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Drogenmissbrauch: Einmal ist keinmal?

Neugier, die Suche nach dem besonderen Kick oder der Wunsch, einer bestimmten Peergroup zuzugehören: Die Gründe für einen Drogenkonsum sind vielfältig. Die Gedanken an die Gesundheit und mögliche körperliche Folgen werden dabei hintenangestellt, denn für zahlreiche Verbraucher gilt der Mythos „Einmal ist keinmal“. Einmal Heroin oder Kokain – und es wird schon nichts passieren. Einmal Cannabis – und man kann sofort wieder mit dem Konsum aufhören. Einmal Ecstasy – macht doch nicht abhängig. Ein fataler Irrtum, denn die Konsequenzen eines Drogenkonsums sind im Einzelfall nicht vorherzusehen und können sich je nach Konsumenten in unterschiedlicher Schwere und Ausprägung äußern.

Ist Drogenmissbrauch in Deutschland ein Thema?

Laut Bundesministerium für Gesundheit sind rund 600.000 Menschen in Deutschland von einem problematischen Konsum von Cannabis, Ecstasy und anderen illegalen Drogen betroffen. Zählt man zu den klassischen Drogen auch den Gebrauch von Nikotin, Alkohol und Medikamenten hinzu, liegt die Zahl sogar um ein Vielfaches höher. So sind rund 12 Millionen Menschen von Nikotin abhängig, der riskante Konsum von Alkohol betrifft ca. 1,6 Millionen Personen (mit sehr hoher Dunkelziffer) und rund 2,3 Millionen Patienten nehmen regelmäßig abhängig machende Medikamente ein. Der Grund ist relativ einfach zu erklären. Schließlich rufen alle genannten Stoffe im zentralen Nervensystem (ZNS) Glücksgefühle hervor. Die betroffenen Menschen konsumieren, um Probleme zu vergessen, die innere Leere zu füllen und um sich insgesamt besser zu fühlen. Der Drogenkonsum – und dazu zählen im weitesten Sinne auch Nikotin, Alkohol und Medikamente – wird also vielfach zur Selbstmedikation eingesetzt. Die eigentlichen Probleme werden durch den Gebrauch allerdings nicht gelöst. Vielmehr drohen gesundheitliche Beeinträchtigungen und die Entwicklung einer Sucht.

Was ist der Unterschied zwischen einem Drogenmissbrauch und einer Drogensucht?

Drogenmissbrauch: Einmal ist keinmal?Die Diagnosekriterien für Drogenmissbrauch und Drogenabhängigkeit sind von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgegeben und mit den Diagnoseschlüsseln F10 bis F19 im Klassifizierungssystem ICD-10 eindeutig festgelegt. Differenziert wird zwischen den jeweiligen Substanzen und den damit verbundenen Krankheitsbildern, die sich zwar je nach Suchtmittel verschieden äußern, aber vom Aufbau der Diagnose-Kategorien gleich sind. Zu den wichtigsten und häufigsten Indikationen zählen die akute Vergiftung / Rausch, der schädliche Gebrauch / Missbrauch, das Abhängigkeitssyndrom / Drogenabhängigkeit und das Entzugssyndrom / Entzugserscheinungen.

Der grundlegende Unterschied zwischen einem Drogenmissbrauch (riskanter Gebrauch), vielfach auch als Drogenabusus bezeichnet, und einer Drogensucht besteht laut ICD-10 darin, dass zwar in beiden Fällen Drogen konsumiert werden, der Konsument (aufs einfachste runtergebrochen) einen Missbrauch meist aber jederzeit selbst beenden kann. Eine Suchterkrankung dagegen kann durch den starken Suchtdruck (Craving) und den Kontrollverlust nur durch ärztliche und therapeutische Hilfe und eine dauerhafte Abstinenz kontrolliert werden. Daher gilt eine Abhängigkeit – unabhängig vom jeweiligen Suchtmittel – als Krankheit mit einem Anspruch auf eine professionelle Behandlung. Dennoch sollte auch der Drogenmissbrauch nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da sich aus diesem im weiteren Verlauf häufig eine Drogenabhängigkeit entwickelt. Drogenkonsumenten tuen also gut daran, sich rechtzeitig mit ihrem riskanten Gebrauch auseinanderzusetzen und diesen nach Möglichkeit komplett aufzugeben.

