf Berechnungen des Canadian Centre on Substance Use and Addiction aus dem Jahr 2023 und Daten der Global Burden of Disease Study aus dem Jahr 2022.3

    Neu ist, dass die aktuellen Empfehlungen nicht geschlechterdifferenziert sind – und das, obwohl bekannt ist, dass Alkohol bei Frauen potenziell schädlicher auf den Organismus wirkt als bei Männern. Die Empfehlung soll allerdings nur das Gesamtrisiko in der Bevölkerung abbilden; sie schließt nicht aus, dass Frauen bei gleichen Mengen ein größeres individuelles Risiko für manche Folgeerkrankungen haben.

    Geringes Gesundheitsrisiko bei max. zwei alkoholischen Getränken pro Woche4

    Die DGE gibt ihre Empfehlungen in sogenannten „Standardgetränken“ an. Ein solches entspricht ungefähr 10–12 g Reinalkohol, also zum Beispiel einer kleinen Flasche Bier (0,33 l), einem Glas Wein (0,125 l) oder einem kleinen Glas Schnaps (40 ml).​ Das Risiko negativer Gesundheitsfolgen wurde wie folgt bewertet:

    • Geringes Risiko: Bis zu 2 Standardgetränke pro Woche: Das zusätzliche Risiko für einen alkoholbedingten Todesfall gilt als gering (etwa 1 Todesfall pro 1.000 Personen). Dieser Bereich ist für Frauen und Männer gleich definiert.
    • Moderates Risiko: 3 bis 6 Standardgetränke pro Woche: Das Risiko steigt auf ein moderates Niveau(etwa 1 Todesfall pro 100 Personen).
    • Hohes Risiko: Mehr als 6 Standardgetränke pro Woche: Hier spricht man von einem riskanten Konsummit deutlich größerem Risiko für schwere Erkrankungen und vorzeitigen Tod.

    Wichtig ist: „geringes Risiko“ bedeutet nicht, dass Alkohol gesundheitlich unproblematisch wäre, sondern nur, dass das zusätzliche Risiko im Vergleich zu größeren Trinkmengen deutlich kleiner ist.​

    Wie häufig sind riskanter Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit bei Frauen?

    Grafik Frau mit Alkohol Problem

    Besonders interessant ist der jüngste Public Health Report des Robert Koch Instituts5 für Deutschland, der die Daten von mehr als 22.000 Erwachsenen vor dem Hintergrund der neuen Referenzwerte einordnet.

    Jede zweite Frau trinkt maximal zwei alkoholische Getränke pro Woche

    Von den befragten Frauen hatten in den letzten 12 Monaten:

    • 25,3 % keine alkoholischen Getränke konsumiert,
    • 53,3 % maximal zwei Standardgetränke pro Woche konsumiert (bei den Männern waren es 39 %),
    • 12,8 % drei bis sechs Getränke wöchentlich zu sich genommen
    • 8,6 % mehr als sechs alkoholische Standardgetränke pro Woche konsumiert und damit ein hohes Risiko für Gesundheitsschäden.
    Moderater und riskanter Konsum besonders verbreitet bei 45–64-jährigen Frauen

    Die Altersgruppe der 45–64-Jährigen konsumierte häufiger Alkohol in moderater bis riskanter Menge (mindestens drei Getränke pro Woche) als die Altersgruppe der 30–44-Jährigen. Episodisches Rauschtrinken, also der Konsum von mindestens fünf Gläsern (ca. 70 g Reinalkohol) an mindestens einem Tag innerhalb der letzten 30 Tage, ist bei den 18–29-jährigen Frauen besonders verbreitet6.

    Stärkerer Alkoholkonsum bei höherem Bildungsgrad

    Knapp jede dritte Frau mit einem mindestens moderaten Alkoholkonsum befindet sich in der Gruppe mit einem hohen Bildungsgrad. Der Zusammenhang von höherem Bildungsgrad und stärkerem Alkoholkonsum zeigt sich übrigens auch bei Männern.

