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  • Spezialisierung auf Suchterkrankungen und deren Begleiterkrankungen, wie Burnout, Depression, Angststörungen, etc.
  • langjährig bewährtes Therapiekonzept
  • Deutlich überdurchschnittliche Personalbesetzung
  • BAR-zertifiziert durch den Fachverbund Sucht, letztmals 2020
  • Rund um die Uhr ein Arzt im Haus
  • 45 Einzelzimmer, 8 davon klimatisiert
  • zugelassenes Krankenhaus im Bereich der Entgiftung
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Außenansicht der MyWayBettyFord Klinik

Depression- und Sucht-Klinik: Effiziente Behandlung bei Doppeldiagnosen

Stoffbezogene Suchterkrankungen stehen meist nicht für sich allein, sondern gehen oft Hand in Hand mit anderen psychischen Störungen und Problemen (Komorbidität). Besonders häufig treten Depressionen und Sucht gemeinsam auf. Dabei muss die Depression nicht zwangsläufig eine Folge der Abhängigkeit sein. Sehr häufig führen depressive Verstimmungen dazu, dass die Betreffenden überhaupt erst zu Alkohol oder anderen Drogen greifen. Umso wichtiger ist es, bei einer entsprechenden Doppeldiagnose Depression und Sucht in einer Klinik gemeinsam zu behandeln. Andernfalls besteht nach Beendigung der Therapie ein großes Risiko für einen Rückfall.

Wie hängen Depressionen und Suchterkrankungen zusammen?

Neuesten Erhebungen zufolge leiden deutschlandweit pro Jahr rund 8 Prozent aller Menschen unter einer Depression. Dem stehen mehr als drei Millionen Menschen gegenüber, die einen riskanten Alkoholkonsum pflegen. Hinzu kommen noch einmal fast zweieinhalb Millionen Menschen, die von Medikamenten oder illegalen Drogen abhängig sind. Die Korrelation zwischen Depressionen und Suchterkrankungen ist auffällig. Je nachdem, welche Statistik hinzugezogen wird, kann davon ausgegangen werden, dass zum Beispiel rund ein Viertel aller Männer sowie gut die Hälfte aller Frauen mit einer Alkoholsucht auch an einer Depression leidet. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten des Zusammenhangs:

Der Konsum von Alkohol, Drogen oder Medikamenten löst Symptome einer Depression aus

In diesem Fall führt der fortlaufende Gebrauch großer Mengen Alkohol bzw. der Missbrauch psychoaktiver Medikamente und illegaler Rauschgifte zu einem Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn des Konsumenten. Da die Suchtmittel das Belohnungszentrum aktivieren und die dortige Erregungsschwelle immer weiter heraufsetzen, können “normale” Erlebnisse irgendwann keine Glücksgefühle mehr hervorrufen. Der Betroffene entwickelt dann eine depressive Verstimmung, da ihm nichts mehr Freude bereitet. Das wiederum führt in einen Teufelskreis, weil noch größere Mengen des Suchtstoffs konsumiert werden müssen, um dem Gefühl der Traurigkeit zu entkommen. Diese Form der Depression gibt sich allerdings wieder, sobald die Patienten entgiftet sind.

Die depressive Störung hat den Missbrauch von Alkohol und anderen Rauschmitteln zur Folge

Depression- und SuchtklinikEine Depression ist eine affektive Störung, die mit einem erniedrigten Gehalt von Neurotransmittern im Gehirn des Betroffenen einhergeht. Insbesondere das Glückshormon Serotonin wird in zu geringem Umfang produziert und ausgeschüttet und führt zu einem mangelnden Antrieb, zunehmender Freudlosigkeit, einem sinkenden Selbstwertgefühl und einer verringerten Leistungsfähigkeit. Alkohol und andere rauscherzeugende Substanzen verändern die Ausschüttung von Neurotransmittern und sorgen unter anderem dafür, dass mehr Serotonin produziert und freigesetzt wird. Patienten mit einer depressiven Erkrankung sind daher nach dem Genuss von Alkohol vermeintlich zunächst in der Lage, sich endlich wieder zu entspannen und Positives zu fühlen. Doch auch hier führt der Konsum des Suchtmittels in eine Sackgasse. Nach dem Abklingen der Wirkung der konsumierten Substanz wird die Produktion der Neurotransmitter wieder heruntergefahren und die Erregungsschwelle für das Belohnungszentrum ist plötzlich noch höher. Entsprechend stürzen die Betroffenen nun in ein noch tieferes Loch, das erneut mit dem Suchtmittel gefüllt wird. Ein Teufelskreis beginnt.