Wie riskant ist ein Drogenmissbrauch?

Da jede psychoaktive Substanz bei regelmäßigem Gebrauch massiv das Gehirn bzw. das zentrale Nervensystem beeinflusst, gibt es keinen unbedenklichen Drogenkonsum. Selbst ein einmaliger Konsum kann bei den Betroffenen negative Auswirkungen hervorrufen.

Heroin

Heroin gilt als die gefährlichste Droge überhaupt, da die Grenzen zwischen einem Rausch und einer tödlichen Überdosierung sehr eng gesteckt sind. Selbst erfahrenen “Junkies” kann es passieren, dass sie sich durch einen besonders “reinen” Stoff überdosieren und ohne ein Gegenmittel (Opioidantagonisten) an einem Atemstillstand versterben. Darüber hinaus besteht ein hohes Risiko für eine körperliche und psychische Abhängigkeit. Aufgrund der schnellen Toleranzentwicklung konsumieren Heroinabhängige Dosierungen, die für einen nicht an die Substanz gewöhnten Menschen tödlich wären und zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Wenn man das weiß, ist es verständlich, dass es besonders gefährlich ist, wenn ein Heroin Abhängiger nach einer Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlung wieder rückfällig wird. Setzt er sich den ersten Schuss und wählt die zuletzt genutzte Dosis, dann endet das oft tödlich, denn der Körper des Betroffenen ist nach der Entwöhnung nicht mehr adaptiert an die hohe Dosis und reagiert wie jeder Mensch, der kein Heroin gewöhnt ist.

Kokain

Im Gegensatz zum in deutschen Großstädten vielfach öffentlich sichtbaren Heroinkonsum, findet der Gebrauch von Kokain meist im Verborgenen statt, so dass die Gefahren, die Verwahrlosung und das Elend nicht so ersichtlich sind wie bei Heroinabhängigen. Dennoch kann der Konsum des Rauschmittels bei der betroffenen Person gravierende Folgen hervorrufen. So kann die aufputschende Wirkung des Kokains laut Deutscher Herzstiftung bereits bei einmaligem Konsum einen Herzinfarkt hervorrufen. Durch die Einnahme des weißen Pulvers steigen Herzschlag und Blutdruck stark an und führen zu einem erhöhten Sauerstoffbedarf des Herzens. Gleichzeitig können sich die Herzkranzgefäße verengen und die Blutgerinnung aktiviert werden, so dass das Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und es zu einem Herzinfarkt kommt. Besonders gefährdet sind diesbezüglich gesundheitlich vorgeschädigte Personen.

Darüber hinaus ist durch die euphorisierenden und leistungssteigernden Effekte der Droge die Gefahr groß, eine psychische Abhängigkeit zu entwickeln. Besonders fatal daran ist es, dass das vermeintliche Wohlgefühl durch den Konsum der Droge einen derartigen psychischen Absturz mit depressiver Symptomatik nach sich zieht, dass die Betreffenden ihr Leben häufig nur durch ein erneutes Schniefen oder Rauchen aushalten und so relativ rasch in eine Kokainsucht rutschen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die akute euphorisierende, berauschende Wirkung des Kokains rasch nachlässt, so dass an ein und demselben Abend oft mehrmals nachkonsumiert wird. Langfristig besteht immer die Gefahr einer Paranoia, der Entstehung von Ängsten und einer richtigen Kokain-Psychose. Diese tritt nicht selten auf und ist manchmal irreversibel, so dass sie mit Neuroleptika (Medikamente gegen Psychosen) behandelt werden muss.

