Medikamentenentzug-Klinik: Endlich ohne Tabletten durch Therapie in zertifizierter Privatklinik

Sie nehmen regelmäßig Medikamente wie Benzodiazepine, Z-Drugs oder Opioide ein? Wer jahrelang suchterzeugende Medikamente konsumiert, schafft den Absprung oft nicht mehr allein und ist auf professionelle Hilfe angewiesen. Das spezialisierte Expertenteam unserer Privatklinik unterstützt Sie gerne dabei, wieder medikamentenfrei und selbstbestimmt durchs Leben zu gehen.

6 von 6 Sternen auf Klinikbewertungen.de

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Diese Punkte sprechen für unsere Entzugsklinik für Medikamente

Spezialisierte Entzugsklinik

Fokussiert auf Suchterkrankungen und deren Begleiterkrankungen

Bewährtes Therapiekonzept

Langjährig erfolgreiches Therapiemodell inkl. Zulassung zur Entgiftung

BAR-zertifizierte Entzugsklinik

als einzige private Suchtklinik Deutschlands

24 Stunden erreichbar

Rund um die Uhr ein Arzt im Haus

Das Behandlungskonzept unserer Medikamentenabhängigkeit-Klinik im Überblick

1. Woche = Analysephase

Analyse der persönlichen Situation und Festlegung der Therapieziele

2. Woche = Stabilisierungsphase

Körperliche und psychische Stabilisierung sowie Besprechung erster Lösungsansätze

3. Woche = Problembehandlung

Gesprächstherapie, Lösungsansätze und Behandlung von Begleiterkrankungen

4. Woche = Rückfallprävention

Verfestigung der Ergebnisse und Weiterbehandlung der Begleiterkrankungen

Nach dem Aufenthalt = Nachsorge

Ambulante Therapie bei einem Kooperationspartner der My Way Betty Ford Klinik

FAQs zum Medikamentenentzug in unserer Fachklinik

Welche Vorteile bietet die Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlung unserer Medikamentenentzug-Klinik?

Unabhängig vom konsumierten Suchtmittel haben Sie durch die sehr individuelle Behandlung, die intensive Psychotherapie und unsere medizinische Kompetenz allerbeste Chancen, Ihre Abhängigkeit in unserer Entzugsklinik für Medikamente dauerhaft in den Griff zu bekommen. Wir bieten Ihnen konkret:

  • Eine qualifizierte Entzugsbehandlung aller suchterzeugenden Medikamente
  • DieTherapie von Mehrfachabhängigkeiten und Mischkonsum mit Alkohol, anderen Arzneimitteln und Drogen
  • Ein multiprofessionelles Ärzteteam der Fachgebiete Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
  • DieMitbehandlung psychischer, neurologischer und internistischer Begleit- und Grunderkrankungen
  • Ein strukturiertes und individuelles Therapiekonzept mit intensiver Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting
  • Eine sanfte Entzugsbehandlung mit abgeschwächtem Entzugssyndrom
  • Maximale Diskretion durch optionale Inkognito-Aufnahmen

Wie lange dauert ein Medikamentenzug in unserer Klinik?

Die Entzugsdauer hängt in erster Linie von der konsumierten Substanz ab. So ist z. B. bei einem Benzodiazepin-Entzug aufgrund der zum Teil sehr langen Halbwertszeit und der Depotwirkung meist mit einer längeren Entzugsdauer zu rechnen. Darüber hinaus spielen die eingenommene Dosis, die Länge des Konsums, das Alter und die Symptomatik der Vorerkrankung eine Rolle. Eine genaue Aussage über die Dauer des Entzugs lässt sich also erst im Anamnesegespräch treffen. Grundsätzlich ist allerdings von einer Entzugsdauer von mehreren Wochen bis Monaten auszugehen.

Wie stark sind die Entzugssymptome?

Die Ausprägung der Entzugssymptome ist immer individuell und substanzabhängig. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist mit Rebound-Phänomenen wie innerer Unruhe, Depressionen, Ängsten, Schlafstörungen und – im Falle von Opiaten und Opioiden – einer verstärkten Schmerzempfindung zu rechnen. Dennoch muss sich niemand vor den Entzugserscheinungen fürchten, da diese durch den schrittweisen Entzug sowie begleitende Medikamente und Therapieangebote weitestgehend gelindert werden können.

Wie werden die Entzugserscheinungen gelindert?