Wenn die Depression auch nach dem erfolgreichen Entzug noch spürbar ist

Immer wieder kann es vorkommen, dass Suchtkranke zwar erfolgreich in einer Klinik oder im Rahmen eines teilstationären Angebots entziehen und danach noch immer depressiv sind. Hier muss nun mit Hilfe des Therapeuten gut geschaut werden, wann die Depression begann, ob der Suchtstoff als Selbstmedikation diente, ob es ungelöste Konflikte gibt, entweder wegen der Suchterkrankung oder bereits zuvor. Oder ob es gar eine familiäre Vorbelastung bezüglich Depressionen in der Familie gibt.

Warum ist eine qualifizierte Therapie von Depression und Sucht in einer Klinik notwendig?

Eine Alkoholabhängigkeit, Medikamentensucht oder Drogenabhängigkeit sollten im Rahmen einer professionellen Behandlung niemals allein und von der Begleiterkrankung losgelöst therapiert werden. Gerade bei psychischen Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen ist es wichtig, dass eine Therapie auch diese Aspekte berücksichtigt. Andernfalls können die Erkrankungen schon kurze Zeit nach dem Ende der stationären Therapie einen Rückfall in die Sucht provozieren, weil die Patienten nicht wissen, wie sie mit Gefühlen von Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit und ähnlichen Symptomen umgehen sollen. Empfehlenswert für die Entzugsbehandlung sind daher Kliniken für Doppeldiagnosen, die beide Krankheitsbilder – die Sucht und die psychische Erkrankung – parallel behandeln. Eine reine Suchtbehandlung wie sie in vielen öffentlichen Kliniken angeboten wird, ist dagegen eher ungeeignet, um Patienten mit einer Doppeldiagnose nachhaltig zu helfen. Ebenso sind die ambulanten Möglichkeiten zur professionellen Behandlung von Sucht und Komorbidität meist eher unzureichend.

Wie verläuft die richtige Behandlung von Sucht und Depression?

Die Therapie rund um Suchterkrankung und Depression ist wie eine alleinige Suchtbehandlung von vier aufeinander folgenden Phasen geprägt. Der maßgebliche Unterschied besteht allerdings darin, dass die depressive Störung mitbehandelt und stets der Gesamtzusammenhang zwischen Sucht und Depression berücksichtigt wird. Es versteht sich von selbst, dass die behandelnden Ärzte und Therapeuten sowohl auf die Sucht als auch auf die jeweilige Begleiterkrankung (Depression, Angst, Burnout, somatoforme Störung, etc.) spezialisiert sind. Da die depressive Symptomatik oftmals sistiert nach der Entgiftung, ist es wichtig, mit einer eventuellen medikamentösen Behandlung der Sucht erst nach der Entgiftung zu starten, es sei denn eine rezidivierend depressive Störung ist bereits bekannt, dann kann sofort mit der Behandlung begonnen werden.

Motivationsphase

Die Vor- oder Motivationsphase ist dem qualifizierten Entzug vorgelagert und beinhaltet die Krankheitseinsicht seitens des Patienten und den Willen, das Leben nachhaltig zu verbessern und auf das Suchtmittel zu verzichten. Sie ist der erste Schritt auf dem Weg in ein suchtfreies Leben. Schließlich kann der Betroffene nur dann erfolgreich entziehen, wenn genügend Abstinenzmotivation vorhanden ist, um die körperlichen und seelischen Belastungen des Entzugs auszuhalten.

Entgiftungsphase

Während der körperlichen Entgiftung wird der Körper vollständig vom Suchtmittel und seinen Metaboliten befreit; die Entzugssymptome können durch eine medikamentöse Behandlung gelindert werden. Die Entgiftung kann je nach Suchtmittel bis zu 3 Wochen dauern und wird kontinuierlich ärztlich überwacht. Gleichzeitig beginnt bereits die individuell auf die Bedürfnisse des Betroffenen abgestimmte Psychotherapie. Ziel ist hierbei die Abstinenz- und Veränderungsmotivation zu fördern und so den Entzug positiv zu unterstützen.