Cannabis / Marihuana

Cannabis zählt zu den sogenannten weichen Drogen und wird von vielen Menschen gedanklich nur mit einem geringen Risiko verbunden, was im Vergleich zu Heroin und Kokain zwar stimmt. Allerdings muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass Cannabis heutzutage um ein Vielfaches potenter gezüchtet wird als früher, also deutlich stärker ist. Und je potenter der Suchtstoff, desto größer die Abhängigkeitsgefahr. Der Konsum von Cannabis birgt mehr Risiko als vielerorts bekannt ist. Je früher im Leben es zur Bekanntschaft mit der Droge kommt, umso größer ist auch das Risiko. So ist der Cannabiskonsum bei Jugendlichen häufig mit der Entwicklung eines amotivationalen Syndroms verbunden, was Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit und eine Verflachung der Persönlichkeit nach sich zieht. Dies führt langfristig dazu, dass die Schule, Berufsausbildung oder das Studium buchstäblich in den Sand gesetzt werden und dies den Jugendlichen und jungen Erwachsenen oft nicht einmal bewusst ist. Das „Chillen“ steht an erster Stelle, alles andere ist unwichtig. Die negativen sozialen Auswirkungen der Droge sollten daher nicht unterschätzt werden. Statistisch betrachtet liegt die Gefahr einer Cannabis-Sucht bei 1 zu 3, d. h. ein Drittel aller Jugendlichen wird bei regelmäßiger Einnahme von der Droge abhängig. Eine große Gefahr stellt die Entwicklung einer Cannabis-Psychose dar. Die Betroffenen erleben zumeist eine Angstpsychose mit Paranoia und Halluzinationen. Oftmals sind diese Patienten starr vor Angst oder auch in Schweiß gebadet; das ganze vegetative Nervensystem reagiert auf Cannabis. Und was nur wenige wissen: Die Entwicklung einer Cannabis-Psychose ist keine Frage der Häufigkeit oder der Menge des konsumierten Cannabis. Vielmehr kann es schon beim ersten Joint zur Entstehung einer Cannabis-Psychose kommen, die in manchen Fällen nie wieder weg geht. Die Patienten müssen dann längerfristig Neuroleptika einnehmen, werden aber dennoch nie mehr so gesund, dass sie normal ihren Alltag wieder aufnehmen können und werden zu Dauergästen der Psychiatrie. Da seit Beginn der Cannabis Legalisierungsdiskussionen der Konsum der Droge noch unbeschwerter betrieben wurde, führte dies zu einem deutlichen Anstieg von Patienten mit Cannabis-Psychosen in den Psychiatrien.

Amphetamine (Speed, Crystal Meth, Glass, Pep)

Amphetamine treiben den Körper als sogenannte Stimulanzien zur maximalen Leistungsfähigkeit, führen dem Organismus jedoch keine Energie zu, sondern entziehen ihm diese. Dadurch kommt es zu einer massiven Ausbeutung der Energiereserven, die zu einer völligen körperlichen Erschöpfung führen kann. Ähnlich wie bei Kokain ist das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall besonders hoch. Darüber hinaus kann es zu einer Amphetamin-Psychose, Hirnschäden und Stereotypien kommen, bei denen die konsumierende Person bestimmte Handlungen und Gedanken ständig wiederholt. Das Abhängigkeitsrisiko ist groß und besteht vor allem im psychischen Bereich.

Besonders Crystal Meth ist eine Droge, die leider in letzter Zeit immer häufiger und von immer mehr Menschen konsumiert wird und sehr schnell und sehr stark abhängig macht. Der Markt bezüglich Crystal Meth explodiert derzeit geradezu und ist schwer zu kontrollieren. Erinnerlich sind vielen Laien die erschreckenden „Vorher- und Nachher Bilder“ beim Crystal Meth Konsum. Schließlich führt die Droge in kürzester Zeit zu einem starken körperlichen Zerfall und die Süchtigen altern im Eiltempo.

Weshalb ist der Drogenmissbrauch bei Jugendlichen so weit verbreitet?

Weshalb ist der Drogenmissbrauch bei Jugendlichen so weit verbreitet?Die Gefahr eines Drogenmissbrauchs ist im Jugendalter besonders hoch, so dass viele Drogensüchtige ihre “Drogenkarriere” bereits als Jugendliche begonnen haben. Dies liegt zum einen daran, dass die Lust am Experimentieren und Ausprobieren in jungen Jahren am stärksten ausgeprägt ist. Zum anderen sind Jugendliche in der Pubertät durch das Heranwachsen, die Berufsfindung und die Abgrenzung zum Elternhaus besonderen Belastungen ausgesetzt, die vielfach mit Hilfe von Drogen bewältigt werden. Dabei werden am meisten legale Drogen wie Tabak und Alkohol konsumiert, dicht gefolgt von Cannabis. Je häufiger konsumiert wird, desto größer ist das Risiko, auf andere Drogen umzusteigen.