    Zahlen zur Alkoholabhängigkeit von Frauen

    In Deutschland sind Männer weiterhin häufiger von alkoholbezogenen Störungen betroffen als Frauen. In jüngeren Generationen hat sich der Abstand zwischen Männern und Frauen beim Alkoholkonsum jedoch verringert. In Deutschland sind laut Erhebungen etwa 1,7 % der Frauen alkoholabhängig, bei den Männern sind es 4,5 %.7

    Warum ist eine Geschlechterdifferenzierung bei Alkoholsucht wichtig?

    Eine Geschlechterdifferenzierung ist wichtig, weil sich Alkoholprobleme bei Frauen und Männern in mehreren Punkten unterscheiden und diese Unterschiede Folgen für Risiko, Erkennung und Behandlung haben.​​

    Trinkmuster: nicht mehr nur „Männersache“

    Viele Statistiken zeigen, dass Männer insgesamt immer noch häufiger und größere Mengen Alkohol trinken als Frauen. Neuere Untersuchungen aus Deutschland und anderen Ländern belegen aber, dass sich die Trinkmuster in jüngeren Generationen deutlich angenähert haben, das gilt insbesondere für das sogenannte Rauschtrinken (Binge Drinking).​ Die Behauptung „Männer trinken, Frauen nicht“ stimmt daher nicht und kann dazu führen, dass riskanter Konsum bei Frauen übersehen wird.​

    Körperliche und gesundheitliche Unterschiede

    Frauen haben im Durchschnitt weniger Körperwasser und mehr Körperfett als Männer, was dazu führt, dass Frauen bei gleicher Trinkmenge höhere Blutalkoholspiegel erreichen. Zudem sind bestimmte Enzyme wie Alkoholdehydrogenase (ADH), die Alkohol abbauen, im Magen und in der Leber von Frauen meist weniger aktiv. Alkohol wirkt also länger im Körper. Das erhöht nicht nur das Risiko für Alkoholismus bei Frauen, sondern auch das Risiko für psychische und körperliche Folgeschäden wie Depressionen, Panikattacken, Angststörungen und Magengeschwüre. Zusätzlich zu dem größeren Risiko für Folgeerkrankungen zeigen sich diese bei Frauen auch schneller (Teleskopeffekt).8

    Gründe, warum Frauen Alkohol trinken

    Frauen trinken laut Studien vor allem, um negative Gefühle zu dämpfen – etwa Stress, Angst, Schlafprobleme oder depressive Stimmung („Selbstmedikation“).​ Allerdings besteht in diesem Bereich auch das Risiko von Verzerrungen, wenn überwiegend psychische und soziale Faktoren als mögliche Ursachen einer Alkoholsucht bei Frauen untersucht werden.9

    Begleiterkrankungen bei Frauen mit Alkoholproblemen

    Viele Frauen mit Alkoholproblemen haben Erfahrungen mit Gewalt oder Missbrauch gemacht und leiden unter Traumafolgestörungen, Depressionen oder Angststörungen.​10 Wer diese Hintergründe ignoriert, läuft Gefahr, eine Behandlung zu planen, die zwar die Alkoholsucht behandelt, nicht aber die zugrunde liegenden seelischen Belastungen und Ursachen.​

    Stigmatisierung und ungleiche Behandlung

    Das gesellschaftliche Bild trinkender Frauen ist gespalten. Einerseits dürfen Frauen heute, anders als früher, genauso Alkohol trinken wie Männer und wurden von Alkoholkonzernen bereits vor Jahren als Zielgruppe für Marketingmaßnahmen adressiert. Gleichzeitig werden trinkende Frauen noch immer stigmatisiert.

    Studien aus den USA zeigen, dass Frauen mit problematischem Alkoholkonsum seltener Kurzzeitinterventionen angeboten bekommen11 und dass Kinder suchtkranker Mütter (Alkohol und/oder Drogen) häufiger in Obhut genommen werden, als es bei Männern der Fall ist.12 Für betroffene Frauen bedeutet das: Sie haben Angst um ihre Kinder und suchen daher später oder gar keine Hilfe.