Um die Entzugssymptome so gering wie möglich zu halten, wird das suchterzeugende Medikament schrittweise ausgeschlichen. Sollten dennoch Entzugserscheinungen auftreten, können diese durch eine zusätzliche Medikation abgemildert werden. Zum Einsatz kommen beispielsweise nicht abhängig machende niederpotente Neuroleptika sowie Medikamente gegen Magen-Darm-Beschwerden und Kopfschmerzen. Darüber hinaus erhalten die Patienten Erleichterung durch Therapieangebote wie Biofeedback und die neuro-elektrische Stimulation (NES). Beim Vorhandensein von Begleiterkrankungen / Komorbiditäten wie z. B. einer Depression wird selbstverständlich ebenfalls eine passende Medikation verordnet und der Patient auch bezüglich dieser Erkrankung begleitet.

Mehr dazu unter: neuro-elektrische Stimulation

Weshalb sollte ein kalter Medikamentenentzug vermieden werden?

Der Einfachheit halber wird häufig versucht, das jeweilige Suchtmittel abrupt und in Eigenregie zu Hause abzusetzen. Aufgrund der zum Teil starken Entzugserscheinungen und der hohen Abbruchrate ist davon allerdings dringend abzuraten. Im Falle eines Benzo-Entzugs ist ein kalter Entzug besonders problematisch, da die im Fettgewebe angelegten Wirkstoffdepots den Entzug und damit auch das Entzugssyndrom deutlich verlängern. Am sichersten und schonendsten ist es, die Dosis unter ärztlicher – am besten stationärer – Überwachung schrittweise zu reduzieren und das Entzugssyndrom durch nicht abhängig machende Medikamente zu lindern.

Mehr dazu unter: Benzo-Entzug

Können Patienten ihren Medikamentenentzug in unserer Klinik anonym durchführen?

Für zahlreiche Menschen ist ihre Medikamentensucht mit Scham verbunden, so dass möglichst niemand von der Krankheit und der erforderlichen Therapie erfahren soll. Um diesem Wunsch zu entsprechen, können Suchtkranke ihren Entzug in unserer Klinik für Medikamentenentzug inkognito unter einem Alias-Namen durchführen. So kann jeder selbst entscheiden, wer von der Entzugsbehandlung wissen soll. Auch unser Personal erfährt den tatsächlichen Namen nur dann, wenn es aus organisatorischen Gründen erforderlich ist.

Mehr dazu unter: Medikamentensucht

Was passiert beim Absetzen des Medikaments mit der Vorerkrankung?

Menschen, die suchterzeugende Medikamente als Dauermedikation einnehmen, leiden in der Regel an einer psychischen Erkrankung, die durch eine Entzugsbehandlung nicht einfach verschwindet. Daher ist es wichtig, das jeweilige Krankheitsbild in die Therapie der Suchterkrankung miteinzubeziehen. Chronische Schmerzen beispielsweise könnten durch eine multimodale Schmerztherapie gelindert werden, bei Depressionen und Ängsten sollte neben der Psychotherapie auf ein nicht süchtig machendes Antidepressivum umgestellt werden, das auch nach dem Entzug im Alltag weitergenommen wird.

Werden die Angehörigen in die Therapie eingebunden?

Menschen mit Depressionen oder Angststörungen sind besonders auf ein unterstützendes, wohlwollendes und ermunterndes Umfeld angewiesen. Deshalb legen wir großen Wert auf eine umfassende Angehörigenarbeit, welche die Familie in die Lage versetzt, den kranken Angehörigen zu verstehen und ihn Schritt für Schritt in die Abstinenz zu begleiten. Dazu bieten wir Angehörigenseminare, gemeinsame Gespräche unter therapeutischer Leitung und optionale Familienaufstellungen.

Wie werden Patienten unserer Medikamentenentzug-Klinik auf die Zeit nach der Therapie vorbereitet?

Patienten der My Way Betty Ford Klinik werden durch eine sogenannte Rückfallprävention rundum stabilisiert in den Alltag entlassen. Anhand von Standardsituationen mit hohem Rückfallrisiko trainieren wir gemeinsam mit Ihnen, wie Sie im Ernstfall mit potenziellen Risiken und Belastungen umgehen können, ohne die im Entzug erreichte Abstinenz zu gefährden. In diesem Zusammenhang kann ebenfalls eine Belastungserprobung stattfinden.

Wie wahrscheinlich sind Motivationskrisen?

Motivationskrisen und “Therapiedurchhänger” sind für eine Entzugsbehandlung normal und treten bei vielen Suchtkranken auf. Damit diese nicht zu vorzeitigen Therapieabbrüchen führen, ist der adäquate Umgang mit möglichen Problemen allerdings ganz wichtig. Hierzu gehört es, frühzeitig den Bezugstherapeuten und den zuständigen Arzt anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Schließlich lassen sich die meisten Krisen durch konstruktive Gespräche und ggf. eine zusätzliche Medikation gut in den Griff bekommen. Dazu kommt, dass die Entzugssymptome von Tag zu Tag schwächer werden, so dass durchaus ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.