Um den Wechsel von Alkohol oder Tabak auf illegale Drogen zu verhindern, sollten sich die Eltern Zeit für ihr Kind und dessen Probleme nehmen und gemeinsame Lösungsstrategien entwickeln. So kann vermieden werden, dass Drogen als Problemlöser genutzt werden. Darüber hinaus sollten Regeln für den Umgang mit Suchtmitteln definiert und deutlich die Konsequenzen eines Drogenmissbrauchs aufgezeigt werden.

Eltern, deren Kind Drogen nimmt, sollten sich umfassend über die jeweilige Droge und ihre Risiken informieren und sich frühzeitig Hilfe bei einer Drogenberatungsstelle suchen.

Kann sich das Gehirn nach Drogenmissbrauch in jungen Jahren vollständig regenerieren?

Über die Regeneration des menschlichen Gehirns nach dem übermäßigen Konsum von Alkohol oder illegalen Drogen lässt sich keine allgemein gültige Aussage treffen. Schließlich kommt es auf die jeweilige Substanz, die Länge des Konsums, den gesundheitlichen Zustand und das Alter des Betroffenen an. Grundsätzlich ist das jugendliche Gehirn erst ab einem Alter von 25 Jahren vollständig ausgereift, so dass es umso schädlicher ist, je früher der Konsument seine ersten Erfahrungen mit Drogen macht. Obwohl sich viele Beeinträchtigungen des Gehirns nach einem Konsumstopp zurückbilden, können die Schädigungen schlimmstenfalls irreversibel sein, beispielsweise in Form einer dauerhaften Cannabis-Psychose oder dem durch Alkoholmissbrauch hervorgerufenen Korsakow-Syndrom.

Warum neigen bipolare Menschen eher zum Drogenmissbrauch?

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt; Menschen mit einer bipolaren Störung erleben ein Wechselbad der Gefühle und stehen demzufolge unter einem großen Leidensdruck. Zu den häufigsten Begleiterkrankungen gehört neben Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen der Substanzkonsum von Alkohol oder Drogen, der den Krankheitsverlauf weiter verschlechtert. Umgekehrt können bipolare Störungen aber auch erst durch den Konsum von LSD, Marihuana oder Kokain hervorgerufen werden. Kennzeichnend für die bipolare Störung und die Substanzstörung ist ein gestörter Neurotransmitter-Stoffwechsel im Gehirn, so dass die beiden Erkrankungen häufig zusammen auftreten. So können in der depressiven Phase Upper wie Kokain oder Amphetamine die Stimmung heben, in der manischen Phase kommen eher beruhigende Downer zum Einsatz.

Wie kann man einen Drogenmissbrauch erkennen?

Menschen, die regelmäßig Drogen konsumieren, verändern langfristig meist ihre Persönlichkeit. Sie werden unberechenbarer und aggressiver, vernachlässigen soziale Kontakte und fokussieren sich zunehmend auf die konsumierte Substanz. Sie können benommen und abwesend wirken oder permanent müde sein. Bei Jugendlichen wird die Schule vernachlässigt, und es kommt zu Konfrontationen mit den Eltern. Körperliche Anzeichen können weite Pupillen, Unruhe, Zittern, Schweißausbrüche, Gewichtsabnahme und eine unnatürliche Blässe sein. Dennoch kann jedes Symptom auch durch andere Ursachen hervorgerufen werden, so dass erst eine Häufung der Symptome auf einen möglichen Drogenabusus hindeuten kann.

Wie gehen Angehörige am besten mit einem Drogenmissbrauch um?

Sollten die Eltern oder andere Angehörige den Drogenmissbrauch eines Familienmitglieds feststellen, sollte die betreffende Person ruhig und sachlich auf ein mögliches Drogenproblem und die sich daraus ergebenden Konsequenzen angesprochen werden. Um das Gespräch konstruktiv und zielführend zu gestalten, ist es wichtig, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dies kann durch den Besuch einer Stelle für Suchtberatung oder einen Termin bei einer Familienberatungsstelle erfolgen. Wird der Betroffene in einer Suchtklinik behandelt, finden die dazugehörigen Angehörigen auch dort qualifizierte Hilfsangebote, beispielsweise durch eine Angehörigenberatung oder Angehörigenseminare.