    Forschungslücken und Therapieangebote

    „Sex“ (körperliche Unterschiede) und „Gender“ (Rollen, Erwartungen, Belastungen) werde in vielen Studien bis heute nicht systematisch erfasst und ausgewertet. Dadurch bleiben entscheidende Mechanismen unsichtbar, etwa, dass Frauen bei gleichen Mengen schneller Organschäden entwickeln, häufiger aus Stress‑ oder Trauma‑Bewältigung trinken und andere Hürden beim Zugang zu Hilfe haben. Deshalb ist es wichtig, das Geschlecht von Anfang an in Studiendesigns, Datenauswertung und Leitlinienentwicklung zu berücksichtigen.​

    Außerdem gibt es nach wie vor zu wenig gut untersuchte, speziell auf Frauen zugeschnittene und traumasensible Behandlungsangebote. Programme, die Gewalt‑ und Trauma­erfahrungen, Care‑Arbeit, Mutterschaft, Stigma und ökonomische Abhängigkeit einbeziehen, sind eher die Ausnahme als der Standard. Eine geschlechterdifferenzierte Sichtweise wäre wichtig, um weibliche Lebensrealitäten in Prävention, Diagnostik und Therapie gerecht zu werden.​13

    Warum sind Frauen besonders gefährdet?

    Grafik Traurige FrauEs gibt körperliche Unterschiede, die dazu führen, dass Frauen bei gleicher Trinkmenge ein größeres Risiko für eine Alkoholabhängigkeit haben. Darüber hinaus sehen sich viele Frauen heutzutage mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die den Alkoholmissbrauch begünstigen können.

    Biologische Faktoren

    Regelmäßiger Alkoholkonsum kann bei Frauen schneller in eine Abhängigkeit führen als bei Männern. Das liegt an verschiedenen körperlichen Voraussetzungen:

    • Frauen haben einen geringeren Wasseranteil im Körper, was zu einer höheren Blutalkoholkonzentration führt.
    • Das Enzym Alkoholdehydrogenase, das für den Alkoholabbau mitverantwortlich ist, ist bei Frauen weniger aktiv, wodurch die schädliche Substanz länger im Körper bleibt.
    • Der erhöhte Östrogenspiegel bei Frauen kann Wirkung und Abbau von Alkohol negativ beeinflussen.
    Psychische und soziale Faktoren

    Psychische Belastungen und soziale Rahmenbedingungen spielen bei alkoholbezogenen Störungen eine große Rolle – bei Frauen wie bei Männern. Viele Betroffene berichten, dass sie Alkohol vor allem nutzen, um mit Stress, innerer Anspannung, Schlafproblemen oder belastenden Gefühlen wie Angst und Traurigkeit besser zurechtzukommen. Alkohol wird als kurzfristige Erleichterung erlebt, etwa nach einem Tag mit Beruf, Ausbildung, Care‑Arbeit oder anderen Verpflichtungen. Langfristig steigt dadurch jedoch das Risiko, dass sich ein problematisches Trinkmuster verfestigt.

    Gesellschaftliche Bedingungen

    In der Forschung werden weitere Einflussfaktoren diskutiert:

    • Medienbilder:In manchen Serien, Filmen oder Social‑Media‑Kanälen werden erfolgreiche, selbstständige Frauen gezeigt, die regelmäßig mit Wein oder Cocktails „abschalten“. Das kann den Eindruck verstärken, dass Alkohol ein angemessenes Mittel für Entspannung und Selbstfürsorge ist.
    • Marketing:Werbekampagnen richten sich zunehmend spezifisch an Frauen, zum Beispiel über Produktdesign, Geschmack, Sprache oder Botschaften, die Alkoholkonsum mit Unabhängigkeit, Lifestyle und „Empowerment“ verknüpfen.14
    • Normen:Alkoholkonsum von Frauen ist gesellschaftlich sichtbarer und in vielen Kontexten selbstverständlicher geworden. Gleichzeitig werden Frauen mit Suchtproblemen, insbesondere Mütter, häufig stärker stigmatisiert als Männer, was Offenheit und Hilfesuche erschweren kann.

    Diese Faktoren wirken nicht bei allen Frauen gleich. Sie beschreiben mögliche Rahmenbedingungen, die zusammen mit persönlichen Lebensumständen, psychischer Veranlagung und Vorerfahrungen (z. B. Gewalterlebnissen) dazu beitragen können, dass Alkohol zum Bewältigungsversuch wird.