Was mache ich, wenn mir eine Fahrgelegenheit in die Medikamentenabhängigkeit-Klinik fehlt?

Medikamente wie Benzodiazepine oder Z-Substanzen beeinflussen die Verkehrstüchtigkeit, so dass Patienten unter dauerhafter Medikation keineswegs mit dem eigenen PKW in unsere Medikamentenentzug-Klinik anreisen sollten. Falls es für Sie nicht möglich ist, einen Fahrdienst zu organisieren, holen wir Sie gerne gegen eine geringe Unkostenpauschale von zu Hause ab. Für weitere Informationen rufen Sie uns bitte an!

Was passiert in der therapiefreien Zeit?

Das Prinzip unserer Medikamentenentzug-Klinik basiert auf Eigenverantwortung und Motivation; Transparenz, Vertrauen und Verantwortung haben für uns oberste Priorität. Die Gestaltung Ihrer Freizeit ist Ihnen daher freigestellt. Außer zu Beginn der Behandlung, wo Sie aus Sicherheitsgründen auf dem Klinikgelände bleiben sollten, können Sie unsere Suchtklinik in der therapiefreien Zeit jederzeit zu Ausflügen verlassen.

Welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung gibt es?

Entspannen Sie mit einem guten Buch / Hörbuch in unseren modern und komfortabel ausgestatteten Einzelzimmern oder genießen Sie im nahegelegenen Vital SPA & Garden des Dorint Hotels den Luxus einer exklusiven Badelandschaft! Unternehmen Sie Wanderungen und Radtouren rund um Bad Brückenau oder in der Rhön! Spielen Sie Tischtennis, Badminton oder Volleyball auf dem Außengelände unserer Klinik oder besichtigen die Barockstädte Fulda oder Würzburg! Ihnen stehen zahlreiche Freizeitangebote zur Verfügung – Sie haben die Wahl!

Mehr dazu unter: Freizeitangebote 

Wie geht es nach der Behandlung in unserer Medikamentenentzug-Klinik weiter?

Unabhängig von der konsumierten Substanz können Abhängigkeitserkrankungen durch das Suchtgedächtnis nie vollständig geheilt werden, sondern begleiten die Betroffenen ein Leben lang. Die einzige Möglichkeit, die Krankheit erfolgreich zu bewältigen, ist eine dauerhafte Enthaltsamkeit. Um Rückfälle oder eine Suchtverlagerung zu verhindern, ist eine ambulante Nachsorge bei einem auf Sucht spezialisierten Therapeuten daher unabdingbar. Zu diesem Zweck arbeitet unsere Medikamentenentzug-Klinik mit einem großen Netzwerk an Kooperationspartnern und Nachsorgetherapeuten zusammen. Bei freien Kapazitäten stellen wir für Sie gerne den Erstkontakt zu einem wohnortnahen Therapeuten her und unterstützen Sie auch bei der Suche nach einer geeigneten Selbsthilfegruppe.

Mehr dazu unter: Suchtgedächtnis

Das Angebot unserer Privatklinik richtet sich in erster Linie an Privatpatienten und Selbstzahler; in einigen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen auf freiwilliger Basis einen Teil der Entgiftungskosten. Die Abrechnung der körperlichen Entgiftung mit den privaten Kassen ist in der Regel problemlos möglich, da unsere Medikamentenentzug-Klinik als Krankenhaus bzw. Einrichtung für Rehabilitation entsprechend § 107 I SGB V eingestuft wird. Bei der Beantragung eines qualifizierten Entzugs sind wir Ihnen gerne behilflich. Mehr über das Prozedere erfahren Sie unter Kostenübernahme.

Sie möchten Ihrer Medikamentenabhängigkeit entkommen?

Gerne gehen wir die ersten Schritte aus der Tablettensucht gemeinsam mit Ihnen. Für ein unverbindliches Erstgespräch nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

Wissenschaftlicher Beirat

  • Unabhängige Beratung durch namhafte Mediziner der Suchtmedizin und Psychotherapie
  • Kontinuierliche Qualitätsverbesserungen unseres langjährig bewährten Therapiekonzepts
  • Regelmäßige Mitarbeiterschulungen gemäß neuesten suchtmedizinischen Erkenntnissen

Über den wissenschaftlichen Beirat

Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der MyWayBettyFord Klinik





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