Wie erfolgt die Therapie eines Drogenmissbrauchs?

Der Konsument selbst muss den Drogenmissbrauch im ersten Schritt erkennen und beenden wollen. Ist noch keine Sucht entstanden, kann der Konsum mit Unterstützung einer ambulanten Psychotherapie meist allein aufgegeben werden. In schweren Fällen empfiehlt sich die stationäre Aufnahme in einer Drogenentzugsklinik, in der die psychischen Ursachen des Drogenkonsums ermittelt, aufgearbeitet und durch konstruktive Lösungsstrategien ersetzt werden.

Hat sich aus dem Drogenabusus bereits eine Sucht entwickelt, hilft in der Regel nur noch ein qualifizierter Drogenentzug in einer Suchtklinik. Hier wird der Körper unter ärztlicher Aufsicht und unter kontinuierlicher Überwachung der Vitalparameter zunächst von der Substanz und allen Abbauprodukten entgiftet. Dies kann abhängig von der Halbwertszeit der Droge unterschiedlich lang dauern.

Im Anschluss erfolgt eine umfangreiche Psychotherapie zur psychischen Entwöhnung, während der ebenfalls eventuell vorhandene Begleiterkrankungen behandelt werden. Je nach behandelnder Einrichtung finden am Ende der Suchttherapie eine umfangreiche Rückfallprävention mit optionaler Belastungserprobung und die Erstellung eines Nachsorgekonzeptes statt.

Der Entzug kann zweigeteilt und mit zeitlichem Abstand in öffentlichen Einrichtungen stattfinden. Dabei erfolgt die Entgiftung in einem Krankenhaus oder einer Psychiatrie und die Entwöhnung / Suchtrehabilitation in einer Rehaklinik der Deutschen Rentenversicherung und muss erst beantragt werden. Aufgrund der deutlich später behandelten psychischen Abhängigkeit ist das Rückfallrisiko allerdings hoch.

Wodurch zeichnet sich die My Way Betty Ford Klinik aus?

Wesentlich nachhaltiger verläuft der Drogenentzug in einer Privatklinik wie der My Way Betty Ford Klinik. Schließlich werden hier die Entgiftung und Entwöhnung in einer einzigen Behandlung bei denselben Ärzten und Therapeuten durchgeführt. Die psychotherapeutische Betreuung verläuft mit je 5 Einzel- und Gruppenterminen pro Woche deutlich intensiver als in öffentlichen Krankenhäusern und Kliniken.

Ebenso sind wir Ihnen bei der Wahl eines entsprechenden Nachsorgetherapeuten aus unserem umfangreichen Netzwerk behilflich und empfehlen Ihnen mögliche Selbsthilfegruppen. Unser Therapiekonzept hat sich bereits seit vielen Jahren bewährt und wurde für seine Effizienz und Aktualität gemäß den neuesten Erkenntnissen der Suchtmedizin vom Fachverband Sucht nach BAR-Kriterien zertifiziert. Für weitere Informationen und die Vereinbarung eines Besichtigungstermins stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Was ehemalige Patienten über uns sagen

"[...] Der gesamte Aufenthalt hat mich sehr zufriedengestellt. Dem Alkoholproblem wurde offen entgegen gewirkt. Die sehr erfahrenen Therapeuten und Ärzte haben mir sehr geholfen. Der Aufenthalt in der Klinik war sehr positiv. [...]"
"[...] Die Betty Ford Klinik hat mir entscheidend geholfen meine Alkoholsucht hinter mir zu lassen. Vom Hausmeister bis hin zur Pflege und Verwaltung hat jeder dazu beigetragen, dass ich sehr positiv gestimmt die Klinik verlassen habe. [...]"

Die Therapieformen unserer Entzugsklinik
haben sich weltweit bewährt

Wir wenden in unserer Sucht- und Entzugsklinik eine Therapieform an, die sich bereits unzählige Male auf der ganzen Welt bewähren konnte. Dabei handelt es sich um ein Therapiekonzept, das durch eine sehr hohe Anzahl an Einzeltherapien in erster Linie ganzheitlich und individuell orientiert ist und durch viele interessante Zusatzangebote ergänzt wird.





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