    Alkoholproblem und Alkoholismus bei Frauen – was sind Symptome?

    Alkoholbezogene Störungen zeigen sich bei Frauen grundsätzlich durch die gleichen Symptome wie bei Männern, werden aber oft später erkannt, wenn das Trinken u. a. aufgrund gesellschaftlicher Rollenzuschreibungen und Erwartungen stärker verheimlicht wird.

    Körperliche Anzeichen
    • auffällige Gewichtszunahme oder -abnahme
    • gerötete Augen
    • Veränderungen des Hautbilds (Rötungen, Blässe)
    • Herz‑Kreislauf‑Beschwerden
    • stärkere Infektanfälligkeit
    • Erschöpfung und Antriebslosigkeit
    • Vernachlässigung der Hygiene
    Alkoholismus-Symptome von Frauen

    Wenn bereits eine Alkoholabhängigkeit besteht, kann es bei ausbleibendem Alkoholkonsum zu Entzugserscheinungen wie Schwitzen, Zittern der Hände, fahrigen Bewegungen und gestörter Feinmotorik kommen. Bei länger andauerndem Konsum steigt das Risiko für körperliche Schäden wie Fettleber, Leberzirrhose, Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen, Nervenschäden und verschiedene Krebserkrankungen, insbesondere Brustkrebs.

    Psychische Veränderungen

    Typische psychische Symptome entwickeln sich oft schleichend. Dazu gehören depressive Verstimmungen, Ängste und Panikattacken, Stimmungsschwankungen, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Frauen, die eine Alkoholsucht entwickelt haben, zeigen aufgrund des Suchtdrucks ein starkes Verlangen nach Alkohol. Viele planen Trinkgelegenheiten und rechtfertigen bzw. verharmlosen den Alkoholkonsum.

    Verhaltensauffälligkeiten

    Warnzeichen im Verhalten sind ein Verheimlichen des Trinkens, verzerrte Angaben zu Menge und Häufigkeit, Kontrollverlust beim Trinken, Vernachlässigung von Pflichten in Familie, Ausbildung oder Beruf, sozialer Rückzug und eine Tagesstruktur, die sich immer stärker um Beschaffung und Konsum von Alkohol dreht. Diese Merkmale werden oft übersehen, mit anderen Ursachen erklärt und erst spät als Suchterkrankung eingeordnet.

    Sucht erkennen – Sucht überwinden

    Der Schlüssel zur erfolgreichen Überwindung der Sucht liegt immer im Verstehen der Ursachen und dem Entwickeln von individuellen Strategien für den Umgang mit suchtauslösenden Situationen. Mit professioneller Hilfe können Sie sich aus der Sucht befreien und in ein selbstbestimmtes Leben zurückfinden.

    Welche Auswirkungen hat Alkoholsucht während der Schwangerschaft?

    Alkohol in der Schwangerschaft ist besonders riskant, weil er sowohl die Mutter als auch das ungeborene Kind gefährdet. Eine „sichere“ Trinkmenge gibt es nach heutigem Wissensstand nicht – jede Menge Alkohol ist potenziell schädlich.

    Risiken für Schwangerschaft und Kind

    Alkohol passiert die Plazenta und gelangt in den Blutkreislauf des Fötus. Das kindliche Gehirn und andere Organe sind dadurch direkt betroffen. Mögliche Folgen sind Fehl- und Totgeburten, Frühgeburten, ein zu niedriges Geburtsgewicht, Wachstumsstörungen und Schädigungen von Gehirn und Nervensystem. Später können sich zum Beispiel Lern‑, Aufmerksamkeits- oder Verhaltensstörungen zeigen.

    Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD)

    FASD ist ein Sammelbegriff für Entwicklungsstörungen des Kindes, die ausschließlich durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft verursacht werden. Das Vollbild, das Fetale Alkoholsyndrom (FAS), geht mit typischen körperlichen Auffälligkeiten, Wachstumsstörungen und schweren geistigen und sozialen Beeinträchtigungen einher. Die Schädigungen sind nicht heilbar, aber eine frühe Diagnose und gezielte Förderung können den Alltag der Betroffenen deutlich verbessern.

