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Interview Fr. Wollein, 17.11.2023

Was hat den Ausschlag gegeben, dass Sie sich hier beworben haben?

Ich habe erst ein Studium im Bereich Pflegewissenschaften absolviert und danach noch eine Ausbildung als Krankenschwester gemacht. Schon während der Ausbildung habe ich mich für Neurologie und Psychiatrie interessiert, daher habe ich mich initiativ bei der Betty Ford Klinik beworben. Die haben sich dann sehr schnell bei mir gemeldet.

Wie lange sind Sie schon bei der MWBF-Klinik?

Seit Oktober 2009.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job am besten?

Im Pflegeberuf ist man oft in einem Funktionsdienst. Hier sieht man den Menschen als Ganzes, was ich positiv finde. Was ich sehr schätze, ist das Menschliche mit den Patienten und im Team. Wir haben hier einen sehr guten interdisziplinären Austausch mit Therapeuten, Ärzten und Pflegekräften, bei dem wir die letzten 24 Stunden besprechen, ob es beispielsweise Auffälligkeiten bei einzelnen Patienten gab.

Was unterscheidet die Arbeit in der MWBF-Klinik von anderen Kliniken?

In anderen Kliniken hat man seine üblichen Abläufe, beispielsweise Patienten waschen, Verbände wechseln und so weiter. Neben den pflegerischen Aufgaben und der Zuarbeit für Ärzte nimmt die Kommunikation mit dem Patienten viel Raum ein. Wir sind ein Knotenpunkt, der zwischen allen vermittelt. Wir beobachten die Patienten, schauen, wie es ihnen geht. Wichtig ist dabei nicht nur das Verbale, sondern auch das Nonverbale. Hier muss man feine Antennen haben und spüren, wie es den Patienten geht. Überdies sind wir erste Ansprechpartner. Wir geben Informationen, wenn jemand eine Frage hat, und ergreifen die nötigen Maßnahmen, wenn sich Patienten in einer körperlichen oder psychischen Notsituation befinden.

Kann man hier als junger Mensch direkt nach der Ausbildung anfangen?

Das kommt auf das Alter an. Man benötigt schon ein gewisses Alter und Lebenserfahrung, um hier zu arbeiten, denn die Patienten erwarten und brauchen Stabilität.

Welche Arbeitgeberleistungen schätzen Sie besonders?

Wir haben einige Vorteile. Ich darf zum Beispiel mein E-Auto hier laden. Es wird Obst zur Verfügung gestellt, Kaffee, Tee und so weiter. Außerdem gibt es ab und zu Goodies, wie Eis im Sommer, Weihnachtsmänner und Stollen zur Weihnachtszeit und Feiern, die das Miteinander fördern.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Wir haben ein 3-Schicht-System: Früh-, Spät- und Nachtdienst. Zum Frühdienst gehören unter anderem folgende Aufgaben: Übergabe vom Nachtdienst, Patientenversorgung, schauen, dass die Leute genug essen und trinken, beim Anziehen und Waschen helfen, interdisziplinäre Teamsitzung, Blutdruck messen, Medikamentenausgabe, Systemanweisungen von Ärzten umsetzen, Überwachung von Patienten, die akute Versorgung benötigen, Patientenaufnahmen, für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen, Feedback an die Therapeuten geben, wie es den Patienten geht. Der Spätdienst hat ähnliche Aufgaben. Wichtig ist immer, zu schauen, dass es allen auf der Station gut geht. Wenn sich etwas bei der Therapie geändert hat, geben wir die neuen Therapiepläne aus. Auch der Nachtdienst ist erster Ansprechpartner für die Patienten. Der Nachtdienst ist zudem für die Vorbereitung der Tagesaufgaben zuständig.

Wie steht es mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Die Arbeit lässt sich gut mit Familie in Einklang bringen. Die Dienstplanung ist so, dass ich langfristig planen kann. Außerdem gibt es die 35-Stunden-Woche.

In welchen Bereichen konnten Sie sich bisher beruflich und/oder persönlich weiterentwickeln?

Ich habe einige Weiterbildungen und Fortbildungen besucht. Ich habe mich im Bereich Hygiene weitergebildet und bin nun Hygienebeauftragte und arbeite auch im Bereich Qualitätsmanagement mit.

Wenn Sie die Unternehmenskultur mit drei Begriffen beschreiben sollten, welche wären das?

Menschlichkeit, miteinander, sozial

Gibt es etwas, das Sie bei der Arbeit in letzter Zeit besonders berührt hat?

Es ist schön zu sehen, wenn Patienten, die man hier begleitet hat, denen es körperlich schlecht ging, es schaffen, wenn sie clean bleiben oder auch mal zum Intervall zur Vorbeugung kommen. Manche melden sich sogar bei uns und sagen, sie haben es geschafft. Es gibt auch Patienten, die sagen: „Ich habe mein Leben umgekrempelt.“

Welche Sportart repräsentiert das Miteinander/Arbeitsklima der MWBF besonders gut?

Volleyball. Wir sind ein Pflegeteam. Wir unterstützen uns gegenseitig und helfen uns gegenseitig und kommunizieren häufig nonverbal.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

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