Entwöhnungsphase

Nach der Entgiftung erfolgt in der Entwöhnungstherapie ein umfangreiches Therapieprogramm, im Zuge derer die Ursachen der Sucht ermittelt und bearbeitet werden und der Patient mittels Verhaltenstherapie neue Denkmuster und Verhaltensstrategien für ein Leben ohne Suchtmittel lernt. Gleichzeitig wird die Begleiterkrankung behandelt und ggf. mit nicht süchtig machenden Antidepressiva behandelt. Auf Wunsch werden auch die Angehörigen in die Depression- und Sucht-Behandlung eingebunden. Gemeinsam mit dem Therapeuten wird der Zusammenhang zwischen der Sucht- und der Depressionserkrankung angeschaut und auch die Ursachen und protektiven Faktoren bezüglich der Depression werden erarbeitet.

Nachsorgephase

Nach dem körperlichen und psychischen Entzug erfolgt die Entwicklung individueller Rückfallpräventions- und Nachsorgekonzepte, die dem Patienten nach dem Aufenthalt in der Suchtklinik genügend Rückhalt und Verlässlichkeit bieten, um das in der Therapie Gelernte auch im Alltag erfolgreich anwenden zu können. Eine ambulante Behandlung bei einem Nachsorgetherapeuten und der Besuch einer Selbsthilfegruppe sind die üblichen Folgemaßnahmen der Suchtmedizin auf einen Substanzentzug.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer öffentlichen und privaten Depression- und Sucht-Klinik?

Während die Entgiftung (Krankenkasse) und Entwöhnung / Rehabilitation (Rentenversicherung) in zwei verschiedenen Einrichtungen und mit jeweils unterschiedlichen Ansprechpartnern durchgeführt werden müssen, genießen Patienten in einer privaten Suchtklinik das vollständige Therapieangebot aus einer Hand. Die eng miteinander verwobenen Angebote der stationären Behandlung ermöglichen eine ganzheitliche und effektive Therapie. Darüber hinaus besteht bei den öffentlichen Kostenträgern durch die Beantragung und Bewilligung der Reha-Maßnahme eine zwischenzeitliche Wartezeit, die normalerweise mehrere Wochen beträgt. In dieser Zeit ist die Gefahr für einen Rückfall durch die noch nicht behandelte psychische Abhängigkeit und das Substanzverlangen (Craving) besonders groß. Insgesamt lässt sich sagen, dass in vielen öffentlichen Häusern oftmals kein adäquates Angebot zur gleichzeitigen Behandlung beider Krankheiten besteht. Während der klassischen Entgiftungsbehandlung in einer öffentlichen Klinik gibt es in der Regel auch keine psychotherapeutische Begleitung.

Seelische Störungen und Abhängigkeitserkrankungen: Ganzheitliche Behandlung mit hoher Erfolgsquote

Patienten, die beispielsweise an einer Alkoholabhängigkeit leiden und zusätzlich weitere seelische Erkrankungen aufweisen, werden häufig von einer Therapie in die nächste verwiesen. Weil sie weder mit einer rein auf die Depression ausgerichteten Psychotherapie noch mit einer alleinigen Behandlung ihrer Suchterkrankung gut beraten sind, fühlen sie sich häufig allein gelassen. In der My Way Betty Ford Klinik nehmen wir uns ausreichend Zeit, um Ihre Erkrankungen in ihrer Gänze zu erfassen und ganzheitlich zu behandeln. Wir entgiften und entwöhnen Sie vom jeweiligen Suchtmittel (zum Teil fraktioniert und medikamentös gestützt) und behandeln folgende Begleiterkrankungen:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Burnout
  • Somatoforme Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Psychosen

Zu den besonderen Merkmalen unseres Behandlungsangebots gehören:

  • 5x Einzel- und Gruppentherapie pro Woche
  • Erstklassige Ärzte (Psychiatrie, Psychotherapie, Neurologie und Innere Medizin) und Therapeuten
  • Umfangreiche Angehörigenarbeit
  • Inkognito-Aufnahmen
  • Kooperation mit zahlreichen niedergelassenen Psychotherapeuten für die Nachsorge

Für weitere Informationen oder einen Besichtigungstermin unserer Depression- und Sucht-Klinik stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung.

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Wissenschaftlicher Beirat

  • Unabhängige Beratung durch namhafte Mediziner der Suchtmedizin und Psychotherapie
  • Kontinuierliche Qualitätsverbesserungen unseres langjährig bewährten Therapiekonzepts
  • Regelmäßige Mitarbeiterschulungen gemäß neuesten suchtmedizinischen Erkenntnissen

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