    Gesundheitliche Folgen für die Mutter

    Für die Schwangere selbst steigt durch Alkoholkonsum das Risiko für Komplikationen wie Blutungen, Bluthochdruck und eine zusätzliche Belastung von Leber und anderen Organen. Viele betroffene Frauen leiden außerdem unter Schuldgefühlen, Scham und Angst, was das Risiko für depressive oder Angststörungen rund um Schwangerschaft und Geburt erhöhen kann. Deshalb ist es wichtig, dass sie frühzeitig Unterstützung erhalten, ohne Verurteilung, aber mit klarer Empfehlung zum vollständigen Alkoholverzicht.15

    Besorgte FrauIst Ihr Alkoholkonsum kritisch?

    Kurze, standardisierte Fragebögen wie der AUDIT-Test, können Ihnen helfen können, Ihr Trinkverhalten realistisch einzuschätzen. Dabei beantworten Sie Fragen dazu, wie oft, wie viel und in welchen Situationen Sie Alkohol trinken. Das Ergebnis zeigt, ob es Hinweise auf riskanten Konsum gibt. Wichtig: Ein solcher Selbsttest kann keine ärztliche Diagnose ersetzen. Er dient als Orientierung. Damit das Ergebnis aussagekräftig ist, sollten Sie alle Fragen vollständig und ehrlich beantworten.

     

    Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT) und Alcohol Use Disorders Identification Test-Consumption (AUDIT-C-Test)

    Der AUDIT-Test wurde 1992 im Auftrag der WHO entwickelt und ist das am besten evaluierte Screening-Verfahren weltweit. Es besteht aus einem AUDIT-Fragebogen mit 10 Fragen, die sich mit den persönlichen Trinkgewohnheiten, dem erlebten Kontrollverlust und den eigenen Schuldgefühlen befassen. Die maximal erreichbare Punktzahl ist 40; ab einer Punktzahl von 8 oder höher besteht eine große Wahrscheinlichkeit für ein problematisches Trinkmuster. Der AUDIT-C-Test ist eine verkürzte Version des AUDIT-Tests und enthält lediglich die ersten drei Fragen zum Konsumverhalten.

    Selbsttest Alkoholabhängigkeit

    AUDIT (Alcohol Use Disorders Identification Test Babor et al., 2001)


    Wege aus der Alkoholsucht – Was ist der erste Schritt?

    Alkoholabhängigkeit ist gut behandelbar, aber der erste Schritt fällt vielen Frauen schwer, weil Scham, Angst und Unsicherheit im Weg stehen. Wichtig ist, dass Betroffene diesen Schritt nicht „perfekt motiviert“ gehen müssen. Sie sollten sich zunächst an eine vertrauenswürdige, möglichst niedrigschwellige Anlaufstelle wenden, z. B. Suchtberatungsstelle, Hausarzt, Online‑ oder Telefonberatung, anonyme Selbsthilfegruppe. Dort kann man die Situation offen schildern und sich über Möglichkeiten informieren.

    Diskrete Hilfe finden Frauen mit Alkoholismus auch in Kliniken für Alkoholentzug. Hierbei sollten sie auf Behandlungskonzepte achten, die Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Burn-out und Mehrfachabhängigkeiten (Mischkonsum), z. B. von Alkohol und Medikamenten, bei der Behandlung berücksichtigen.

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    Spezialisierte Entzugsklinik

    Intensivtherapie bei Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Drogen – mit Behandlung von Begleiterkrankungen.

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    Wie wird Alkoholismus bei Frauen behandelt?

    Die Behandlung einer Alkoholabhängigkeit bei Frauen folgt den gleichen Empfehlungen wie bei Männern, berücksichtigt aber zusätzlich frauenspezifische Bedürfnisse (z. B. Traumaerfahrungen, Schwangerschaft, Sorge für Kinder). Die folgende Darstellung bezieht sich auf die Behandlung in öffentlichen Einrichtungen.

    Die Phase der Entgiftung und der qualifizierten Entzugsbehandlung werden in der Regel im Krankenhaus durchgeführt, die psychotherapeutische Behandlung in Rehabilitationskliniken mit Suchtschwerpunkt. Spezialisierte Privatkliniken kombinieren die Phasen und bieten dadurch in der Regel kürzere Verweildauern.

    Körperliche Entgiftung

    In den ersten Tagen wird der Körper vom Alkohol entgiftet. Entzugssymptome wie Zittern und Unruhe können mit psychotherapeutischen Interventionen, Entspannungsverfahren oder ggf. medikamentös gelindert werden. Diese Phase wird in der Regel stationär durchgeführt.

    Qualifizierte Entzugsbehandlung

    Parallel zur Entgiftung finden erste Gespräche und psychoedukative Angebote (Informationen über die Erkrankung) statt. Zudem werden einfache Strategien zur Rückfallprophylaxe vermittelt. Ziel ist es, nicht nur „trocken“ aus der Klinik zu gehen, sondern die Grundlage für eine Verhaltensänderung zu legen.

    Psychotherapeutische Behandlung

    Im Anschluss folgt eine intensive Therapiephase (ambulant, tagesklinisch oder stationär) in einer entsprechend qualifizierten Rehaklinik oder einer Fachklinik für Suchterkrankungen, in der Suchtursachen und Auslöser in den Blick genommen und Strategien im Umgang damit erarbeitet werden.

    Die Behandlung der Suchterkrankung und möglicher Begleiterkrankungen basiert auf einem multimodalen Ansatz, bei dem Ärzte, Psychologen, Kreativ-, Entspannungs- und Bewegungstherapeuten, Pflegekräfte sowie ggf. Ernährungsberater eng zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Motivation zur Veränderung zu stärken, Auslöser und Risikosituationen zu erkennen, neue Bewältigungsstrategien im Umgang mit Stress und unangenehmen Gefühlen aufzubauen und Strategien für den Alltag zu entwickeln.

    Nachsorge und Stabilisierung

    Nach der Behandlung in der Klinik ist eine längerfristige Unterstützung durch ambulante Therapie, Suchtberatung, Selbsthilfegruppen oder Nachsorgeprogramme wichtig, um Rückfällen vorzubeugen und neue Gewohnheiten zu festigen.

    FAQ – Häufige Fragen

    Sollte man als Frau mit Alkoholproblemen eine Klinik nur für Frauen bevorzugen?

    Ob Sie als Frau eine gemischte Suchtklinik oder ein ausschließlich frauenspezifisches Angebot wählen, hängt vor allem von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Spezielle Programme nur für Frauen können sinnvoll sein, wenn Themen wie sexuelle oder körperliche Gewalt, Scham oder Mutterschaft im Vordergrund stehen und Sie sich in einer reinen Frauengruppe sicherer fühlen. Solche Angebote sind regional unterschiedlich verfügbar und gehen zum Teil mit längeren Wartezeiten einher. Wichtig ist weniger die Trägerschaft (öffentlich/privat) als die fachliche Qualität des Konzepts, die Anbindung an Leitlinien und ob Sie sich dort mit Ihren Themen ernst genommen und geschützt fühlen.

    Meine Frau trinkt jeden Tag eine Flasche Wein. Was kann ich tun?

    Wenn Sie vermuten, dass Ihre Frau ein Alkoholproblem hat, ist eine offene, respektvolle und nicht wertende Ansprache besonders wichtig. Vorwürfe, Drohungen oder Ultimaten führen häufig dazu, dass sich Betroffene zurückziehen oder heimlich weitertrinken, statt Hilfe zu suchen. Sinnvoller ist es, Ihre Sorge klar zu benennen, z. B., dass Sie sich Sorgen um die Gesundheit Ihrer Partnerin machen. Anlaufstellen können Hausärzte, Suchtberatungsstellen, spezialisierte Ambulanzen oder Selbsthilfegruppen sein. Als Angehörige sollten Sie gleichzeitig auch auf sich selbst achten. Es ist wichtig, die eigenen Grenzen wahrzunehmen, sich beraten zu lassen und ggf. Angehörigen‑Selbsthilfegruppen zu nutzen, um nicht in eine ungesunde Co‑Abhängigkeit zu geraten.

    Was passiert bei einem Rückfall?

    Ein Rückfall nach einer Behandlung bedeutet nicht automatisch, dass alle Fortschritte verloren sind und Betroffene wieder die gleichen Alkoholmengen zu sich nehmen wie früher. Für die Suchtmedizin ist ein Rückfall ein häufiges Ereignis im Krankheitsverlauf, das ernst genommen, aber nicht moralisch bewertet werden sollte. Wichtig ist, möglichst früh hinzuschauen: Was war der Auslöser? Welche Warnsignale wurden übersehen? Welche Strategien aus der Therapie können jetzt helfen? Manchmal reicht eine kurzfristige Intensivierung der ambulanten Unterstützung, in anderen Fällen kann eine erneute stationäre Behandlung, ein Intervallaufenthalt oder die engere Anbindung an Selbsthilfegruppen sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass Betroffene und Behandelnde Rückfälle gemeinsam analysieren und das Rückfallprophylaxe‑Konzept anpassen.

    Wer übernimmt die Kosten für einen Alkoholentzug?

    In Deutschland werden die Kosten für eine medizinisch notwendige Entzugs‑ und Entwöhnungsbehandlung in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen und/oder der Deutschen Rentenversicherung übernommen. Welche Stelle zuständig ist, hängt u. a. davon ab, ob es sich um eine Akutbehandlung (z. B. Entgiftung im Krankenhaus) oder um eine medizinische Rehabilitation (Entwöhnung / Psychotherapie) handelt und ob eine Wiederherstellung oder Sicherung der Erwerbsfähigkeit im Vordergrund steht.

    Aufenthalte in reinen Privatkliniken ohne Versorgungsvertrag werden von den gesetzlichen Kassen in der Regel nicht finanziert. Manche übernehmen die Entgiftungsbehandlung, nicht aber die anschließende psychotherapeutische Behandlung in der Privatklinik. Patienten müssen diese dann ggf. selbst zahlen oder mit der Krankenversicherung klären, ob eine Kostenübernahme möglich ist. Für Beamte und Privatversicherte gelten die jeweiligen Beihilfe‑ und Versicherungsbedingungen. Hier sollte frühzeitig geklärt werden, welche Leistungen abgedeckt sind.

    Meine Frau hat ein Alkoholproblem: Wie verhalten sich Alkoholiker in einer Beziehung?

    Es gibt kein einheitliches „typisches“ Verhalten von Menschen mit Alkoholabhängigkeit in Beziehungen. Alkoholbezogene Störungen können sich sehr verschieden äußern. Das Verhalten reicht von unauffälligem, heimlichem Trinken bis zu ausgeprägten Konflikten.

    Häufig geraten der Alkoholkonsum und seine Organisation jedoch schrittweise in den Vordergrund, sodass Partnerschaft, Familie, Beruf und Hobbys vernachlässigt werden. Viele Betroffene ziehen sich zurück und zeigen eine veränderte Stimmung (z. B. Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, emotionale Distanz) oder beginnen, ihr Trinkverhalten zu verheimlichen, was das Vertrauen in der Beziehung belastet.

    In manchen Fällen können Konflikte zunehmen und es kann auch zu aggressivem Verhalten kommen. Das ist aber nicht zwangsläufig so und darf nicht verallgemeinert werden. Für Angehörige ist es wichtig, belastende Muster ernst zu nehmen, eigene Grenzen zu schützen und frühzeitig Unterstützung zu suchen – sowohl für die Partnerin mit Suchtproblem als auch für sich selbst.

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    Die My Way Betty Ford Klinik arbeitet mit einem ganzheitlichen Behandlungskonzept inklusive Aufarbeitung von Suchtursachen. Wir bieten:

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      Quellenangaben

      Quellenliste

      1 Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS): „Alkohol und gesundheitliche Risiken“, S. 3, https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/FS_Alkohol_gesundh-Risiken.pdf, (Letzter Zugriff: 17.12.2025)

      2 DGE, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: „Am besten null Promille – neues DGE-Positionspapier zu Alkohol https://www.dge.de/presse/meldungen/2024/dge-positionspapier-zu-alkohol/, (Letzter Zugriff: 16.12.2025)

      3 Ebd.

      4 Ebd.

      5 Richter A, Starker A, Schienkiewitz A.: „Neubewertung des Alkoholkonsums in Deutschland – Welche Bevölkerungsgruppen haben ein erhöhtes Krankheitsrisiko?“ J Health Monit. 2025;10(3):e13396. doi: 10.25646/13396, https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2025_03_Neubewertung_Alkoholkonsum.pdf, (Letzter Zugriff: 16.12.2025)

      6 Kraus L, Loy JK, Wilms N, Starker A.: „Altersspezifische Trends des risikoreichen Alkoholkonsums in Deutschland: Parallele oder unterschiedliche Verläufe?“ [Age-specific trends in risky drinking in Germany: collectivity or polarisation?]. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2021 Jun;64(6):652-659. German. doi: 10.1007/s00103-021-03328-7, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8187186/, Epub 2021 May 12. PMID: 33978772; PMCID: PMC8187186, (Letzter Zugriff: 16.12.2025)

      7 Deutsches Krebsforschungszentrum (2023): „Alkoholabhängigkeit. Fakten zu Alkohol“, https://www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/Krebspraevention/Download/pdf/FzA/FzA_2023_Alkoholabhaengigkeit.pdf, (Letzter Zugriff: 16.12.2025)

      8 Stüben, N., Kiefer, F.: „Frauen und Alkohol”, 2024, Kailash

      9 Cook, Megan et al. „Examining gender in alcohol research: A systematic review of gender differences in how men and women are studied in alcohol research“, In: International Journal of Drug Policy, Volume 138, April 2025, 10473, https://doi.org/10.1016/j.drugpo.2025.104763, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0955395925000623 (Letzter Zugriff: 16.12.2025)

      10 Friedel, E., Müller-Wirth, N., Buspavanich, P. et al.: „Die Alkoholabhängigkeit im Spannungsfeld der Geschlechterrollen“. Nervenarzt (2025). https://doi.org/10.1007/s00115-025-01904-9, https://link.springer.com/article/10.1007/s00115-025-01904-9, (Letzter Zugriff: 16.12.2025)

      11 Parthasarathy, Sujaya et al. „Disparities in the receipt of alcohol brief intervention: The intersectionality of sex, age, and race/ethnicity“, In: Addiction, Volume 118, Issue 7, July 2023, Pages 1258-1269, https://doi.org/10.1111/add.16195, https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/add.16195 (Letzter Zugriff: 16.12.2025)

      12 Russell, Lynda et al. „Gender, Addiction, and Removal of Children Into Care“, In: Front. Psychiatry, 02 June 2022, Sec. Addictive Disorders, Volume 13 – 2022 | https://doi.org/10.3389/fpsyt.2022.887660, https://www.frontiersin.org/journals/psychiatry/articles/10.3389/fpsyt.2022.887660/full (Letzter Zugriff: 16.12.2025)

      13 Greaves, L.; Poole, N.; Brabete, A.C.: „Sex, Gender, and Alcohol Use: Implications for Women and Low-Risk Drinking Guidelines“. Int. J. Environ. Res. Public Health 2022, 19, 4523. https://doi.org/10.3390/ ijerph19084523, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9028341/pdf/ijerph-19-04523.pdf, (Letzter Zugriff: 17.12.2025)

      14 Atkinson, A. M. et al. „‘Pretty in Pink’ and ‘Girl Power’: An analysis of the targeting and representation of women in alcohol brand marketing on Facebook and Instagram“, In: International Journal of Drug Policy, Volume 101, March 2022, 103547, https://doi.org/10.1016/j.drugpo.2021.103547, https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0955395921004655 (Letzter Zugriff: 17.12.2025)

      15 Federführende Fachgesellschaften: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-SUCHT), Titel der Leitlinie: “Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen”, Auflage/Version Datum: Dezember 2020, S. 27 ff., Verfügbar unter: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/076-001.html, (Letzter Zugriff: 17.12.2025)

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